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TEST Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE)
Spagat zwischen Mobilität und Leistung
von Shezan Kazi am Mo, 09.05.2011



X-Modell in Neuauflage
Lenovo ThinkPads sind für Ihre Stabilität und Zuverlässigkeit, aber auch für das klotzige, sperrige Design bekannt. Die X-Serie der Lenovo ThinkPads gibt es als Tablet (mit dem Zusatz „t“) und als konventionelles Notebook (unser Testgerät) – und vor allem in klein und schlank. Das 12,5-Zoll Ultraportable ist fast auf den Millimeter genau so groß wie ein DIN A4 Blatt und nur 1,5 kg leicht. Von den Abmessungen also nahezu identisch zum 12,5-Zoll Lenovo IdeaPad S205 und anderen UltraPortables.

Aktuelle Angebote (07.06.2011):
Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE) (notebooksbilliger.de) - 1.371 Euro
Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE) (hoh.de) - 1.399 Euro
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Lenovo ThinkPad X220
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad X220

Die X220-Modelle sind leichter als die Vorgänger-Serie und bringen einige Änderungen mit sich: Der verschmähte Umstieg auf 16:9, wie er bereits beim T420 kritisiert wurde, ein neues Touchpad, ein verbessertes Keyboard und zu guter Letzt eine vielversprechende Akkulaufzeit. Die Standard-Voltage Prozessoren sollen dabei kompromisslose Leistung garantieren und die unzähligen Konfigurationsmöglichkeiten keine Wünsche offen lassen.


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von Notebooksbilliger zur Verfügung gestellt.

Lenovo ThinkPad X220
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad X220

Technische Daten Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE)

- 12,5-Zoll Display (1366 x 768 Pixel, matt, TN)
- Intel Core i5-2520M (2,53 – 3,2 GHz)
- 1x4 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GB Festplatte (7.200 rpm)
- Intel HD Graphics 3000
- DisplayPort, VGA, 3x USB 2.0, Mikrofon-/Kopfhörer-Kombiport,
- Fingerprint-Reader, Stereomikrofone, HD-Webcam
- WLAN (802.11 a/b/g/n), Bluetooth, UMTS
- im Preisvergleich ab 1.372 Euro

Optik und Verarbeitung
Lenovo ThinkPad X220: größenvergleich zum T500
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad X220: größenvergleich zum T500

Im Gegensatz zu den 14- und 15-Zoll ThinkPads wirkt das X220 geradezu niedlich, so groß ist der Größenunterschied Seite an Seite - im geschlossenen Zustand sieht ein ThinkPad aber wie das andere aus. Der gummierte, mattschwarze Displaydeckel trägt links den Firmennamen „Lenovo“ und rechts das „ThinkPad“ Logo mit klassisch rotem i-Punkt. Im Gegensatz zu den anderen ThinkPad-Reihen (SL, L, T, W) ist der Displaydeckel jedoch aus Magnesium, was eine leichtere und flachere Bauweise ermöglicht. Die Unterseite ist ebenfalls aus einer Magnesium-Legierung, welche mit einer gummierten Schicht überzogen ist. Die Verwindungssteifheit der Basiseinheit ist hervorragend und in Verbindung mit dem geringen Gewicht kann das X220 selbst mit einer Hand bedenkenlos gehalten werden.

Lenovo ThinkPad X220: ThinkPad-Logo
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad
X220: ThinkPad-Logo
Lenovo ThinkPad X220: Firmen-Logo
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad
X220: Firmen-Logo
Lenovo ThinkPad X220: gummierter Deckel
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad
X220: gummierter
Deckel

Glänzende Flächen gibt es nirgends zu finden, was die Seriosität des Testgeräts nochmals unterstreicht. Die einzigen „Designelemente“ sind die Schriftzüge und der knallrote Trackpoint.

Die Verarbeitungsqualität ist sehr hochwertig, kommt aber nicht an die Vorgängergenerationen – das Lenovo ThinkPad X201(t) - heran. Der Deckelverschluss, welcher bislang von Haken gesichert wurde, sucht man beim X220 vergebens. Daher ähnelt der Verschluss nun den SL-Modellen, was bedeutet, dass man den Deckel zuklappt und sich damit abfinden muss, dass der Displaydeckel auf der Handballenauflage wackelt. Einen „Ploppeffekt“ wie bei den Macbooks, welche ebenfalls ohne Verschlusshaken auskommen müssen, gibt es hier nicht. Der sehr dünne Displaydeckel lässt sich leicht verbiegen und auch eindrücken – was auf dem Panel erkennbar ist – wird aber von den Edelstahl-Scharnieren sehr gut fixiert.

