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KURZTEST Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE
Bewährte Grafikkarte unter neuem Banner
von Maximilian Jopp am Mi, 25.01.2012



Testbericht / Fazit
Die Mehrheit der Multimedia-Notebooks, die unsere Redaktion im vergangenen Jahr durchliefen, wurden mit der Nvidia Geforce GT 540M ausgestattet. Nicht zu unrecht, denn sie hat sich stets als Allroundtalent bewiesen. Die Ära ist auch so schnell nicht vorbei – nur nun unter einem anderen Namen. Nvidia führt den erfolgreichen Grafikchip nämlich unter der Bezeichnung „Geforce GT 630M“ fort.

Ausstattung
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell TS44HR-151GE: Ausstattung

Seine Premiere feiert die Nvidia Geforce GT 630M bei uns im Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE. Das Chassis haben wir in letzter Zeit mehrfach in der Redaktion gehabt und insgesamt für gut befunden.

Link: Testbericht Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE
Link: Testbericht Packard Bell EasyNote TS13HR-240GE

Dieses Mal zeigt es hingegen sehr deutliche Verarbeitungsmängel an der Base-Unit, wobei es sich hier wohl um ein Montagsgerät handelt. Wir schauen also genauer auf die Benchmarkergebnisse der neuen Hardwarekomponenten.

Packard Bell TS44HR-151GE
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell
TS44HR-151GE








Spezifikationen Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE

- 15,6 Zoll HDready LED Display (1366x768 Pixel, glare)
- Intel Core i5-2450M (2,5 – 3,1 GHz)
- Nvidia Geforce GT 630M (2 GB VRAM) + Intel HD 3000 Graphics
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 640 GByte Festplatte
- DVD-Laufwerk, Cardreader, Webcam
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, 2x Audio
- GBit-Lan, WLan b/g/n, Bluetooth

Link: mehr Details im Datenblatt

Seitenansichten
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell TS44HR-151GE: Seitenansichten

Neben der neuen Nvidia Grafikkarte ist auch der verbaute Intel Core i5-2450M ein Neuankömmling. Erst seit Dezember 2011 befindet sich der Prozessor auf dem Markt. Einzig der Takt ab Werk unterscheidet ihn zu anderen Core i5 Modellen, sodass nun der Standardtakt 2,5 GHz und der TurboBoost bis zu 3,1 GHz betragen. Im Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE taktete die Intel CPU bei unseren Tests jedoch nie über 2,9 GHz.

Aufkleber mit Ausstattung
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell TS44HR-151GE: Aufkleber mit Ausstattung

Der Intel Core i5 schneidet in unserem Testparcour durchweg gut ab. So benötigt die CPU nur 641 Sekunden für den POV-Ray Test. In ebenso kurzen 29 Sekunden und 14 Sekunden wird der Cinebench Benchmark im Single- und Multiple Core Render Test abgeschlossen. Das gesamte System punktet mit hohen 1354 Punkten im Performance Test von PassMark.
Povray 3.6 (CPU) [Sekunden]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
400
800
1.200
1.600
2.322

Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
400
800
1.200
1.600
2.473

Nicht nur die Leistung des Prozessors überzeugt in den Benchmarks, sondern auch die der Grafikkarte. Hohe 123.532 Punkte im Aquamark03 und 8.533 Punkte im 3DMark06 erzielen CPU und GPU im Verbund. Bei Akkubetrieb sinkt das Ergebnis des 3DMark06 auf noch 2.747 Punkte.
Aquamark 03 [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
40.000
80.000
120.000
198.080

Futuremark 3DMark 2006 [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
4.000
8.000
12.000
15.900

Wenig überraschend ist auch das gute Abschneiden im Grafiktest von World in Conflict. Mit hohem Detailgrad sorgen durchschnittlich 40 FPS für ein ruckelfreies Spielen - bei mittleren Details sind es sogar 72 FPS im Schnitt.
World in Conflict (1024x768, hoch) [FPS]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
16
32
48
82

Die Wärmeentwicklung am Kunststoffgehäuse ist im Idle mit maximal 35 °C an der Oberseite und 37 °C an der Unterseite bereits erhöht. Schließlich unter Volllast messen wir beachtlich hohe 50 °C an Ober- wie auch Unterseite.

Temp. Idle Oberseite
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell TS44HR-151GE: Temp. Idle Oberseite

Temp. Idle Unterseite
Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Idle
Unterseite
Temp. Last Oberseite
Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Last Oberseite
Temp. Last Unterseite
Bild: notebookjournal.de/as
Temp. Last
Unterseite

Den internen Sensoren nach erreichen Prozessor und Grafikkarte im Stresstest knapp 100 °C und damit die maximal vom Hersteller vorgesehene Temperatur. Um dem Hitzetod zu entgehen, drosselt die CPU ihre Taktrate von 2,5 GHz auf nur noch 0,8 GHz.

