So ziemlich der einzige Aspekt, der sich nicht im Konfigurator befindet, sind die Anschlüsse am Gehäuse. Streng genommen stimmt aber auch das nicht, denn zumindest beim optischen Laufwerk hat der Kaufinteressent die Qual der Wahl. Unser Testgerät ist mit der
günstigsten Option - dem DVD-Brenner - ausgestattet. Damit lassen sich CDs und DVDs aller Formate lesen und beschreiben. Für 66 Euro Aufpreis gibt es ein BluRay Combo-Laufwerk, welches BluRays liest und CDs und DVDs auch brennen kann. Mit 87 Euro ist aber auch ein BluRay Brenner äußerst günstig erhältlich, denn mir sind derzeit keine internen Slimline BluRay-Brenner bekannt, die preislich unter 80 Euro liegen.
Dass sich das Anschluss-Portfolio nicht nach Belieben erweitern lässt, ist bei diesem Gerät aber nicht weiter schlimm, denn das, was verbaut ist, wird den meisten Nutzern genügen. Zwar fehlen ein ExpressCard-Slot und auch ein Dockinganschluss, aber diese sind bei Multimedia-Geräten eher selten. Zwischen den Maustasten befindet sich ein
Fingerprint-Reader für die biometrische und komfortable Anmeldung am PC.
Für schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten ist dank
zweier USB 3.0 Anschlüsse gesorgt, welche sich auf der linken Gehäuseseite befinden. Hinzu kommt ein
e-SATA-Port für externe Festplatten mit höheren Datendurchsätzen als USB 2.0. Von Letzteren befinden sich jeweils einer links und einer rechts, womit sich eine Gesamtanzahl von
vier USB Anschlüssen ergibt.
Der
Kartenleser unterstützt die Formate SD, MMC, MS (Pro), aber keine xD-Karten, welche von Olympus Kameras verwendet werden. In den oberen Displayrand ist eine
Webcam integriert, welche mittlerweile obligatorisch für Notebooks ist. Von der Masse absetzen kann sich diese dank der hohen Auflösung von 1600 x 1200 Pixeln. Das
integrierte Mikrofon liegt zwischen Leertaste und Touchpad, eine meiner Meinung nach ungünstige Platzierung, da dieses beim Telefonieren während des Tippens verdeckt wird, was die Sprachqualität beeinträchtigt.
Ein Aufkleber mit dem
THX-Logo (TruStudio Pro) soll im wahrsten Sinne des Wortes vielversprechend klingen. Das THX-Siegel soll herausragende Qualität von Ton- oder Bildträgern zertifizieren. Die
Lautsprecher des Testgeräts sind ein klassisches 2.0 System, also ohne Subwoofer. Wer gerne basslastige Musik hört, wird damit ergo nicht glücklich. Mitten und Höhen klingen sehr ausgeglichen und klar. Auf der rechten Seite sind drei Audioanschlüsse untergebracht. Die 3,5mm-Buchsen sind für Kopfhörer, externe Mikrofone oder Line-In-Aufnahmen.
Netzwerktechnisch setzt unsere Testkonfiguration auf die Basics. Neben einem
Bluetooth-Modul und einem
Gigabit-Ethernet-Adapter ist das Notebook
WLAN-fähig. Der
Intel Wireless-N 1030 Chip ist der "kleinste" aus der Intel-Familie, unterstützt aber die "Intel-only"-Features, wie Wireless-Display, womit sich der Bildschirm-Inhalt in Full-HD auf einen geeigneten Empfänger streamen lässt. Der Treiber hierfür ist allerdings nicht installiert und muss von der Intel Homepage geladen werden.
In Hinblick auf vorinstallierte Software gibt es nicht viel zu berichten. Das vorinstallierte
Microsoft Office Starter 2010 ist wirklich nützlich und gehört bei sehr vielen Notebooks mittlerweile zum Lieferumfang - es ist also nur eine Frage der Zeit bis das Kartellamt bei Microsoft wieder an der Tür klopft. Persönlich finde ich es sehr positiv, dass auf Bloatware verzichtet wurde, denn dadurch wird der Systemstart nicht unnötig verzögert und bei Bedarf lassen sich die meisten dieser Programme kostenlos im Internet zusammensuchen.