Neues für Individualisten: der Leipziger Spezialist für Gaming- und Business-Notebooks Schenker schickt mit dem XMG A500 den ersten Vertreter der neuen XMG A-Serie an den Start und verspricht mit diesem Modell eine ideale Verbindung zwischen langer Akkulaufzeit und maximaler Performance. Die Voraussetzungen hierfür könnten kaum besser sein: Neben den neuesten Intel Arrandale Refresh-Prozessoren kommt als dedizierte Grafikkarte die neue Nvidia GeForce GT 425M mit Optimus-Technologie zum Einsatz. Zahlreiche Anschluss- und vielfältige Konfigurationsmöglichkeiten, wie bis zu 8 GByte RAM, eine mit 7.200 Umdrehungen arbeitende Festplatte und ein Blu-ray Brenner sollen das neue A500 für die tägliche Büroarbeit ebenso attraktiv machen wie für ausgedehnte Gaming-Sessions. Wir haben Schenkers neuen Boliden in folgender Ausstattungsvariante auf Herz und Nieren getestet.
Datenblatt mySN XMG A500
- 15,6 Zoll HD+ (1600 x 900 Pixel) Non-Glare Display
- Intel Core i5-560M (2,66 – 3,20 GHz), 3 MByte L3-Cache
- Nvidia GeForce GT 425M, 1 GByte GDDR3 RAM
- Intel HD-Grafik mit Nvidia Optimus Technologie
- 500 GB HDD Seagate Momentus XT, 4 GByte Hybridspeicher
- 8 GByte DDR3-Arbeitsspeicher, 1333 MHz (Dual-Channel)
- 3 x USB 2.0, 1 x USB 3.0, VGA, HDMI out, eSATA,
- 9-in-1 Cardreader, RJ-45 Gigabit-LAN, Kensington-Lock
- Intel Centrino Wireless Adapter, Bluetooth (2.1 EDR)
- Webcam (2.0 Megapixel)
- Audio: Line-Out (Kopfhörer), Mikrofon-Eingang, S/PDIF
- HD-Audio, 2 eingebaute Lautsprecher, internes Mikrofon
- Panasonic UJ-240 Blu-ray Brenner
- Windows 7 Home Premium 64bit
- Gewicht: 2.700 Gramm inkl. Akku
- Abmessungen (BxTxH): 374 x 250 x 37,2 mm
- Preis: 1.344 Euro
Optik & Verarbeitung
Wo andere Hersteller mit optischen Elementen, kleinen Verzierungen und natürlich dem eigenen Markenemblem nicht geizen, geht mySN den umgekehrten Weg. Auf den ersten Blick erkennt man: dieses Notebook will vordringlich mit seinen inneren Werten überzeugen. Das Gerät wirkt wuchtig, stabil und wertig verarbeitet. Wackelnde oder klappernde Teile sucht der Tester hier vergebens. Die Optik ist puristisch: kein Herstellerlogo prangt auf dem Gerät, keine glänzende Zierleiste, noch nicht einmal seinen Namen gibt das Gerät auf der Ober- oder Unterseite preis - Minimalismus und Understatement pur. Die sich in aufgerautem Schwarz präsentierende Oberseite ist griffig, leider aber auch anfällig für unschöne Kratzer. Das Notebook sollte also bei längeren Transporten stets in einer gut gepolsterten Tasche aufbewahrt werden.
Das XMG A500 besitzt das Clevo-Chassis B5130M. Die hervorragende Stabilität dieses Chassis findet sich auch bei den Deckelscharnieren wieder. Diese sind einerseits recht schwergängig. Um den Deckel zu öffnen benötigt der Nutzer beide Hände. Andererseits verleihen sie dem Deckel einen außergewöhnlich guten Halt, er wippt in keiner Position sichtbar nach. Seine Verwindungssteifigkeit ist hingegen nur mittelmäßig, er lässt sich diagonal mit nur geringem Kraftaufwand deutlich verbiegen. Der Displayrahmen, in dem oben mittig die 2 Megapixel-Webcam integriert ist, präsentiert sich im Gegensatz zur Deckeloberseite in glänzendem Lackfinish und ist somit recht anfällig für Fingerabdrücke. Über der fast die ganze Gerätebreite einnehmenden Chiclet-Tastatur mit eigenem Nummernblock finden sich links neben dem Umschalter für den UMA- bzw. Optimus-Modus die Statusanzeigen für die GPUs von Intel und Nvidia sowie die Zustandsanzeigen für das WLAN- bzw. Bluetoothmodul und die Festplattenaktivität. Rechts befinden sich neben dem im Betrieb weiß beleuchteten Power-Button die Funktionstasten für die Aktivierung bzw. Deaktivierung von WLAN, der Lautsprecher-Stummschaltung und der Webcam. Weitere Zustandsanzeigen an der Gerätevorderseite zeigen den Ladezustand des Akkus sowie Funktionszustände von Num-Lock, Scroll-Lock und Caps-Lock.
Unterhalb der Tastatur fällt im Einheits-Schwarz-Look des Gerätes die einzige silberne Applikation ins Auge. Als besonderes „Schmankerl“ spendiert mySN den Modellen der A-Serie einen optionalen Fingerabdruckleser, der unterhalb des Touchpads zwischen den beiden Maustasten positioniert ist. Leider ist auch die Handballenauflage in mattem Schwarz lackiert, was die Anfälligkeit für Schmutz und Fingerabdrücke deutlich erhöht. Auf der Unterseite sorgen vier, etwa 5mm hohe, Gummifüße für einen stabilen Halt des Notebooks. Außerdem finden sich neben dem sehr leicht zu entnehmenden Akku eine kleine sowie eine fast die komplette rechte Hälfte einnehmende Abdeckung. Darunter verbergen sich links die Festplatte und rechts das Mainboard mit dem Arbeitsspeicher. Die beiden Abdeckungen lassen sich mit nur wenigen Handgriffen problemlos entfernen und bieten so im Falle einer Speicheraufrüstung oder eines Defektes schnellen Zugriff auf die wichtigsten Systemkomponenten.
Ich hätte eins mit dem alten (besseren) Display anzubieten. Das matte 1600x900 Display ist das beste das ich je gesehen habe, und der Start unter Ubuntu mit der Hybridfestplatte ist enorm schnell.
Allerdings ist mir die Kiste zum Arbeiten einfach zu laut und ich muss mich von ihr trennen. Sehr ärgerlich.
Neupreis war 1017,00 EUR im Januar 2011, noch 19 Monate...
Interessant wäre auch, ob es einen Test gibt, der das Panel mit 1366x768 Pixel von Schenker behandelt bzw. ob irgendjemand schon Praxiserfahrungen mit dieser Konfiguration gesammelt hat?
Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Das Display ist nicht mehr das, was getestet worden war. Der Preis ist auch entsprechend reduziert worden. Ich würde mal bei Schenker anrufn und nachfragen, ob man das Panel auch tauschen kann. Die sind ja recht flexibel.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Schenker Notebooks XMG A500
"Aktuelle Note: gut"
Die aktuelle Note des Schenker Notebooks XMG A500 wurde am 18.05.2013 errechnet.