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TEST Samsung 600B5B-HC1
Fürs Grobe
von Robert Harring am Do, 02.02.2012



Leistung / Emissionen / Mobilität

Der Intel Core i7-2720QM zeigt, dass er in der Oberliga der Mobilprozessoren spielt. In nahezu jeder Situation ist mehr als genügend Leistung abrufbar und dank der Turbo Boost-Funktion laufen auch für einen Prozessorkern ausgelegte Programme schnell.

Im Performance-Test erreicht das System 1.416 Punkte, der Geekbench liegt bei 748 Punkten. Den Cinebench-Test im Multiprozessor-Modus absolviert das System in nur 7 Sekunden.

Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]
Kategorie: Multimedia bis 16,4"
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Die dedizierte Grafikeinheit Nvidia Quadro NVS 4200M basiert auf der Consumer-Grafiklösung Geforce GT 520M und zeichnet sich im Vergleich zu dieser durch Treiber aus, die auf Profisoftware wie CAD optimiert wurden. Darüber hinaus gibt sie HD-Videos in der nativen Displayauflösung von 1600 x 900 Pixeln problemlos wieder und schaltet das Display bei Filmwiedergabe in einen „Movie Color Mode“, der subjektiv betrachtet allerdings keine Vorteile gegenüber dem Normalmodus bietet.

Auch zum Spielen ist die NVS 4200M bedingt geeignet – wenn man nicht auf die grafisch anspruchsvollsten Titel Wert legt. World in Conflict läuft in der mittleren Detailstufe immerhin noch mit 41 FPS, ein Spiel wie Crysis 2 wird aber entweder unspielbar langsam oder man muss die Details und die Auflösung drastisch herunterstellen. Hardcore-Zocker werden also ein Notebook mit stärkerer Grafikeinheit haben wollen. Für das eine oder andere Spiel ohne große Anforderungen ist das Samsung 600B5B aber noch geeignet.

Die mit 5.400 U/min drehende Festplatte ist nur durchschnittlich schnell. Einer Leserate von 76 MByte/s steht eine Schreibrate von 74 MByte/s gegenüber. Die Zugriffszeit beträgt 12ms. Damit ist das Gerät im Großen und Ganzen schnell genug zum Arbeiten, es kommt aber immer wieder zu Wartezeiten beim Starten von Programmen. In der Preisklasse um 1.500 Euro wäre eine SSD angebrachter.

Samsung wirbt mit einer „Fast Start“-Funktion, die das Notebook innerhalb von kürzester Zeit betriebsbereit machen soll. Tatsächlich erwacht das Gerät in nur zwei Sekunden aus dem Standby-Modus und ist dann komplett einsatzfähig. Beim Kaltstart hilft diese Technik allerdings nicht: es vergehen satte 120 Sekunden, bis der Windows–Desktop erreicht und die vorinstallierten Autostart-Programme geladen sind.

Emissionen

Die Werte für Emissionen gehen in Ordnung: Die Abwärme liegt im Idle-Modus auf der Oberseite bei maximal 30,9 Grad, auf der Unterseite bei maximal 34 Grad. Unter Last steigen die Temperaturen oben auf maximal 40 Grad und unten auf maximal 47 Grad an, was allerdings bedeutet, dass das Gerät unter Last zu warm wird, um es längere Zeit auf dem Schoß zu balancieren.

Samsung 600B5B Temperatur-Messung-unten-last
Bild: Notebookjournal/AS
Samsung 600B5B Temperatur-Messung-unten-last

Samsung 600B5B Temperatur-Messung-oben-last
Bild: Notebookjournal/AS
Samsung 600B5B
Temperatur-Messung-oben-last
Samsung 600B5B Temperatur-Messung-oben-idle
Bild: Notebookjournal/AS
Samsung 600B5B
Temperatur-Messung-oben-idle
Samsung 600B5B Temperatur-Messung-unten-idle
Bild: Notebookjournal/AS
Samsung 600B5B
Temperatur-Messung-unten-idle









Die Geräuschkulisse bei der Arbeit mit dem Samsung 600B5B ist angenehm leise. Auch bei intensivem Betrieb des Nvidia NVS 4200M-Grafikchips erzeugt der Lüfter nur ein zwar deutliches, aber erträgliches Rauschen. Die Lautstärke steigt von 28,4 dB(A) im Idle-Betrieb auf maximal 30,6 dB(A) unter Volllast an – ein guter Wert. Im Akkubetrieb ist das Notebook Idle mit 24,4 dB(A) nochmals etwas leiser.

Der Energieverbrauch liegt im Mittelfeld. Im Office-Betrieb verbraucht das Notebook 15,2 Watt, im Stresstest mit zugeschalteter Hochleistungsgrafik steigt der Wert auf maximal 78,5 Watt.

Mobilität

Die Akkulaufzeiten des Samsung 600B5B sind mittelmäßig: Der 47Wh-Akku hält unter der Belastung des BatteryEater-Tests zwei Stunden und 39 Minuten durch, im Leerlauf schafft das Notebook 395 Minuten, also mehr als sechseinhalb Stunden. Bei Grafiklast schaltet sich allerdings schnell der Nvidia-Chip ein, der dann den Akku leersaugt. In der Praxis bedeutet dies, dass man zwar eine Weile netzunabhängig arbeiten kann, aber keinen ganzen Arbeitstag ohne Steckdose auskommt.

Das Samsung 600B5B wiegt inklusive Akku 2.600 Gramm, was auf die Dauer etwas schwer herumzutragen ist. Der Akku hat daran einen Anteil von 300 Gramm. Das Netzteil bringt zusätzliche 460 Gramm auf die Waage.

Das matte Display mit seiner Luminanz von 221 cd/m² kann man auch im Freien gut erkennen, bei starker Sonneneinstrahlung würde man sich aber mehr Helligkeit wünschen. Der Kontrast ist mit 110:1 eindeutig zu niedrig.

Das Samsung 600B5B kann man als Allrounder auch mobil gut betreiben, egal ob man unterwegs arbeiten, surfen oder auch HD-Filme anschauen möchte. Dazu kommt die zusätzliche Sicherheit durch die auf Robustheit ausgelegte Ausstattung, die auch für einen Outdoor-Einsatz spricht.




 


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Testergebnis
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Samsung 600B5B-HC1
gut
Test vom 02.02.2012


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

Spritzwassergeschützte Tastatur
Stabiles Magnesium-Gehäuse
Workstation-Grafik
schneller Prozessor
auch unter last leise
Bildschirm zu blickwinkelabhängig
Festplatte zu langsam
Tastatur mäßig
Grafik in Spielen nur untere Mittelklasse



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