Stresstest mit CPU-Throttling
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE: Stresstest mit CPU-Throttling

Dagegen ist die Lautstärke der Kühlung sehr verhalten. Leise 27,3 dB(A) bei Akkubetrieb mit Stromsparmodus und 29,1 dB(A) im Idle-Betrieb gehen von den Lüftern aus. Bei Volllast mit Stromanschluss messen wir ebenso vergleichsweise ruhige 39,4 dB(A).

Packard Bell TS44HR-151GE
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell
TS44HR-151GE








Das Display, das Packard Bell hier verbaut, weiß mit einer hohen durchschnittlichen Luminanz von 200 cd/m² zu überzeugen.

Leuchtdichte
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell TS44HR-151GE: hohe Luminanz

durchschnittl. Luminanz [cd/m²]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
0
80
160
240
380

Der Kontrast ist mit einem Verhältnis von 187:1 bei maximaler Helligkeit und 185:1 bei 100 cd/m² annehmbar. Die Blickwinkel sind wie häufig bei TN-Panels recht schlecht. Seitlich hält sich die Blickwinkelabhängigkeit des Panels in Grenzen.

Fazit
Wie schon vorauszuahnen ist, entspricht nicht nur die Leistung, sondern auch die Mobilität praktisch dem bereits getesteten Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE, welches mit Intel Core i5-2430M - Standardtakt 2,4 GHz und Turboboost 3,0 GHz - und GT 540M daherkommt.

Link: Kurztest zum Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE

Packard Bell Logo
Bild: notebookjournal.de/as
Packard Bell TS44HR-151GE: Packard Bell Logo

Im Leerlauf kommt das Gerät somit bei minimaler Helligkeit und deaktiviertem WLan Adapter auf eine Betriebszeit von 299 Minuten (4:59 h). Unter besten Umständen und höchsten Stromsparmaßnahmen hält eine Akkuladung sogar bis zu 399 Minuten (6:39 h). Dagegen schaltet sich das Gerät unter Last und aktiviertem WLan Modul nach 156 Minuten (2:36 h) ab.

Aktuelle Angebote (25.01.2012):
Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE (getgoods.de) - 585 Euro
Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE (comtech.de) - 586 Euro
Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE (notebook.de) - 659 Euro


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von comtech.de zur Verfügung gestellt.


Auf der nächsten Seite: Benchmark


 


Kommentare zum Artikel ( 3 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE - Bewährte Grafikkarte unter neuem Banner
von fragesteller2 am Sa, 18.02.2012 00:15 Uhr

danke für die schnelle antwort! eben - das habe ich mich auch
schon gefragt - was ist, wenn es an der ausführung oder
fertigung liegt und deswegen die schlechten werte zustande
kommen.. das wäre quasi pech für die anderen notebooks eines
modelltyps ;) (das mit der abwertung im verlgeich zu den
anderen aktuellen modellen und der technologischen
(weiter)entwicklung war...
AW: Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE - Bewährte Grafikkarte unter neuem Banner
von loop am Do, 16.02.2012 09:59 Uhr

Hallo fragesteller, vielen Dank, dass du so aufmerksam die
Testberichte mitließt. Ich bin zwar nicht für die Tests
zuständig, aber ich kann mir die Ergebnisse wie folgt
erklären: Das TS11 war damals ein ziemlich gut ausgestattetes
Multimedianotebook, welches auch anständige Emissionswerte im
Inneren hatte --> Sehr gut Das aktuelle TS44 ist zwar auch
noch im Sinne von...
AW: Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE - Bewährte Grafikkarte unter neuem Banner
von fragesteller2 am Mi, 15.02.2012 22:21 Uhr

Der TS44 ist dem Packard Bell EasyNote TS11 sehr ähnlich bzw.
(scheinbar?) ident - es gibt sogar Modelle mit gleichen CPU und
GPU zu kaufen. meine Frage: Warum erhitzt sich der TS44
stärker als der TS11? Eigentlich müsste der TS11 sich auch
kritisch erhitzen, im März 2011 erhielt er dennoch ein "sehr
gut" (aktuell: "gut"). Oder ist die Firmware beim TS44 auf
"weniger...

Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE
gut
Test vom 25.01.2012


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

gute 2D- / 3D-Leistung
gute große Eingabegeräte
ruhige Geräuschkulisse
ordentliche Ausleuchtung
hohe Abwärme
CPU-Throttling
Verarbeitung



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