Das T410 ist ein Auslaufmodell und deshalb für einen Bruchteil des T420 zu haben: 699 Euro um genau zu sein. Allerdings bekommt man hier viel Notebook für sein Geld. In diversen Foren wird viel geschimpft über die nachlassenden Qualitätsstandards der ThinkPads und im direkten Vergleich zum T420 können wir dies nur bestätigen. Das Auslaufmodell steht stabiler da.
Verarbeitung und Stabilität sind vorzüglich und auch für Grobmotoriker nicht klein zu kriegen. Die Optik ist seit jeher unverändert, was nichts Negatives sein muss. Die verwendeten Materialien sind unempfindlich, hochwertig und verbergen den Rollcage im Inneren, welcher das System bei Stürzen schützt.
Bei den Eingabegeräten zeigen die ThinkPads der Konkurrenz wo der Hammer hängt. „Wasserdichte“, beleuchtete Tastatur mit hervorragenden Schreibeigenschaften, präzises und reaktionsschnelles Touchpad, sowie der traditionelle Trackpoint inmitten der Tastatur lassen Kenner-Herzen höher schlagen.
Der WSXGA+ Bildschirm liefert ausreichend Helligkeit für drinnen und draußen und eine Office-taugliche Auflösung. Kontrast und Blickwinkelstabilität sind jedoch mangelhaft. Die Akkulaufzeit ist unter Last angesichts des großen 9-Zellen Akkus nur befriedigend – 216 Minuten. Dass sich Optimus bei diesem Gerät nicht verwenden lässt, ist eine große Enttäuschung und sorgt für ein dickes Minus bei der Mobilität. Temperatur und Lautstärke bleiben aber stets angenehm und angemessen.
Bei der Ausstattung wurde nicht gespart. Fünf USB-Ports, Docking-Anschluss, UltraBay, E-SATA und Firewire bieten genügend Möglichkeiten. DisplayPort ist der vielseitigste aller Videoausgänge und die Netzwerkanschlüsse lassen keine Wünsche offen.
Die Leistung dieses Office-Notebooks genügt nicht nur für Word, Excel und Co. Photoshop, Videobearbeitung und andere Multimedia-Anwendungen laufen auf diesem Gerät bestens. Der Arbeitsspeicher lässt sich kostengünstig auf 8 GB verdoppeln, was dem System bei Letzteren einen bemerkbaren Leistungsschub verpassen würde. Aktuelle Spieletitel laufen auf der für professionelle Anwendungen optimierten Grafikkarte auf niedrigen Einstellungen.
Um es kurz auszudrücken, wäre das ThinkPad T410 2522-K3G ein absoluter No-Brainer, wenn nicht das Optimus-Problem wäre. Denn im jetzigen Status saugt das System zu viel Strom, um die Power des 9-Zeller ausreizen zu können. Wer aber nicht primär auf Laufzeit setzt, sondern auf Leistung, Ausstattung und Wertigkeit, der wird derzeit kaum ein besseres Angebot finden.
Aktuelle Angebote (30.09.2011)
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Dieses Testgerät wurde uns freundlicherweise von notebooksbilliger.de zur Verfügung gestellt.