Die Mehrheit der Multimedia-Notebooks, die unsere Redaktion im vergangenen Jahr durchliefen, wurden mit der
Nvidia Geforce GT 540M ausgestattet. Nicht zu unrecht, denn sie hat sich stets als Allroundtalent bewiesen. Die Ära ist auch so schnell nicht vorbei – nur nun unter einem anderen Namen. Nvidia führt den erfolgreichen Grafikchip nämlich unter der Bezeichnung „Geforce GT 630M“ fort.
Seine Premiere feiert die Nvidia Geforce GT 630M bei uns im Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE. Das Chassis haben wir in letzter Zeit mehrfach in der Redaktion gehabt und insgesamt für gut befunden.
Link:
Testbericht Packard Bell EasyNote TS44HR-205GE
Link:
Testbericht Packard Bell EasyNote TS13HR-240GE
Dieses Mal zeigt es hingegen sehr deutliche Verarbeitungsmängel an der Base-Unit, wobei es sich hier wohl um ein Montagsgerät handelt. Wir schauen also genauer auf die Benchmarkergebnisse der neuen Hardwarekomponenten.
Spezifikationen Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE
- 15,6 Zoll HDready LED Display (1366x768 Pixel,
glare)
- Intel Core i5-2450M (2,5 – 3,1 GHz)
- Nvidia Geforce GT 630M (2 GB VRAM) + Intel HD 3000 Graphics
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 640 GByte Festplatte
- DVD-Laufwerk, Cardreader, Webcam
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, 2x Audio
- GBit-Lan, WLan b/g/n, Bluetooth
Link: mehr Details im Datenblatt
Neben der neuen Nvidia Grafikkarte ist auch der verbaute Intel Core i5-2450M ein Neuankömmling. Erst seit Dezember 2011 befindet sich der Prozessor auf dem Markt. Einzig der Takt ab Werk unterscheidet ihn zu anderen Core i5 Modellen, sodass nun der Standardtakt 2,5 GHz und der TurboBoost bis zu 3,1 GHz betragen. Im Packard Bell EasyNote TS44HR-151GE taktete die Intel CPU bei unseren Tests jedoch nie über 2,9 GHz.
Der Intel Core i5 schneidet in unserem Testparcour durchweg gut ab. So benötigt die CPU nur 641 Sekunden für den POV-Ray Test. In ebenso kurzen 29 Sekunden und 14 Sekunden wird der Cinebench Benchmark im Single- und Multiple Core Render Test abgeschlossen. Das gesamte System punktet mit hohen 1354 Punkten im Performance Test von PassMark.
Povray 3.6 (CPU) [Sekunden]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Nicht nur die Leistung des Prozessors überzeugt in den Benchmarks, sondern auch die der Grafikkarte. Hohe 123.532 Punkte im Aquamark03 und 8.533 Punkte im 3DMark06 erzielen CPU und GPU im Verbund. Bei Akkubetrieb sinkt das Ergebnis des 3DMark06 auf noch 2.747 Punkte.
Aquamark 03 [Punkte]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"0
40.000
80.000
120.000
198.080
Futuremark 3DMark 2006 [Punkte]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Wenig überraschend ist auch das gute Abschneiden im Grafiktest von World in Conflict. Mit hohem Detailgrad sorgen durchschnittlich 40 FPS für ein ruckelfreies Spielen - bei mittleren Details sind es sogar 72 FPS im Schnitt.
World in Conflict (1024x768, hoch) [FPS]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Die Wärmeentwicklung am Kunststoffgehäuse ist im Idle mit maximal 35 °C an der Oberseite und 37 °C an der Unterseite bereits erhöht. Schließlich unter Volllast messen wir beachtlich hohe 50 °C an Ober- wie auch Unterseite.
Den internen Sensoren nach erreichen Prozessor und Grafikkarte im Stresstest knapp 100 °C und damit die maximal vom Hersteller vorgesehene Temperatur. Um dem Hitzetod zu entgehen, drosselt die CPU ihre Taktrate von 2,5 GHz auf nur noch 0,8 GHz.
Dagegen ist die Lautstärke der Kühlung sehr verhalten. Leise 27,3 dB(A) bei Akkubetrieb mit Stromsparmodus und 29,1 dB(A) im Idle-Betrieb gehen von den Lüftern aus. Bei Volllast mit Stromanschluss messen wir ebenso vergleichsweise ruhige 39,4 dB(A).
Das Display, das Packard Bell hier verbaut, weiß mit einer hohen durchschnittlichen Luminanz von 200 cd/m² zu überzeugen.
durchschnittl. Luminanz [cd/m²]Kategorie:
Multimedia bis 16,4"
Der Kontrast ist mit einem Verhältnis von 187:1 bei maximaler Helligkeit und 185:1 bei 100 cd/m² annehmbar. Die Blickwinkel sind wie häufig bei TN-Panels recht schlecht. Seitlich hält sich die Blickwinkelabhängigkeit des Panels in Grenzen.