Dass ein 12-Zoll Notebook
ohne optisches Laufwerk kommt, galt bis kurzem als gegeben. Wären da nicht das HP EliteBook 2560p und
vermeintlich das Samsung NP-400B2B, welche vor wenigen Tagen bekannt gegeben wurden, würde ich diesen Punkt auch nicht weiter beachten. Da HP und Samsung aber ein optisches Laufwerk in seine 12-Zöller integrieren, muss der Zeigefinger kurz gehoben werden. Wer als Besitzer eines X220 ein optisches Laufwerk benötigt, sollte sich ein Externes oder aber die Docking-Station
UltraBase 3 kaufen – diese besitzt einen UltraBay Schacht, welcher ein optisches Laufwerk aufnehmen kann.
USB 3.0 gibt es nur bei den Intel Core i7-Modellen, ist beim Testgerät also nicht vorhanden. Auf der linken Seite sitzen 2 von
3 USB 2.0 Anschlüssen und die Videoausgänge.
VGA für den Anschluss älterer Peripherie und
DisplayPort, um digital Bild und Ton zu übertragen. Hinzu kommt ein
ExpressCard Slot, welcher sowohl die schmalen 34mm, als auch die breiten 54mm Karten fasst.
Die Vorderseite ist komplett frei von Anschlüssen und auf der Rückseite sitzt alleine die Strombuchse. Am hinteren Ende der rechten Seite kann ein Notebookschloss angeschlossen werden. Ganz vorne ist ein
Kartenleser (SD(XC), MMC) und ein
powered-USB untergebracht – letzterer kann selbst im ausgeschalteten Zustand USB-Geräte aufladen. Die Audioanschlüsse (Mikrofon, Kopfhörer) sind in einer 3,5mm Buchse vereint.
Die Kommunikationsmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. Kabelgebunden per
Gigabit-Ethernet und drahtlos über WLAN sind Netzwerkanbindungen kein Problem. Der
Intel 6205 WLAN Adapter unterstützt die Intel Wireless Display Technologie und ermöglicht den Einbau einer Webcam – Modelle mit dem Intel Ultimate 6300 Adapter haben keine Webcam, da die 3x3 Antennen den für die Webcam vorgesehenen Platz benötigen. Die
Webcam hat erstmals in einem X-Modell eine HD-Auflösung und wird bei Videotelefonaten von
2 Richtmikrofonen unterstützt. Abgerundet wird das Ganze von einem
Bluetooth- und einem mobilen Breitband-Modul, mit welchem man fernab von (drahtlosen) Netzwerken Zugang zum Internet herstellen kann. Alle
Funkverbindungen können über einen Hardwareschalter (linke Seite, vorne) (de-)aktiviert werden.
Um selbst in dunklen Umgebungen noch problemlos tippen zu können besitzt das X220 neben der Webcam eine kleine weiße LED. Dieses sogenannte
ThinkLight beleuchtet die Tastatur und kann vom Nutzer mittels FN-Taste aktiviert werden.
Der
Fingerprint-Reader ist rechts vom Touchpad untergebracht und signalisiert mittels einer grünen bzw. roten LED, ob der gescannte Finger autorisiert ist oder nicht. Unterstützt wird dieser von einem
TP-Modul, das TCG 1.2 konform ist.
Auf der Unterseite gibt es einen
Dockinganschluss, an den verschiedene Docking-Lösungen angeschlossen werden können: Die
ThinkPad UltraBase 3 ist sozusagen eine mobile Dockingstation, welche unter anderem ein optisches Laufwerk besitzt. Die
ThinkPad Mini Dock (
Plus) 3 und der
ThinkPad Port Replicator 3 sind hingegen stationäre Dockinglösungen. Ferner kann ein optionaler
6-Zellen Akku hier montiert werden, wodurch weitere Dockinglösungen aber verhindert werden.
Für ein Subnotebook ist die Ausstattung absolut ausreichend, zumal die verschiedenen Dockinglösungen das Schnittstellenportfolio erheblich erweitern lassen – nur gegen Aufpreis.