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KURZTEST Lenovo G560-M27A4GE
Spiegelndes Office-Schnäppchen
von Kai Schmidt am Fr, 10.06.2011



Testbericht / Fazit
Mit dem G560-M27A4GE spricht Lenovo wieder eindeutig Anwender an, die auf der Suche nach einem preisgünstigen Einstiegsmodell ohne Schnickschnack sind. Bereits ab 439 Euro erhält man ein 15-Zoll Notebook, welches gut verarbeitet und für normale Konsumenten absolut ausreichend ist.


Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von notebooksbilliger.de zur Verfügung gestellt.

Aktuelle Angebote:
Lenovo G560 (notebooksbilliger) - 439 Euro (Core i3 / G310M / Win7)


Datenblatt Lenovo G560 (M27A4GE)
- 15,6-Zoll HDready-Display (1366x768 Pixel, glare)
- Intel Core i3-370M (2,4 GHz)
- Nvidia Gef orce G310M (1 GB DDR3)
- 500 GByte Festplatte
- 4 GB RAM
- DVD-Laufwerk, WLAN 802.11 bgn, Ethernet
- 2x USB, 1x USB/eSATA Combo-Anschluss, SD-Reader, 1x VGA
- Windows 7 Home Premium 64 Bit

Der heutige Kandidat in unserem Testparcours kostet mindestens 439 Euro. Dem verbauten Intel Core i3-370M steht eine dedizierte Nvidia Geforce 310M zur Seite. Diese bildet zwar den untersten Einstiegspunkt in Sachen Grafikkarte, aber hat im Vergleich zu der integrierten Intel HD Graphics den Vorteil eines eigenen Videospeichers und muss sich somit nichts vom Hauptarbeitsspeicher abknapsen. Dank dieser Konfiguration arbeitet es sich im Office und Surf-Betrieb relativ flott. Auch Videos lassen sich so ohne weitere Probleme betrachten. Schmerzlich vermisst man allerdings einen HDMI-Anschluss, der mittlerweile eindeutig zum Standard auch in preiswerten Geräten gehört, siehe HP 625 (XN839EA).


Für Casual Spieler, die sich in Farmville austoben oder sich an anspruchsvollen Flash-Spielen auf den vielen kostenfreien Portalen versuchen wollen, ist genügend Leistung vorhanden. Ambitionierte Spieler können sich an der ein oder anderen angestaubten Perle der Spielegeschichte erfreuen, allerdings nicht der aktuellen Generation. Dafür geht dem Gerät in steigender Auflösung und hohem Detailgrad schnell die Puste aus. Mehr als die HD-Ready Auflösung von 1366x768 Bildpunkten ist mit dem internen Bildschirm auch nicht möglich und per VGA angeschlossene Monitore lassen einen schmerzlich an den fehlenden digitalen Anschluss denken. Lenovo setzt wieder auf ein spiegelndes Glare-Display. Die Helligkeitswerte decken sich nahezu eins zu eins mit dem bereits getesteten G560. Die Helligkeit ist mit 191 cd/m² noch passabel, aber der schlechte Kontrastwert ( 147:1) vereitelt Ausflüge unter freiem Himmel.



Die Verarbeitung des Chassis ist für diese Preisklasse hervorragend. In mattem Schwarz gehalten präsentiert sich das Lenovo G560 als robuster Allrounder ohne Klavierlack-Elemente. Beim Tippen gibt die Tastatur ein klappriges Geräusch von sich der einen minderwertigen Qualitätseindruck nach sich zieht. Die maximale Akkulaufzeit von knapp 4,5 Stunden wird in der Praxis nur bei sporadischer Nutzung ohne WLAN erreicht. Realistisch bleiben 2,2 Stunden bei aktiver Nutzung.


Einer der wenigen Kritikpunkte spiegelt sich in der verbauten Festplatte wieder. Ebenso wie beim Lenovo G560-M277QGE ist diese mit 500 GB großzügig dimensioniert, allerdings sehr langsam (65,9 MB/s lesen / 60,5 MB/s schreiben). Dies macht sich im Betrieb durch lange Ladezeiten von Programmen bemerkbar.

Problematisch könnte die hohe Betriebslautstärke sein. Lärm ist je nach Person und Umgebung immer subjektiv. Das Lenovo G560 ist aber durchaus als laut zu bezeichnen. Der Lüfter schweigt nie und die 33,5 dB(A) als Grundpegel sind auch in lauteren Umgebungen deutlich wahrnehmbar.

Kurzfazit
Trotz dieser kleinen Kritikpunkte liefert Lenovo ein gutes Gerät ab. Für 439 Euro wird einem viel geboten. Die Verarbeitung stimmt, die Grafikkarte erfreut sich über einen eigenen dedizierten Speicher und die Tastatur überzeugt mit einem guten Druckpunkt. Der laute Lüfter, das spiegelnde Display mit den schlechten Kontrastwerten und der fehlende HDMI-Anschluss trüben das an sich positive Bild des Gerätes. Wer ein preisgünstiges Einstiegsgerät für Office-Anwendungen sucht und sich nicht an den kleinen Makeln stört, kann guten Gewissens zugreifen, oder sich das HP 625 näher anschauen.

Aktuelle Angebote:
Lenovo G560 (notebooksbilliger) - 439 Euro (Core i3 / G310M / Win7)


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Kategorie:
Office



PRO KONTRA

Verarbeitung Chassis
große Festplatte
solide Anwendungsleistung
kein HDMI
klappriges Tippgeräusch
langsame Festplatte



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ab 439 €

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