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TEST Lenovo 3000 C100
Office-Notebook made in China
von Kristian Kübeck am Do, 30.03.2006



Komfortables Festplattenrecovery und Lenovo Care

Bild: Notebookjournal.de/KK
Lenovo 3000 C100: Die versteckte Partition belegt permanent 4,4 GByte Speicher
Wer kennt das nicht: Eine Einstellung zu aggressiv gesetzt oder mal wieder in der Registry herumgewerkelt und schon startet Windows nicht mehr. Lenovo hat für diesen Notfall vorgesorgt und ermöglicht dem Anwender zur Vorbeuge die Sicherung seiner Daten über das vorinstallierte ThinkVantage. Im Ernstfall lässt sich dann der Bootvorgang über einen Druck auf F11 unterbrechen, woraufhin ein komfortables Notsystem von einer versteckten Partition startet und das Einspielen eines Backups ermöglicht. Alternativ kann auch einfach der Auslieferungszustand des Notebooks wiederhergestellt werden. Trotz der Recovery von der schnellen Festplatte dauert dieses Procedere rund 65 Minuten. Am Ende des Vorgangs wird das Dateisystem der Systempartition automatisch vom veralteten FAT32 ins moderne NTFS konvertiert. Durch diese nachträgliche Maßnahme umgeht Lenovo zwar die Beschränkungen des alten Dateisystems, reduziert aber gleichzeitig die Festplattengeschwindigkeit merklich und fragmentiert die darauf befindlichen Dateien stark. Würde Lenovo die Festplatte gleich mit NTFS anlegen, wäre die Performance deutlich höher. Für die versteckte Partition muss der Anwender zudem dauerhaft auf rund 4,4 GByte Festplattenkapazität verzichten – Recovery-CDs liegen dem Notebook nämlich nicht bei.


Bild: Notebookjournal.de/KK
Lenovo 3000 C100: Lenovo Care bietet Zugriff auf alle wichtigen Funktionen
Beim Lenovo 3000 C100 soll das hauseigene Lenovo Care den Anwender bei der Bedienung und Wartung des Systems unterstützen. Die Software kann über eine Sondertaste oberhalb der Tastatur oder über einen Shortcut auf dem Desktop von Windows gestartet werden und ist sehr übersichtlich aufgebaut. Sie ermöglicht unter anderem das Erstellen und Zurückspielen von Backups, das Brennen von CDs, das Defragmentieren der Festplatte oder das Aktualisieren der installierten Treiber. Letztere Funktion startet den Update Manager, der sich auch automatisch jede Woche einmal meldet. Über diesen lassen sich mithilfe des ThinkVantage System Update Treiber- und Software-Updates von Lenovo beziehen – zumindest in der Theorie. Bei unserem Testgerät konnte das Programm keinerlei Downloads lokalisieren und meldete stets: "Es wurden keine gültigen Pakete für Ihr System gefunden." Über den Supportbereich auf der Homepage von Lenovo konnte das Notebook ebenfalls nicht identifiziert werden. Wählten wir das

Bild: Notebookjournal.de/KK
Das vorinstallierte ThinkVantage Update fand im Test keine Updates
Notebookmodell manuell aus, wurden keinerlei Downloads angezeigt; zumindest die vorinstallierten Treiber oder ein Handbuch im PDF-Format hatten wir schon erwartet. Es ist nicht auszuschließen, dass das Problem in der Lokalisierung des Gerätes liegt. Aber selbst dann hätten wir einen kleinen, diesbezüglichen Hinweis erwartet – und die manuelle Auswahl müsste dennoch funktionieren. Bleibt zu hoffen, dass Lenovo den Support-Bereich für die frisch an den Markt gebrachten Lenovo-3000-Geräte noch deutlich aufpoliert.


Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:


 


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Zur Diskussion im Forum


Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Lenovo 3000 C100
sehr gut
Test vom 01.07.2006



PRO KONTRA

4x USB 2.0
sehr lange Akkulaufzeit
integrierte Bluetooth-Schnittstelle
schnelle und 80 GByte fassende HDD
geringe Erwärmung während des Betriebs
integrierter Kartenleser
nervendes Lüftergeräusch
kleines Touchpad
kein integriertes Mikrofon
dünner Klang der integrierten Lautsprecher
geringe Garantiedauer von nur 12 Monaten
kleinere Kinderkrankheiten
druckempfindlicher LCD-Deckel
keine Recovery-Medien mitgeliefert



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