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KURZTEST Samsung R580 JT03
Gimme More
von Robert Tischer am Mi, 22.06.2011



Der heutige Kandidat für einen Kurztest ist das 15-Zoll Notebook namens Samsung R580 JT03. Ausgestattet mit einem Intel Core i3 Prozessor der ersten Generation und einer ATI Grafikkarte aus der Mittelklasse keimt die Hoffnung auf einen niedrigen Preis. Doch werden derzeit noch immer knapp 500 Euro verlangt. Das überrascht, ist doch das Chassis kein neues und auch sonst fehlen Appetithäppchen – zumindest laut Datenblatt. Vielleicht lohnt sich ein genauerer Blick auf das Komplettsystem.

Aktuelle Angebote:
Samsung R580 JT03 (notebooksbilliger.de) - 488 Euro
Samsung R580 JT03 (amazon.de) - 549 Euro



Wir danken dem Online-Händler Redcoon.de für die Bereitstellung eines Testmusters.


Spezifikationen Samsung R580 JT03

- 15,6-Zoll HD-ready Display (1366 x 768 Pixel)
- Intel Core i3-370M (2,4 GHz)
- ATI Mobility Radeon HD 5470 (1 GByte GDDR3)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 640 GByte Festplatte (5400 rpm)
- 3x USB, 1x eSATA/USB, HDMI, VGA, Ethernet, W-LAN (b, g, n)
- Audio (In & Out), Kensington Lock, ExpressCard (34mm)
- Kartenleser (SD, SDHC, MMC), DVD-Brenner
- 2,45 kg inkl. Akku (48Wh)
- ab 488 Euro im Preisvergleich

Das Samsung mit dem 15,6-Zoll Display ist, wie bereits angedeutet, schon bekannt und unter beinah gleichem Namen bei notebookjournal.de getestet worden. Vor knapp anderthalb Jahren waren ein etwas schnellerer Prozessor (Intel Core i5-520M) und eine Nvidia Grafikkarte (Geforce GT 330M) verbaut. Das waren Komponenten, die einen Gaming-Einstieg im mobilen Sektor gleichkamen. Damals war das Notebook sehr gefragt, denn der Preis von gut 800 Euro (Januar 2010) lockte viele Kunden an. Das heutige Testgerät erreicht nicht ganz die Leistungswerte des R580 vom Januar 2010.


Das liegt zum einen an dem schwächeren Intel Core i3 Prozessor, der die bewährte Turbo Boost Technologie nicht nutzt, und an der schwächeren Grafikkarte. Der Benchmark 3DMark 06 bescheinigt dem System 4.233 Punkte – rund 3.000 weniger als das bereits getestete R580. Für Otto-Normal-Anwender ist das allemal ausreichend. Denn beim Surfen im Internet, Videokonsum bei großen Plattformen und e-Mails verfassen ist die Hardware noch lange nicht an der Grenze.

Grenzwertig dagegen erschient die Stabilität der Oberflächen an zwei Positionen. Die rechte Seite der Handballenauflage und der Nummernblock der Tastatur lassen sich mit einem Finger stark eindellen. Die Festplatte und die eingelegte CD oder DVD könnten in einem unvorsichtigen Moment in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch die Deckelrückseite könnte mehr Festigkeit vertragen. Ansonsten stimmt die Verarbeitungsqualität. Vor allem die Verwindungssteifigkeit der Base-Unit überzeugt. Hier hat Samsung also Verbesserungen vorgenommen. Schade, dass das nicht an jeder Stelle geklappt hat.


Das 15,6-Zoll Display kommt weiterhin mit der grobpixeligen Auflösung von 1366x768 Bildpunkten (HD Ready) aus. Die notebookjournal.de Homepage bedeckt damit dreiviertel der Displaybreite. Die stark reflektierende Oberfläche des Monitors spiegelt die helle Umgebung stark wieder und schränkt damit, in ungünstigen Lichtverhältnissen, die Nutzung stark ein. Auch die Blickwinkel sind nicht die Besten – das ist aber klassentypisch.

Das Anschlussportfolio überzeugt mit drei USB-Ports, HDMI und VGA sowie einem PCI-Express-Slot (34mm), der Erweiterungen fast aller Art schluckt. Unverständlich ist, warum in dem Notebook nur ein Netzwerkanschluss im Fast-Ethernet-Standardverbaut ist. Schnelle Datentransfers in Netzwerken sind damit ausgeschlossen. Die W-LAN Karte arbeitet mit dem N-Standard etwas schneller, aber das Niveau eines Gigabit-Steckplatzes wird auch damit nicht erreicht. Erfreulicherweise arbeitet die 640 GByte große Festplatte sehr schnell. Knapp 90 MByte/s lesend und gut 80 MByte/s schreibend sind nicht oft anzutreffen bei Notebooks für 500 Euro.


Wird dem Samsung R580 nicht allzu viel Leistung abverlangt, bleiben der Lüfter ruhig und die Oberflächentemperaturen angenehm. Unter Volllast zeigt das Notebook ein sehr unruhiges Lüfterverhalten. Die Drehzahl geht regelmäßig auf und ab, was beim Nutzer mit Lautstärkeschwankungen zwischen 37,1 und 41,7 dB(A) ziemlich nervend ankommen kann. Schuld daran ist die regelmäßige Drosselung des Prozessors. Bei den Benchmarks sind keine Throttling-Effekte aufgetreten. Nur wenn Prozessor und Grafikkarte gemeinsam unter Volllast stehen, ist auch der unruhige Lüfter zu hören.

Kurzfazit
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das für Office und Multimedia ausgelegte Notebook den alltäglichen Ansprüchen gewachsen ist. Das Samsung R580 JT03 ist mit einer guten Tastatur und einer großen und schnellen Festplatte gesegnet, die nicht häufig in dieser Klasse zu finden sind. Der Nutzung im sonnigen Garten widerspricht das Display mit der Glare-Oberfläche und die kurze Akkulaufzeit. Letztendlich ist dieser Laptop zum Preis von knapp 500 Euro kein Schnäppchen – da gibt es als Alternative zum Beispiel das Medion Akoya E6221: das kostet nur 50 Euro mehr, ist aber mit aktuellerer Hardware und mattem Display ausgerüstet.




 


Kommentare zum Artikel ( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Samsung R580 JT03 - Gimme More
von Sonja Rajsp am Do, 23.06.2011 11:12 Uhr

Das RF711 liegt sozusagen schon auf dem Seziertisch - Test
kommt nächste Woche!
AW: Samsung R580 JT03 - Gimme More
von noplan am Mi, 22.06.2011 16:54 Uhr

[QUOTE]- Intel Core i3-370M (2,4 – 2,93 GHz)[/QUOTE] Das
2,93 stimmt da aber nicht. Ansonsten hoffe ich, dass Samsung
endlich mal einen würdigen Nachfolger für die R580 / R780 Reihe
schafft. die neueren Rf Modelle sind auch nicht viel schneller,
dafür aber ne Ecke teurer. Oder man sollte wenigstens neue
GPUs in die Rx80 bauen.

Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Samsung R580 JT03
gut
Test vom 22.06.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

Anwendungsleistung für Office-Notebook
Tastatur
Stabilität über opt. Laufwerk
Glare-Display: Kontrast / Sichtwinkel
kein eSATA / USB 3.0
Akkulaufzeit



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