KURZTEST
Lenovo G555
Preiskrieger mit Multimedia-Lust

Stammgast mit AMD-Herz Nachdem wir das Lenovo G550 bereits mit Intel Celeron M und Pentium T4500 getestet hatten, liegt uns heute ein baugleiches G555 mit AMD T-M520 vor. Wie schon beim Intel Pentium T4500 Modell werden wir uns heute mit einem Kurztest begnügen.
Aktuelle Angebote (Stand 03.12.2010):
Link: Lenovo G555 bei notebooksbilliger.de (489 Euro)
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Da die Intel Kollegen mit ihren GMA 4500M Grafikchips wenig zu bieten hatten, sind wir großer Hoffnung, dass aus dem Lenovo G555 mit ATI-Power mehr rauszuholen ist. Beim ersten Anschalten und näheren Betrachten sind gleich zwei wichtige erfreuliche Details aufgefallen: Bluetooth und der langersehnte Kartenleser sind diesmal mit an Bord.
Was sich noch geändert hat sehen wir uns im Folgenden an:
Datenblatt des Lenovo G555:
- AMD Turion X2 M520 (2,3 GHz)
- 4096 MB DDR2 RAM
- 500 GB SATA Festplatte
- 3x USB 2.0, Kartenleser, VGA, Mikrofon- und Kopfhöreranschluss
- Fast-Ethernet (10/100 Mbit/s), WLAN, Bluetooth, Webcam
- CD- / DVD-RW DL Laufwerk
- Preis: Ab 489 Euro im Preisvergleich
AMD-Zwilling Das G555 lässt sich von den G550 Geräten optisch nahezu nicht unterscheiden. Der Displaydeckel ist nach wie vor mit einer matten schwarzen Maserung geschmückt. Diese wurde auch für den Rest des eher einfallslosen Gehäusedesigns verwendet. Das einzig glänzende Element bildet der spiegelnde Bildschirm. Die vier Status-LEDs (Power, Ladestatus, WLAN, Festplatte) unterhalb des Touchpads versuchen krampfhaft die optische Gestaltung aufzupeppen.
Die Stabilität der Basiseinheit ist immer noch überdurchschnittlich gut, was sich insbesondere an deren Starrheit und der harten Handballenauflage kennzeichnet. Bei Tastatur und Display hat sich leider nichts verändert. So lässt sich die Tastatur zur Mitte weiterhin stark eindrücken und die Verwindungssteifheit des Displaydeckels ist bestenfalls befriedigend.
Eingabegeräte Die Tastatur ist die gleiche wie bei den G550-Modellen und kann dementsprechend überzeugen. Hiermit lassen sich lange Texte ohne Beschwerden schreiben und dank des separaten Nummernblocks sind auch Tabellen leicht zu bewältigen. Wie bereits erwähnt verliert die Tastatur zur Mitte an Stabilität, was das Schreibgefühl jedoch nur marginal beeinflusst. Das Touchpad muss weiterhin ohne Multitouch auskommen, was es aber zumindest teilweise mit Präzision und guten Tasten kompensieren kann.
Endlich mit Kartenleser Als hätte Lenovo unseren Test gelesen, besitzt das G555 einen Kartenleser. Dieser liest die Formate SD, MMC, MemoryStick und MemoryStick Pro. Damit kann das G550 - zumindest was die Ausstattung betrifft - für den Wechsel in die Kategorie Multimedia-Notebook in Erwägung gezogen werden. Ob dies auch für die Leistung gilt, werden wir im nächsten Abschnitt feststellen. Abgesehen davon ist aber nach wie vor nur das Nötigste an Anschlüssen vorhanden. Drei USB 2.0 Anschlüsse und VGA sind für die Peripherie zuständig. HDMI oder Firewire gibt es auch beim G555 nicht, was bei einem Multimedia-Notebook wünschenswert ist.
Netzwerktechnisch hat sich vieles geändert. Der Broadcom WLAN-Chip unterstützt jetzt auch den 802.11n Standard, welcher nahezu 3x so schnell ist wie der 802.11g-Standard (150 MBit/s vs. 54 MBit/s). Ferner besitzt das AMD-Lenovo ein Bluetooth-Modul, was die Intel-Geräte nicht haben.
Kommentare zum Artikel
( 7 Antworten )
Zur Diskussion im Forum
AW: Lenovo G555 - Preiskrieger mit Multimedia-Lust
Hi,
ich lese hier schon eine Weile ab und zu und wollte mich auch mal für eine Änderung der CPU-Tests aussprechen (und ich will damit den Redakteuren weder Faulheit noch Hass gegen AMD Prozsessoren unterstellen), aber POVRay sieht mir wirklich nach einem absolut nichtssagenden Benchmark aus,
wäre es nicht möglich, ihn durch durch einen Praxisbenchmark zu ersetzen...
AW: Lenovo G555 - Preiskrieger mit Multimedia-Lust
von
loop
am Mi, 08.12.2010 20:40 Uhr
Dann möchte ich mich hier im Bezug auf diese Anschuldigung entschuldigen.
Allerdings würde ich mich auch nicht so auf die einzelnen Benchmarks festfressen, denn immerhin zeigen die anderen, dass er gleichauf mit dem Core 2 Duo T4500 liegt, was sich wiederum mit der Leistungseinteilung von Notebookcheck deckt.
Das wiederum das Testresultat bei Befriedigend liegt, ist...
AW: Lenovo G555 - Preiskrieger mit Multimedia-Lust
Öhm selbstverständlich habe ich den Sarkasmus erkannt und entsprechend geantwortet, wer hier keinen Sarkasmus erkennen kann frag ich mich...
Ich nehme mich halt nicht zusammen, weil sich noch nie ein Redakteur mal dazu bequemt hat zu dem Thema ernsthaft zu antworten. Ich mein intelligente Menschen wie diese müssen doch irgendeine Meinung zu den Compilersachen haben...
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Kategorie: Multimedia bis 16,4"
Multimedia bis 16,4"
Lenovo G555
befriedigend
3D-Leistung
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Lenovo G555
"Aktuelle Note: ausreichend"
Die aktuelle Note des Lenovo G555 wurde am 20.06.2013 errechnet.
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