Einleitung, Spezifikationen, Gehäuse und Verarbeitung
Lenovos IdeaPad-Yoga-Serie gibt es in zwei Ausführungen: Das Modell mit 13,3 Zoll HD-Display führt Windows 8 auf Intel-Core-i-Prozessoren aus. Das von uns getestete Lenovo IdeaPad Yoga hat mit 11,6 Zoll einen kleineren Bildschirm mit einer geringeren Auflösung. Zum Einsatz kommt das von Android-Tablets bekannte System-on-a-Chip (SoC) Tegra 3 von Nvidia. Aufgrund dieser ARM-Architektur muss sich das IdeaPad Yoga mit Windows RT zufriedengeben.
Der erste Eindruck täuscht: Das Lenovo IdeaPad Yoga 11 ist mehr als nur ein besonders flaches Notebook.
Auf der Windows-8-Variante RT lässt sich „alte“ Windows-Software (.exe) nicht ausführen. Stattdessen greift man ausschließlich auf Programme zurück, die Microsoft in seinem App-Store anbietet. Das beschränkt die Auswahl empfindlich. Auf der Haben-Seite kann das kleine IdeaPad Yoga aber auch einige Pluspunkte verbuchen: Die Akku-Laufzeit ist lang und das lüfterlose Design ermöglicht ein ruhiges Arbeiten.
Die Besonderheit des Gerätes ist aber eine andere: Durch neuartige Display-Scharniere kann der Anwender den Bildschirm um 360 Grad nach hinten klappen. Das flache Notebook wird damit zum Tablet. Aber das IdeaPad Yoga beherrscht noch weitere Positionen, die praktische Einsatzmöglichkeiten versprechen.
Spezifikationen Lenovo IdeaPad Yoga 11 MAS2AGE
Display: 11,6 Zoll IPS-Panel (1366 x 768 Pixel), glänzend Prozessor: Nvidia Tegra 3, Quad-Core (1,4 GHz) Grafik: Nvidia ULP GeForce Arbeitsspeicher: 2 GB RAM Massenspeicher: 64 GB Flash Schnittstellen: 2 x USB 2.0, HDMI, SD-Kartenleser, Audio Konnektivität: WLAN (b/g/n), Bluetooth Abmessungen / Gewicht: 299 x 16,62 x 206 mm / 1205 g Sonstige Ausstattung: 1-Megapixel-Webcam
Als erstes fällt die Farbe auf: Unser Testgerät des Lenovo IdeaPad Yoga hüllt der Hersteller in der Farbvariante „Clementine Orange“ ein. Alternativ bietet Lenovo noch als konventionellere Farbe „Silber Grau“ an.
Die Farbe "Clementine Orange" ist kräftig und macht das Lenovo IdeaPad Yoga 11 zum Hingucker.
Deckel und Unterseite sind in glänzendem Orange gehalten. Die gummierte Oberfläche sieht gut aus und fasst sich noch besser an. Kratzfest ist die sie aber nicht. Man sollte also mit dem IdeaPad Yoga pfleglich umgehen. Die Scharniere sind silberfarben, der Rest ist Schwarz. Ungewöhnlich ist das Material der Handballenauflage: Lenovo appleziert handschmeichelndes Gummi in Lederoptik.
Das Display lässt sich leicht verwinden. Der Übergang zwischen Displayumrandung und Deckel wirkt dabei alles andere als stabil. Die Displayscharniere machen einen soliden und stabilen Eindruck. Beide sitzen etwas schräg und nicht mittig in ihren großzügigen Aussparungen, was Perfektionisten stören könnte. Die Scharniere halten das Display in fast jeder Position fest im Griff.
Das Display des Lenovo IdeaPad Yoga 11 wackelt, wenn man es antippt.
Wie bei den meisten Geräten wackelt der Bildschirm, wenn man ihn im oberen Bereich stärker antippt. In der Notebook-Position kann dabei die Base-Unit vorne abheben. Das Display erweist sich aber als standhaft – die Desktop-Monitore des Testers zitterten beim Ruckeln am Schreibtisch wie Espenlaub, während das IdeaPad Yoga seine Ruhe weg hatte. Kurz gesagt: Unterwegs im Zug sollte der IdeaPad-Yoga-Benutzer kein Problem mit einem wackelnden Display haben.