Nach der X300, X100 und X200 Serie zeigt sich Lenovo nun mit dem ThinkPad X1. Was von der Presse oft mit dem Apple Macbook Air verglichen wurde, entpuppte sich bereits bei unserem Unboxing eher als Gegenstück zur größeren 13-Zoll Macbook Pro Reihe. Mit aktueller Intel Sandy Bridge Hardware, Gorilla-Glas Bildschirm und UMTS Modul bringt das neue Subnotebook satte 1599 Euro auf die Preiswaage. Ob sich der Griff in den Geldbeutel lohnt, erfahr ihr in diesem Testbericht.
- 13,3-Zoll HDready Display (1366x768 Pixel, glänzend)
- Intel Core i5-2520M (2,5 – 3,2 GHZ)
- 4 GB RAM / 320 GB Festplatte (7.200 rpm)
- Intel HD Graphics 3000
- 1x USB 2.0, 1x USB 3.0, 1x eSATA/USB Combo
- HDMI, Mini-DisplayPort, 3,5mm Audio, Kensington Lock
- Gigabit-Ethernet (LAN 100/1000), Wireless LAN 802.11bgn, Bluetooth
- Kartenleser, UMTS-Modul (3G), Gorilla-Glas Display
- Microsoft Windows 7 Professional (64-Bit)
- Im notebookjournal.de Preisvergleich ab 1.578 Euro
- Preisvergleich
Optik & Verarbeitung
Freunde von gummierten Oberflächen – so genannten Soft-Grip Elementen – werden sich beim Kauf des Lenovo ThinkPad X1 freuen. Das komplette Gehäuse ist mit diesem Material überzogen und somit durchgängig matt designed. Der Vorteil ist klar zu erkennen – Fingerabdrücke und Schmutz haben es bei diesem Notebook schwerer als bei glänzenden Consumer-Notebooks. Außerdem sollte das schlichte Äußere Geschäftskunden nach Lenovo-Manier anlocken. Im Innenraum zeigt sich ein Wink zur Consumer-Serie „Edge“.
Ein glänzendes Display und die bekannte Edge-Tastatur im Chiclet-Style sind hier wiederzufinden. Während die Arbeitsumgebung ebenfalls mit Soft-Grip ausgestattet wurde, liegt über dem Bildschirm eine Gorilla-Glasscheibe. Diese soll vor allem für Stabilität und als Schutz gegen Kratzer bei gröberen Einsätzen sorgen. Für uns ein eindeutiges No-Go bei – auf Mobilität ausgelegten – Subnotebooks. Doch dazu später mehr.
In Hinsicht auf die Verarbeitung und vor allem Wertigkeit kann das Lenovo ThinkPad X1 nicht mit seinen großen T-Kollegen mithalten. Während die Apple Geräte Macbook Air und Macbook Pro durchweg glänzen können, schafft es Lenovo bei diesem Gerät nicht unsere hohen Ansprüche in dieser Preiskategorie zu erfüllen. Der Deckel ist zwar stabil und zeigt von außen keine Dellenbildung, dafür ist bereits bei leichten Verwindungen ein Verschieben des eingelassenen Gorilla-Glases zu spüren. In wie weit sich diese Eigenschaft auf die Langlebigkeit des Chassis auswirkt, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Thinkpad-Fans werden davon in Zukunft sicher berichten.
Während die Tastaturplatte mit einer guten Stabilität überzeugen kann, liegen die Schwächen bei der Handballenauflage. Bereits bei leichtem Druck sind Knarz- und Quietschgeräusche festzustellen, obwohl sie sich nur wenige Millimeter ins Gehäuseinnere eindrücken lässt. Bei grobem Umgang gerät das Gehäuse zwar nicht in Mitleidenschaft, dafür sinkt in unserem Auge die Wertigkeit, die wir von den größeren ThinkPad-Brüdern gewohnt sind.
Das Netzteil wiegt 426g.[/QUOTE]
Danke für den Hinweis, und Entschuldigung, hatte ich nicht gesehen.
Dieses (hier) Netzteil ist dann doch nicht vom leichten Kaliber..
Aber zum Glück gibt es (sehr) leichte und schmale Austauschalternativen.
Akkuslice ist ja wohl das mindeste.
Wie schwer ist eigentlich das Netzteil?
Erinnere mich, dass die bei IBM oft sehr kompakt/leicht waren.
so long[/QUOTE]
Steht in unseren Testwerten: [url]http://www.notebookjournal.de/tests/inspection/laptops-rev iews-lenovo-thinkpad-x1-nwk2pge-nkst-1425[/url]
Das Netzteil wiegt 426g.
Warum baut man in ein Laptop, das ureigenst und wohl überwiegend für mobile Situationen gedacht ist keine sparsameren Komponenten ein?
CPU, z.B. Intel Core i7 2649M, mit 25w TDP.
Helligkeit geht ja in Ordnung, wobei z.B. Samsung mit ihrem 900X3U bewiesen hat, dass es heller geht.
Aber mit der Glas-Verspiegelung schießt man sich anschließend wieder ins Bein.
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Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Lenovo ThinkPad X1 NWK2PGE
"Aktuelle Note: ausreichend"
Die aktuelle Note des Lenovo ThinkPad X1 NWK2PGE wurde am 23.05.2013 errechnet.