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TEST Lenovo/IBM Thinkpad T43p
Mobile Workstation für teures Geld
von Ronald Tiefenthäler am Do, 18.08.2005



Unser Fazit
Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von derzeit 3.572,80 Euro spricht das Thinkpad T43p den professionellen Kunden an, dem treiberoptimierte Grafikleistung bei speziellen CAD- und 3D-Applikationen auf OpenGL-Basis wichtig ist. Für jeden anderen Bereich ist der Preis des Notebooks in Relation zur gebotenen Leistung viel zu hoch angesetzt.

Die Verarbeitungsqualität ist für ein IBM-Notebook ungewohnt „normal“: Das robuste Kunststoffgehäuse des 2,7 Kilogramm

Bild: Notebookjournal.de/RT
Lenovo/IBM ThinkPad T43p: Das Display löst mit 1600 x 1200 Pixeln auf.
schweren T43p ist zwar gewohnt stabil, meldet sich beim Anfassen oder beim Neigen und Kippen des Displays aber mit deutlich hörbaren Knarzgeräuschen – das hatten wir bisher noch bei keinem IBM. Das Touchpad und die Pad-Tasten sind wie immer von höchster Güte, die _Tastatur macht allerdings ebenfalls einen etwas schlechteren Eindruck als sonst. Das exzellente Bedienungskonzept, die durchdachten IBM-Assistenten und die integrierte Sicherheitsausstattung erhöhen den Nutzwert des Notebooks dagegen enorm.

Das 15-zöllige UXGA-Display enttäuscht in Punkto Grundhelligkeit, Farbbrillanz und Farbtreue, die Ausleuchtung ist zudem nicht homogen. Dafür kann der Anwender eine hohe Auflösung von 1.600 x 1.200 Bildpunkten genießen. Ein gerade für Grafikprofis wichtiger DVI-Port zum Anschluss hochwertiger Monitore fehlt allerdings.

Highlight des T43p ist aber ATIs Mobility FireGL V3200, die in OpenGL-Tests unseren Referenz-Notebooks mit konventionellen Grafikchips auf- und davonläuft. Wer OpenGL-Anwendungen nutzt, erwirbt hier einen echten

Bild: Notebookjournal.de
Für hohe Performance in professionellen Workstation-Anwendungen.
Mehrwert. Trotz der hohen Abwärme von 2-GHz-Prozessor und Grafikkarte hält sich das T43p bei der Temperaturentwicklung angenehm zurück. Allerdings wird die geringe Erwärmung mit einem permanent, aber leise laufenden Lüfter erkauft. Bei hohen Außentemperaturen und anliegender Volllast wird es aber richtig laut.

Unterm Strich stellt das Thinkpad T43p eine zwar sehr teure, aber eben auch sehr leistungsfähige Arbeitsplattform für professionelle CAD-Konstrukteure, 3D-Animateure und 3D-Modelling-Experten dar, die auch unterwegs nicht auf das letzte Quäntchen Grafikleistung in OpenGL-basierten Applikationen verzichten wollen. Trotz der angesprochenen Mängel erhält es daher die Empfehlung Leistung der Redaktion.




 


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Kategorie:
Multimedia bis 16,4"

Testergebnis
Multimedia bis 16,4"
Lenovo/IBM Thinkpad T43p
sehr gut
Test vom 01.12.2005



PRO KONTRA

geringes Gewicht,kompakte Abmessungen
UXGA-Display (1600 x 1200 Pixel)
hochwertiger LCD-Deckel
geringe Erwärmung
Fingerprint-Reader mit Sicherheitssystem
durchdachtes ThinkVantage-Design (Tools, Bedienelemente, Assistenten)
sehr hohe OpenGL-Grafikleistung
umfassende ISV-Zertifizierung für Grafikkartentreiber
hohe Qualität von Touchpad und Padtasten
Bluetooth an Bord
sehr hoher Preis
knarzendes Kunststoffgehäuse
Tastatur etwas laut, größere Tasten klappern
permanent laufender Lüfter, bei hoher Leistungsabgabe laut
geringe Displayhelligkeit im Akkubetrieb
inhomogene LCD-Ausleuchtung mit Gelbstich
für Grafikprofis fehlt ein DVI-Anschluss
langsamer Matshita-DVD-Brenner mit heikler Medienkompatibilität
spartanisches Schnittstellenangebot



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