Ein dicker Pluspunkt beim Lenovo Thinkpad Z60m: Die reichhaltige Geräteausstattung. So gehört auch beim Lenovo
Thinkpad Z60m eine voll funktionsfähige Biometrie-Lösung aus einer Kombination von integriertem Fingerabdruck-Sensor und
Embedded Security-Subsystem ab Werk dazu. Das Eintippen von Passwörtern gehört nach kurzer Einrichtung des Systems dank des Fingerprint-Sensors auf der rechten Handballenauflage schnell der Vergangenheit an. Zudem lassen sich beim Lenovo Thinkpad Z60m dank zahlreicher durchdachter Assistenten, sinnvoller und automatisch einspringender Hilfen und einem kinderleicht durchzuführendes Recovery von der Festplatte auch anspruchsvolle Wartungsmaßnahmen vom Anwender spielend einfach erledigen.
Aber auch bei den Kommunikationsaufgaben präsentiert das Thinkpad Z60m keine halben Sachen. Wireless LAN ist gleich mit Intels Pro/Wireless 2915ABG an Bord. Durch vollständige Unterstützung aller drei gängigen IEEE802.11-Standards ist somit eine problemlose WLAN-Kommunikation rund um den Globus
garantiert. Das WLAN-Modul ist zudem bequem und schnell durch einen zusätzlichen Schiebeschalter an der linken Frontseite an- und abschaltbar. Bei unserem Testgerät ließ sich der WLAN-Schieber aber nicht sauber in eine Endposition bewegen. Kabellose Bluetooth- und Infrarotunterstützung bietet das Lenovo Thinkpad Z60m dem Anwender ebenfalls an. Bei Bedarf kann der Anwender somit auch eine drahtlose Verbindung zu multimedialen Peripheriegeräten wie PDAs, Handys und Headsets herstellen. Und dank des ebenfalls integrierten Gigabit-LANs kann bei entsprechend schnellen Gegenstellen zusätzlich ein sattes Geschwindigkeitsplus in Kabelnetzwerken erreicht werden.
Neu: Das Lenovo Thinkpad Z60m integriert ein 15,4-zölliges Widescreen-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800
Pixeln (WXGA) – ein Novum für Lenovo- oder IBM-Notebooks. Bisher verbaute IBM nur klassische 4:3-Displays. Das LCD des Thinkpad Z60m spiegelt zwar recht wenig, bietet aber beim Betrachtungskomfort ein etwas inhomogen ausgeleuchtetes Bild: Deutlich sichtbare Abschattungen im mittleren unteren Bildsegment trüben den Bildeindruck. Bei schwarzen Hintergründen scheint die Hintergrundbeleuchtung in einem rund 0,5 bis 1 Zentimeter messenden hellen Band durch. Bei weißem Bildhintergrund stört dagegen ein horizontaler Helligkeitsabfall von links nach rechts, der von einer zunehmenden gelblichen Farbverfälschung begleitet wird.
Die Begutachtung der Referenzfotos fällt positiver aus, die Farben betören mit satter Farbbrillanz, ohne dabei unnatürlich zu wirken. Leider bleibt ein leichter Gelbstich
im rechten Bildschirmbereich sichtbar. Die Blickwinkelabhängigkeit ist sowohl horizontal als auch vertikal sehr ausgeprägt und erschwert dem Anwender die Findung eines kommoden Neige- und Kippwinkels des LCDs. Beim rein subjektiven Betrachtungstest kann das Notebookdisplay des Lenovo Thinkpad Z60m also nicht voll überzeugen.
Im Messlabor ermitteln wir via 9-Zonen-Leuchtdichtemessung für den Netzbetrieb eine durchschnittlichen Leuchtdichte von 111,5 cd/m² – im Klassenvergleich eine eher unterdurchschnittliche Grundhelligkeit. Im Netzbetrieb zeigt unsere Leuchtdichtemessung einen Helligkeitsunterschied vom unteren mittleren Messsegment des Displays zum direkt
darüber liegenden mittleren Messsegment von über 30 Prozent. Dieser Helligkeitsunterschied zwischen hellstem und dunkelstem Bereich fällt auch subjektiv deutlich auf.
In der Displaybewertung verspielt sich Lenovo Thinkpad Z60m einen noch besseren Gesamteindruck. Trotz guter Ergonomie dank wenig spiegelndem LCD eignet sich das Panel wegen deutlicher Farbverfälschungen im rechten Displaybereich, geringer Grundhelligkeit und starker Blickwinkelabhängigkeit bestenfalls als Allroundbildschirm für anspruchslose Officearbeiten.