Lenovo ThinkPad X220: wackelige Lautstärke-Leiste
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad X220: wackelige Lautstärke-Leiste

Ein weiterer Kritikpunkt ist die Handballenauflage. Während man sich bei fast allen anderen ThinkPads darauf abstützen kann wie man will, ist beim X220 zumindest auf der linken Seite Vorsicht geboten. Der darunter liegender ExpressCard-Slot wird nämlich nur von einem dünnen Stück Kunststoff überdeckt und lässt sich sehr leicht und weit eindrücken. Hinzu kommt die Tastenleiste, welche für die Audioelemente zuständig ist. Diese lässt sich ebenfalls leicht eindrücken und besitzt nicht ansatzweise die Stabilität, welche die Tastaturmatte aufweist.

Lenovo ThinkPad X220: Handballenauflage
Bild: notebookjournal.de/SK
Lenovo ThinkPad X220: Handballenauflage

Abgesehen von diesen Mängeln darf sich das X220 zu den am besten verarbeiteten und stabilsten Subnotebooks zählen. Am Gehäuse klappert und wackelt nichts, die Unterseite ist sehr hart, was auch für die Wartungsklappen gilt und die Haptik ist hervorragend.

Im relativen Vergleich zu den X200/201 Modellen und insbesondere zu den X61 Modellen ist die Stabilität des X220 nur befriedigend, was aber weniger an der schlechten Qualität des Testmodells, als vielmehr der sehr hohen Qualität der Vorgängergenerationen liegt. Im absoluten Vergleich mit allen anderen Subnotebooks ist das X220 aber überdurchschnittlich stabil und besonders gut verarbeitet.


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Kommentare zum Artikel ( 30 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE) - Spagat zwischen Mobilität und Leistung
von loop am So, 19.06.2011 12:10 Uhr

Hersteller "machen" keine Fehler. Selbst Acer spricht niemals
auch nur ansatzweise von einem Serienproblem, wenn es um das
Drosseln der CPU geht. Denn dann hätte [U]jeder[/U] Kunde
Anspruch auf einen Ersatz/Reparatur/Rückzahlung. Es gibt auch
bei anderen Firmen "unfreundlichen" Support. Dazu gehören auch
ASUS und andere, da es meist externe "Service"-Partner sind,
die...
AW: Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE) - Spagat zwischen Mobilität und Leistung
von gnufish am So, 19.06.2011 09:01 Uhr

Oooch, Lenovo ist ja so arm dran... Nee aber mal ehrlich, die
Logik des Arguments leuchtet mir irgendwie nicht ein. Natürlich
ist der Wettbewerb hart. Aber daher gibt es doch
unterschiedliche Hersteller, dachte ich, die Produkte in
unterschiedlichen Preisklassen herstellen. Wenn ich nun ein
Produkt kaufe, dass in der oberen Preisklasse liegt (1300 Euro)
dann erwarte...
AW: Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE) - Spagat zwischen Mobilität und Leistung
von Necrosis am So, 19.06.2011 00:11 Uhr

diese einseitige Argumentation könnte durchaus von den vielen
positiven Erfahrungen herrühren, die man schon machen durfte.
Jeder Mensch wird nach und nach durch Erfahrungen geprägt, und
bei Lenovo wurde man im Vergleich selten enttäuscht. Von
daher herrscht hier wohl eher ein positives Bild von Lenovo
vor. Ich hoffe mal nicht, dass es wirklich Anlass gibt,...

Kategorie:
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins

Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE)
gut
Test vom 09.05.2011


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

Tastatur und Trackpoint
Verarbeitung, Stabilität im Allgmeinen
Anwendungs- & 3D-Leistung für Subnotebook
Erweiterungsmöglichkeiten per Docking-Station, ExpressCard
Tastenloses Touchpad
Wärmeentwicklung unter Last
Display: Helligkeit / Kontrast
Stabilität Handballenauflage
USB 3.0 nur bei Intel Core i7-Modellen



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