Lenovo ThinkPads sind für Ihre Stabilität und Zuverlässigkeit, aber auch für das klotzige, sperrige Design bekannt. Die X-Serie der Lenovo ThinkPads gibt es als Tablet (mit dem Zusatz „t“) und als konventionelles Notebook (unser Testgerät) – und vor allem in klein und schlank. Das 12,5-Zoll Ultraportable ist fast auf den Millimeter genau so groß wie ein DIN A4 Blatt und nur 1,5 kg leicht. Von den Abmessungen also nahezu identisch zum 12,5-Zoll Lenovo IdeaPad S205 und anderen UltraPortables.
Die X220-Modelle sind leichter als die Vorgänger-Serie und bringen einige Änderungen mit sich: Der verschmähte Umstieg auf 16:9, wie er bereits beim T420 kritisiert wurde, ein neues Touchpad, ein verbessertes Keyboard und zu guter Letzt eine vielversprechende Akkulaufzeit. Die Standard-Voltage Prozessoren sollen dabei kompromisslose Leistung garantieren und die unzähligen Konfigurationsmöglichkeiten keine Wünsche offen lassen.
Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von Notebooksbilliger zur Verfügung gestellt.
Im Gegensatz zu den 14- und 15-Zoll ThinkPads wirkt das X220 geradezu niedlich, so groß ist der Größenunterschied Seite an Seite - im geschlossenen Zustand sieht ein ThinkPad aber wie das andere aus. Der gummierte, mattschwarze Displaydeckel trägt links den Firmennamen „Lenovo“ und rechts das „ThinkPad“ Logo mit klassisch rotem i-Punkt. Im Gegensatz zu den anderen ThinkPad-Reihen (SL, L, T, W) ist der Displaydeckel jedoch aus Magnesium, was eine leichtere und flachere Bauweise ermöglicht. Die Unterseite ist ebenfalls aus einer Magnesium-Legierung, welche mit einer gummierten Schicht überzogen ist. Die Verwindungssteifheit der Basiseinheit ist hervorragend und in Verbindung mit dem geringen Gewicht kann das X220 selbst mit einer Hand bedenkenlos gehalten werden.
Glänzende Flächen gibt es nirgends zu finden, was die Seriosität des Testgeräts nochmals unterstreicht. Die einzigen „Designelemente“ sind die Schriftzüge und der knallrote Trackpoint.
Die Verarbeitungsqualität ist sehr hochwertig, kommt aber nicht an die Vorgängergenerationen – das Lenovo ThinkPad X201(t) - heran. Der Deckelverschluss, welcher bislang von Haken gesichert wurde, sucht man beim X220 vergebens. Daher ähnelt der Verschluss nun den SL-Modellen, was bedeutet, dass man den Deckel zuklappt und sich damit abfinden muss, dass der Displaydeckel auf der Handballenauflage wackelt. Einen „Ploppeffekt“ wie bei den Macbooks, welche ebenfalls ohne Verschlusshaken auskommen müssen, gibt es hier nicht. Der sehr dünne Displaydeckel lässt sich leicht verbiegen und auch eindrücken – was auf dem Panel erkennbar ist – wird aber von den Edelstahl-Scharnieren sehr gut fixiert.
Ein weiterer Kritikpunkt ist die Handballenauflage. Während man sich bei fast allen anderen ThinkPads darauf abstützen kann wie man will, ist beim X220 zumindest auf der linken Seite Vorsicht geboten. Der darunter liegender ExpressCard-Slot wird nämlich nur von einem dünnen Stück Kunststoff überdeckt und lässt sich sehr leicht und weit eindrücken. Hinzu kommt die Tastenleiste, welche für die Audioelemente zuständig ist. Diese lässt sich ebenfalls leicht eindrücken und besitzt nicht ansatzweise die Stabilität, welche die Tastaturmatte aufweist.
Abgesehen von diesen Mängeln darf sich das X220 zu den am besten verarbeiteten und stabilsten Subnotebooks zählen. Am Gehäuse klappert und wackelt nichts, die Unterseite ist sehr hart, was auch für die Wartungsklappen gilt und die Haptik ist hervorragend.
Im relativen Vergleich zu den X200/201 Modellen und insbesondere zu den X61 Modellen ist die Stabilität des X220 nur befriedigend, was aber weniger an der schlechten Qualität des Testmodells, als vielmehr der sehr hohen Qualität der Vorgängergenerationen liegt. Im absoluten Vergleich mit allen anderen Subnotebooks ist das X220 aber überdurchschnittlich stabil und besonders gut verarbeitet.
Hersteller "machen" keine Fehler. Selbst Acer spricht niemals auch nur ansatzweise von einem Serienproblem, wenn es um das Drosseln der CPU geht. Denn dann hätte [U]jeder[/U] Kunde Anspruch auf einen Ersatz/Reparatur/Rückzahlung.
Es gibt auch bei anderen Firmen "unfreundlichen" Support. Dazu gehören auch ASUS und andere, da es meist externe "Service"-Partner sind, die...
Oooch, Lenovo ist ja so arm dran...
Nee aber mal ehrlich, die Logik des Arguments leuchtet mir irgendwie nicht ein. Natürlich ist der Wettbewerb hart. Aber daher gibt es doch unterschiedliche Hersteller, dachte ich, die Produkte in unterschiedlichen Preisklassen herstellen. Wenn ich nun ein Produkt kaufe, dass in der oberen Preisklasse liegt (1300 Euro) dann erwarte...
diese einseitige Argumentation könnte durchaus von den vielen positiven Erfahrungen herrühren, die man schon machen durfte. Jeder Mensch wird nach und nach durch Erfahrungen geprägt, und bei Lenovo wurde man im Vergleich selten enttäuscht.
Von daher herrscht hier wohl eher ein positives Bild von Lenovo vor. Ich hoffe mal nicht, dass es wirklich Anlass gibt,...
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE)
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Lenovo ThinkPad X220 (NYG37GE) wurde am 25.05.2013 errechnet.