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TEST Lenovo/IBM ThinkPad T42
Spricht professionelle Nutzer an
von Gerald Strömer am Fr, 18.02.2005



Funktionalität übertrumpft Design
In Sachen Design wird IBM wohl nie die Marktführerschaft übernehmen. Wer elegante, organische Formen sucht, wird bei Big Blue kaum fündig werden. Extravaganz? Fehlanzeige. Und doch erkennt man ein IBM-Notebook auf den ersten Blick. Die Unverwechselbarkeit der eckigen, schwarzen Notebooks ist eine

Bild: Thomas Laddach
Die wichtigsten Schnittstellen finden sich auf der linken Seite.
Konstante, die der Formen- und Farbenvielfalt der Konkurrenz einen individuellen Faktor entgegensetzt. Prinzipiell kann man das mit den alten Volvos und dem damals aus Fernost herüberschwappenden automobilen Einheitsbrei vergleichen. Die kantigen Burschen strahlten eine ruhige Kompetenz aus, die von schnelllebigen Trends komplett unbeeinflusst blieb.

Ähnlich ist es eben auch mit IBM. Kein Mensch kauft IBM-Notebooks, weil sie die billigsten oder schicksten Geräte am Markt sind. Sie leben dagegen von Ihrem Ruf der Unverwüstlichkeit, der Funktionalität, Qualität und spartanischen Schlichtheit. Und das nicht zu unrecht. Denn obwohl das IBM-Design durchaus als spartanisch - oder von spottenden Mitmenschen als altbacken - bezeichnet werden kann, zeichnen sich diese Notebooks durch einen hohen Umfang an Funktionalität aus, der ihnen eine Aura der Kompetenz verleiht. Ein IBM-Notebook scheint schon beim ersten Anblick mitzuteilen: „Mit mir kannst Du arbeiten. Problemlos. Du willst spielen, Du willst Schickschnack? Falsche Adresse.“ IBM-Notebooks sind halt Arbeitstiere, kein Spielzeug.

Schon allein die Verarbeitung setzt den Standard, ab dem sich alle anderen Hersteller messen lassen müssen. Hohe Verwindungssteifigkeit, extrem stabile und langlebige stählerne Displayscharniere, exakte gefertigte Bauteile ohne Ungenauigkeiten. Eine Tastatur, die nicht nur in den ersten zwei

Bild: Thomas Laddach
Der Fingerprint-Sensor sorgt für bequemes Login auf Webseiten.
Wochen einen angenehmen Druckpunkt und stabile Tasten hat, sondern die auch noch in Jahren klaglos und ohne herausspringende Tasten oder quietschende, labile Aufhängung ihren Dienst verrichtet. Ein Touchpad, das in Sachen Bedienbarkeit immer noch konkurrenzlos ist und dessen Tasten mit minimalem Aufwand exakt nutzbar sind. Und insgesamt ein Gefühl, dass sich mit dem Fahren in den oben angerissenen alten Volvos vergleichen lässt: Man fühlt sich so sicher, als säße man in einem Panzer.

In wenigen Worten: Ein durchdachtes Konzept, dass immer Funktion über Design stellt.

Zudem verirrt sich das T42 schon fast in die Klasse der Ultraportables mit unter 2 Kilogramm Gewicht. Gerade einmal 2,25 Kilogramm wiegt das nur 2,7 Zentimeter flache 14,1-zöllige Notebook und zählt damit trotz seines kantigen Äußeren zu den Leichtgewichten seiner Klasse.




 


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Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Lenovo/IBM ThinkPad T42
gut
Test vom 01.07.2006



PRO KONTRA

sehr robustes Gerät
sehr leicht und flach
durchdachte Wiederherstellungsfunktionen
Fingerabdruckscanner
hohe Akkulaufzeit
integriert Bluetooth
leise
hoher Preis
kleine Festplatte



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