TEST
Lenovo B570 (M58EEGE)
Preis stimmt, Leistung stimmt

Einer von vielen Vertreter aus Lenovos Essential Serie gab es in unserer Redaktion schon zu genüge. Das liegt nicht etwa an einem geheimen Abkommen zwischen unseren Geschäftsführungen, sondern eher an dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, welches die Geräte bieten und der Vielzahl verschiedener Konfigurationen, in denen diese daherkommen.
Aktuelle Angebote (Stand 03.06.2011)
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Angefangen hat die Ära der Budget-Notebooks mit den Acer eMachines, welche neben einer schreckhaft biederen Optik auch sonst nur wenig zu bieten hatten – eben gerade das Nötigste. Das soll aber keine Kritik sein, denn schließlich gründeten Deutschlands reichste Brüder mit genau diesem Konzept ein globales Imperium: ALDI – keine Deko, hohe Funktionalität und niedrige Preise.
Einschränkend war bei diesen Billigst-Notebooks – günstigere Geräte sind kaum erhältlich – bislang die Hardware, vor allem was die CPU angeht. Mit dem heute getesteten Lenovo B570 könnte damit vorerst aufgeräumt werden, denn die Intel Sandy Bridge Plattform hat schon mehrfach erstaunliche Resultate zu Tage gebracht. Ein Lenovo Laptop der Essential-Reihe und Intel Core ix Prozessoren der zweiten Generation gab es noch in keinem unserer Tests und gerade deshalb wird es spannend zu sehen, was dem Benutzer für weniger als 400 Euro an Möglichkeiten geboten wird.
Technische Daten Lenovo B570 M58EEGE
- 15,6-Zoll Display (1366 x 768 Pixel, glare)
- Intel Core i3-2310M (2,1 GHz)
- 2 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GB Festplatte (5.400 rpm)
- Intel HD Graphics 3000 (HDMI, VGA)
- 4x USB 2.0, e-SATA, DVD-Brenner, Kartenleser, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss
- WLAN (802.11 b/g/n), Gigabit-Ethernet
- Ohne Windows-Lizenz, FreeDOS
- Im Preisvergleich ab 399 Euro
Optik und Verarbeitung Das Design des B570 ist nicht mehr so rundlich wie bei den bisherigen Essential-Notebooks. Die leicht kantige Basiseinheit wirkt nicht zuletzt deshalb wesentlich eleganter. Hinzu kommt die Nadelstreifen-Optik auf der Handballenauflage und um die Tastatur, welche eine schicke Alternative zum sonst eher glatten Look der G-Modelle ist – das B560 hatte diesen Anzug übrigens auch schon. Die Nadelstreifen befinden sich auch auf dem zu den Seiten abgerundeten Displaydeckel. Das komplette Gehäuse ist matt schwarz und auf den ersten Blick würden nur wenige einen Unterschied zu wesentlich teureren Notebooks ausmachen.
Insgesamt ist die Farbwahl sehr stimmig. Kontrast und Akzente gibt es nur wenige: zum einen der chromierte Lenovo-Schriftzug auf dem Displaydeckel, dann die orange gekennzeichneten Funktionstasten, der beleuchtete Power-Knopf oder die weiß gepunktete Scrollleiste am Touchpad – alles kleine aber feine Details.
Das ganze maßt sehr professionell und praxistauglich an, wäre da nicht der spiegelnde, schwarze Plastikrahmen des Displays – allerdings wird dieser bei den Apple Macbooks auch nicht als unschön empfunden; über Geschmack lässt sich nicht streiten.
Bei einem Laptop für unter 400 Euro muss man Abstriche in Hinblick auf Verarbeitung und Stabilität machen, da die Materialkosten möglichst niedrig gehalten werden sollen. Die Handballenauflage ist angenehm hart und lässt sich nur wegen der Gummifüße auf der Unterseite eindrücken. Besser als auf dem Palmrest wird es aber in puncto Stabilität nicht mehr. Die Tastaturmatte und der Bereich darüber lassen sich mühelos eindrücken, was auch für den sehr dünnen Kunststoff auf der Unterseite gilt.
Der Displaydeckel ist kaum verwindungssteif, lässt sich also ohne große Kraft sowohl verbiegen als auch eindrücken, was unschöne und nicht ungefährliche Pfützen auf dem Flüssigkristall-Display hervorruft. Die Scharniere sind zwar angemessen groß, aber ein Paradebeispiel dafür, dass es auf die Größe nicht immer ankommt. Deren Halt ist schließlich nur mäßig stark, weshalb der große Bildschirm nur stationär in Position gehalten wird. Eine Verschlussfunktion können die Scharniere so gut wie gar nicht gewährleisten.
Die Verarbeitung ist für ein Gerät dieser Preisklasse sehr gut. Alle Spaltmaße sind gleichmäßig, Bauteile gut miteinander verklebt bzw. verschraubt und scharfe Kanten gibt es keine.
Kommentare zum Artikel
( 5 Antworten )
Zur Diskussion im Forum
AW: Lenovo B570 (M58EEGE) - Preis stimmt, Leistung stimmt
Eure sinnlosen künstlichen Kategorisierungen sind doch gerade das Problem. Potente günstige Notebooks die man als HTPC nutzen könnte weil sie eine Radeon 4000 Grafik drin haben (Chipsatz, nicht dediziert, also auch keine Abwertung nötig) mit der sie Flash und MKV in 1080p problemlos darstellen können kommen in eurer Logik nicht vor und diese Vorteile spielen nie...
AW: Lenovo B570 (M58EEGE) - Preis stimmt, Leistung stimmt
von
Necrosis
am Di, 07.06.2011 15:21 Uhr
... Kategorie: Office-Notebook.
Da spielt eine Grafikkarte rein gar keine Rolle (im übrigen ist das Bewertungsverfahren inklusive Prioritäten offengelegt, keine Ahnung ob du dir das schon mal durchgelesen hast....).
Ich würde für ein Office-Notebook wegen mehrerer Aspekte eine zweite GPU negativ bewerten: weniger Akkulaufzeit, wenn die Karte aktiv ist, ohne Optimus...
AW: Lenovo B570 (M58EEGE) - Preis stimmt, Leistung stimmt
Das Ding hat keine ordentliche Grafikkarte und kein Betriebssystem und kostet trotzdem 400€?
Das einzige was noch krasser ist, ist dass dies als positiv dargestellt wird...
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Kategorie: Office
Office
Lenovo B570 (M58EEGE)
gut
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Lenovo B570 (M58EEGE)
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Lenovo B570 (M58EEGE) wurde am 19.05.2013 errechnet.
Fragen, Anregungen, Kritik? redaktion@notebookjournal.de
PRO KONTRA
Akkulaufzeit
Verarbeitung
Eingabegeräte
Anwendungsleistung in dieser Preisklasse
nur 12 Monate Garantie (bring-in)
teilsweise hohe Temperatur
filigranes Display
Display: Luminanz / Kontrast
Anbieter
Marktpreis
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ab 399 €
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