- 15,6-Zoll HDready Display (1366 x 768 Pixel, glänzend)
- Intel Core i5-2410M (2,3 – 2,9 GHz)
- Nvidia Geforce GT 520M (1 GB DDR3-VRAM)
- 4096 MB DDR3-Arbeitsspeicher (RAM)
- 500 GB S-ATA Festplatte
- WLAN 802.11 b/g/n, Gigabit LAN
- 2x USB 2.0, 2x USB 3.0, VGA, HDMI, Line In/Out
- 6-in-1 Kartenleser, Kensington Lock, Stereo-Lautsprecher (SRS)
- Microsoft Windows 7 Home Premium (64-Bit)
- ab
647 Euro im notebookjournal.de Preisvergleich
Die Vorteil matter Gehäuse überragen – schlicht, Fingerabdruck-resistent und ohne
Spiegelungen. Daher finden wir auch Gefallen an der Optik des MSI CX640. Bis auf den Displayrahmen, die
Tastaturplatte und die Lautsprecherelemente kommt das komplette Chassis in einem mattschwarzen Design. Auf den ersten Blick wirkt die Oberfläche wie Aluminium, beim Anfassen entpuppen sich jedoch die dem Preis von
650 Euro angemessenen Elemente aus Kunststoff mit einem gebürstetem Finish.
Den einzigen Kontrast zur schwarzen
Arbeitsumgebung bilden silberne, dezent auftretende Elemente an den Touchpad-Tasten und den
Lautsprechern. Da haben wir natürlich wieder die klassischen Fingerabdrucks-Fänger, die Tapser und
Schlieren speichern. Auf dem Touchpad ist das Gott sei Dank nicht der Fall. Das kommt mit einer perforierten Oberfläche daher, die mit einem
Lichttunnel-Effekt versehen ist. Letzterer sieht nett aus, einen wesentlichen Vorteil bei der Bedienung gibt es dadurch jedoch nicht.
Doch kommen wir von der Optik zu einem wichtigeren Bereich – der Verarbeitung. Natürlich schrauben wir unsere Erwartungen bei einem Gerät für unter
700 Euro nicht allzu hoch, doch dass auch günstige Geräte in Sachen Stabilität und Verwindungssteifigkeit überzeugen können, zeigen viele Medion-Geräte, die wir im Jahr 2010 testen konnten. Leider können wir diesen
"WOW"-Effekt beim MSI CX640 nicht wiederfinden.
Die Scharniere sind – vor allem in besonders weiten und kleinen
Aufklappwinkeln – zu schwach, um das Display auch bei ruppigen Bedingungen wie bei Auto- oder Bahnfahrten gut
festzuhalten. Schlimmer als das minimale Nachfedern des Deckels ist die komplette Verstellung der gewünschten Position. Bei einer Fahrt auf unebenen Flächen kann es also häufig dazu kommen, dass das
MSI CX640 unfreiwillig nach hinten absackt. Ebenfalls zu bemängeln ist die Stabilität des Deckels – bereits bei leichtem Druck gibt dieser nach. Ein Durchdrücken bis auf die empfindliche
Paneloberfläche ist jedoch nicht möglich.
Gleiches gilt für die stark nachgebende
Handballenauflage. Dabei ist hier nicht unbedingt die
Gehäuseverstärkung im Inneren das Problem. Hauptgrund sind die Gummifüße an der Unterseite, die das Notebook zum einen zu hoch positionieren, zum anderen an den falschen
Stellen fixieren. Das Nachwippen der Tastatur, vor allem über dem optischen Laufwerk, ist jedoch als Manko-Klassiker der
Innenverstärkung zuzuschreiben. Ob sich die Probleme durch die komplette Serie ziehen oder ob wir hier ein Montagsgerät erwischt haben, können wir nur anhand von kommenden Kundenrezensionen erfahren.