TEST
Lenovo Thinkpad R61 Celeron M540
400 Euro Thinkpad

Robustes Thinkpad für wenig Geld? In kleinen Konfigurationen sind die Klassiker bereits für 400 Euro zu haben. Wir haben uns ein solches Exemplar angeschaut.
Günstige Notebooks sind beliebt. Nicht erst seit Asus Eee-PC gibt es Notebooks in der Preisklasse zwischen 300 und 400 Euro. Bei diesen Exemplaren sind viele Kunden skeptisch. Fällt es nach einem Monat auseinander? 10 Minuten Akkulaufzeit? Elendig langsames Ausführen von Programmen?
Beim Thinkpad R61, soviel können wir jetzt schon verraten, sind solche Befürchtungen unbegründet. Chipsatzgrafik, Celeron M-Prozessor und 80 GByte Festplatte lassen zwar keinen Performance Boliden erwarten, doch die Leistung ist solide. In dieser Preisklasse würden die Tester auch keinen Boliden erwarten.
Diskussion im Forum:
Lenovo R61 Vista-Thinkpad für 400 Euro
Leser-Test im Forum:
ThinkPad R61 UV1DJGE
Optisch Grundsolide Über die Optik sagen die Bilder mehr als die Tester in Worte fassen können. Die Plastik-Oberflächen sind ungeschönt und unlackiert. Sie fassen sich relativ rau an. Fingerabdrücke haben auf Grund dieser Konsistenz keine Chance.
Auffallend ist die dicke Wulst rund um das 15-Zoll-TFT. Diese ist heute zwar nicht mehr zeitgemäß, gibt der Anzeige aber eine ungeheuer gute Steifigkeit. Die Wulst hat eine einleuchtende Funktion: Bei verschlossenem Notebook ist der Spalt zwischen Chassis und Deckel sehr klein. Stifte oder Büroklammern können nicht hinein rutschen und das TFT beschädigen.
Markante Punkte der tristen Arbeitsumgebung sind die beiden Scharniere aus Edelstahl. Diese sind ein echter Mehrwert gegenüber anderen Notebooks. Die Scharniere sind massiv und lassen sich auch bei sehr starkem Finger-Druck keinen Millimeter bewegen. Derart robuste Scharniere sind äußerst selten.
Erklärung: Üblicherweise bestehen Scharniere aus hohlen Metall-Hülsen. Ein vieladriges Kabel, das durch die Hülsen führt, muss mit dem TFT kommunizieren können. Bei ThinkPads ist das anders. Per Flachbandkabel spricht die Chipsatzgrafik mit dem TFT.
Verarbeitung Die Tester finden ein äußerst verwindungsfestes Gehäuse vor. Die Handballenauflage biegt sich, auch bei starkem Druck, kein Stückchen durch. Der massiv anmutende Plastik-Rahmen der Arbeitsumgebung sitzt rundherum fest. Lediglich der schmale Streifen über der Tastatur ist marginal locker.
Der Unterboden ist ebenso grundsolide. Hier gibt die Plastik-Fläche an keiner Stelle nach.
Eingabe Bei den Eingaben werden die Tester von der ThinkPad typischen hohen Qualität verwöhnt. Die Tastatur sitzt fest wie ein Brett und der Druckpunkt ist klar spürbar.
Neben einem Touchpad kann der Maus-Zeiger auch durch einen roten Trackpoint gesteuert werden. Letzteres ist sicher für viele Leute ungewöhnlich, funktioniert aber nach einiger Eingewöhnungszeit sicher und schnell. Einige meinen sogar, die Steuerung des Cursors gelänge mit dem Trackpoint schneller als mit dem Touchpad. Grund: Die Geschwindigkeit des Zeigers kann besser verändert werden.
Kommentare zum Artikel
( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum
AW: 400 Euro Thinkpad
von
jseb
am Fr, 25.04.2008 10:18 Uhr
Guter Hinweis,
der Leser hat Recht, ein Bios Update mit wohl fällig werden wenn T7xxx oder T8xxx eingebaut werden. Da R61er Thinkpads aber in zig Konfigurationen angeboten werden, bin ich mir sicher dass es bald auch Bios Updates für Penryn Varianten geben wird. Auf folgendem Gerät muss ja auch ein Bios laufen.
Mal eben geschaut, es gibt sie schon, die...
AW: 400 Euro Thinkpad
[QUOTE]Aufrüst-Tipp Notebooks sind nicht aufrüstbar? Von wegen. Im R61 schlummert Intels Santa-Rosa Chipsatz GM965 (X3100 Grafik). Dieser Chipsatz wurde im Mai 2007 auf den Markt gebracht. Alle Intel-Prozessoren mit den Bezeichnungen T7xxx, T8xxx und T9xxx (letzte beiden Penryn, 45nm) können auf diesem Board betrieben werden.[/QUOTE]
Starke Behauptung! Hat...
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Kategorie: Office
Office
Lenovo Thinkpad R61 Celeron M540
befriedigend
Ausstattung
Display
Ergonomie
Leistung
Mobilität
Verarbeitung
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Lenovo Thinkpad R61 Celeron M540
"Aktuelle Note: ausreichend"
Die aktuelle Note des Lenovo Thinkpad R61 Celeron M540 wurde am 22.05.2013 errechnet.
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April 2008
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