Heute begrüßen wir das Samsung QX310-S02 in unserer Redaktion. Das Gerät stammt aus dem Samsung-Segment „mobiler“ Laptops – es stehen außerdem als „premium“, „professionell“ und „vielseitig“ bezeichnete Notebooks auf der Agenda. Unter den „mobilen“ 13-Zöllern ist das QX310-S02 das leistungsstärkste Gerät und bietet einen Intel Core i5 im Gegensatz zur Q330 Reihe mit den i3-Prozessoren. Der mit 2,53 GHz getaktete Prozessor, die mit Optimus umschaltbare Nvidia Grafikkarte und das „SuperBright Hochglanz“ LED-Display sollen laut Samsung nicht nur lange Akkulaufzeiten ermöglichen, sondern zeitgleich starke Leistung zur Verfügung stellen.
Rein äußerlich will das QX310 gleichermaßen punkten. „Dünnes und leichtes Premium-Design“ bewirbt Samsung auf deren Website. Das „leichte Gehäuse aus gebürstetem Aluminium“ solle nicht nur besonders robust sein, sondern auch „Komfort für Augen und Hände“ bieten.
Ob die Koreaner halten können, was sie versprechen, oder ob sie den Mund vielleicht doch etwas zu voll genommen haben, werden wir in unserem ausführlichen Testbericht klären.
Technische Daten
- Intel Core i5-460M (2,53 – 2,8 GHz)
- 13,3-Zoll Display (1366 x 768 Pixel, spiegelnd)
- 4 GB DDR3 Arbeitsspeicher
- 320 GB Festplatte (5.400 U/Min)
- Nvidia Geforce GT 310M (512 MB), Intel HD Graphics; Nvidia Optimus
- WLAN Draft-b/g/n, Gigabit-LAN, Bluetooth 3.0
- 3x USB 2.0, HDMI, VGA, Kartenleser, Kopfhörer- und Mikrofonanschluss
- 6-Zellen Akku, 61 Wh
- ab 911,51 Euro im Preisvergleich
Bei unserem letzten Samsung Notebook hatten wir noch bemängelt, dass der hochglänzende Displaydeckel Staub und Kratzer anzog. Das QX310 hat dieses Problem nicht, denn der Deckel aus gebürstetem Aluminium sieht mindestens so gut aus wie „Klavierlack“ und erweist sich in der Praxis als widerstandsfähiger gegen Schmutz und Kratzer. Unterbrochen wird die ebenmäßige Alufläche lediglich vom typischen „Samsung“ Schriftzug in Chrom-Optik.
Aufgeklappt ist dann aber auch bald Schluss mit dem viel beworbenen Aluminium Gehäuse. Lediglich die Lautsprecherleiste unterhalb des Bildschirms ist aus Aluminium - der Rest des Gehäuses weist keine metallischen Verbundstoffe auf. Die Handballenauflage und die Einfassung der Tastatur sind in mattem Silber gehalten und bestehen aus ein und demselben Stück, was dem Ganzen eine elegante Note verleiht. Auf der Lautsprecherleiste befinden sich zudem Tasten zur Lautstärkeregulierung und um das Gerät ein- und auszuschalten, welche teilweise blau beleuchtet sind.
Die Umrahmung des Bildschirms ist leider stark spiegelnd und somit kann das von Samsung als „rahmenloses Display“ beworbene Anzeigegerät unter hellem Umgebungslicht schnell zur störenden Leuchtsäule werden. Auch Fingerabdrücke und Staub werden hierauf sehr schnell zur Last und führen zu einem Punktabzug des sonst durchaus gelungenen Designs.
Die Verarbeitung der Basiseinheit ist im Allgemeinen sehr gut. Es gibt keinerlei überstehende Kanten oder abstehende Oberflächen. Einziger Wermutstropfen ist die Buchse für das Ladekabel. Diese bietet dem Stecker keinen guten Halt und somit wackelt dieser stark, wenn er angeschlossen wird.
Sowohl die Handballenauflage als auch die Tastaturmatte lassen sich mit wenig Druck deformieren. Die angepriesene Robustheit greift hier also nur bedingt. Die Verwindungsteifheit des Displays ist dagegen besser. Dieses lässt sich nur gering verbiegen und unter normalem punktuellem Druck gibt es keine stärkeren Abzeichnungen auf dem Panel.
Die Scharniere sind sehr klein ausgefallen und können dem Bildschirmdeckel deshalb nur eingeschränkt Halt bieten. Einerseits wippt der Bildschirm beim Öffnen nach und anderseits lässt er sich sehr leicht in der Neigung verändern.
Optisch ist das QX310 ganz Samsung-typisch ein Erfolg, und auch die Verarbeitung ist auf den ersten Blick nicht zu beanstanden. Sowohl die Farbgestaltung als auch die Gestaltung der einzelnen Gehäusekomponenten sind gut durchdacht und aufeinander abgestimmt. Die Stabilität weist dennoch Mängel auf, welche bei Consumer-Notebooks zwar keine Seltenheit sind, aber noch weniger eine Notwendigkeit. Hier nachzubessern würde dem QX310 zu einer Spitzennote bei der Optik und Verarbeitung verhelfen.
Um einen Teil meiner persönlichen Erfahrung mit dem QX310 beizutragen, kopiere ich ein Stück des Textes, den ich bereits im "Display-Forum" gepostet habe, hier hinein.
Da ich von der Klapprigen Tastatur meines Acer Aspire 3810TG zunehmend genervt bin, wollte ich mir ein neues Notebook kaufen.
Auf das Display habe ich, ehrlich gesagt, bei der Suche gar nicht so...
Danke, weil gerade die Aussage \"Sicherlich finden sich in dieser Produktkategorie Exemplare mit wesentlich längeren Laufzeiten, aber die Leistung des QX310 bleibt bisweilen unerreicht (Kategorie Subnotebooks) und fordert nunmal Kompromisse bei den Verbrauchswerten.\" so nicht korrekt ist im Vergleich.
Hallo,
die maximale Auflösung der integrierten Kamera beträgt 640 x 480 Pixel. Deshalb habe ich 0,3 MP geschrieben.
Grüße
Shezan[/QUOTE]
Okay, dann finde ich die Aussage "üblich" nicht so vorteilhaft. Denn integrierte Webcams mit 1,3 bzw. 2,0 MP sind doch schon eine ganze Weile üblich?
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Samsung QX310 S02
"Aktuelle Note: befriedigend"
Die aktuelle Note des Samsung QX310 S02 wurde am 23.05.2013 errechnet.