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KURZTEST Lenovo ThinkPad X121e (E 350)
11,6-Zoll ThinkPad der X-Serie unter 400 €
von AndreasK am Sa, 27.08.2011



Unterschiede zum Lenovo Thinkpad X121e (NWN6UGE)

Ein starker Kritikpunkt am vor wenigen Wochen getesteten NWS5QGE war die geringe Luminanz von 156,7 cd/m². Unser aktuelles Testgerät dagegen hat eine etwas bessere Luminanz von 178 cd/m² - dank mattem Display für die Arbeit auf der schattigen Café-Terrasse ausreichend. Entsprechend sind auch die Kontrastwerte etwas besser als die des teureren Modells. Da man das Display im Gegensatz zu manch anderen ThinkPad-Modellen nicht um 180° nach hinten klappen kann, sondern nur um maximal 145°, wäre es gut, wenn die Blick-Winkel, in denen die Farben invertieren, etwas großzügiger wären.
ThinkPad X21e NW35QGE
Bild: notebookjournal.de/ak
ThinkPad X21e NW35QGE

Wer darüber nachdenkt, ob er sich den Aufpreis zum i3-Modell sparen kann, wird als erstes nach den Unterschieden in Sachen Leistung fragen. Und tatsächlich ist der i3- 2357M mit seinen beiden Kernen (4 Threads), die mit 1,3 GHz takten, schneller als die AMD E-350 APU, deren beiden Kerne mit 1,6 GHz takten – fast doppelt so schnell.
Performance Test (Pass Mark Rating) [Punkte]
Performance Test (Pass Mark Rating)
Kategorie: Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
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Ermittelt der Passmark Performance Test für das System des Intel-Modells eine Punktzahl von 653,4 Punkten, so bekommt das APU-System nur etwa 383 Punkte. Während der POV-Ray Benchmark des i3-Modells in 1577 Sekunden abgeschlossen wird, benötigt das AMD-Modell 3064 Sekunden, d.h. der Prozessor benötigt für dieselbe Datenmenge etwa doppelt so lange. Ähnlich sieht es mit Geekbench (i3: 310,5 Punkte, E-350: 168 Punkte) und Cinebench R9.5 aus (Single Core Render-Test: i3: 68 Sekunden, E-350: 100 Sekunden; Multiple Core Render-Test: i3: 32 Sekunden, E-350: 55 Sekunden).

Bei der Grafikleistung wendet sich das Blatt: Hier schlägt das billigere APU-Modell das teurere Intel-Modell. Aquamark 03 gibt der HD 3000 Grafik des Intel-Modells 36.546 Punkte, der AMD Radeon HD 6310 der APU dagegen 41.853 Punkte. Daher sind auch die Spielebenchmarks von World in Conflict bei der HD 6310 etwas besser: Während das Intel-Modell bei sehr niedrigen Details nur 22 Frames pro Sekunde liefert, schafft die APU 33 FPS.

Ähnlich verhält es sich mit der Festpatte: Das billigere Modell besitzt eine schnellere Festplatte. Stammte die Festplatte im vor kurzem getesteten X121e von Hitachi, so handelt es sich bei unserem aktuellen Gerät um eine Festplatte von Seagate, genauer gesagt um eine Momentus Thin ST320LT007-9ZV142. Im Schreib-Test (Sequential Read) schnitt unser aktuelles Testgerät mit dem für eine HDD sehr guten Wert von 112 MByte/s ab, das teurere Modell schaffte dagegen mit seiner Hitachi-HDD nur 87,2 MByte/s. Auch die Schreibraten (Sequental Write) sind mit 93,4 MByte/s besser als der Wert des teureren Modells (76,4 MByte/s).
ThinkPad X21e NW35QGE
Bild: notebookjournal.de/ak
ThinkPad X21e NW35QGE

Sowohl unter Last als auch im Idle sind beide Geräte im Temperaturverhalten etwa gleich. Auf der Oberseite pendelt die Temperatur im Idle und unter Last (an einem heißen Sommertag) um die 36° - ein guter Wert.
ThinkPad X21e NW35QGE
Bild: notebookjournal.de/ak
ThinkPad X21e NW35QGE

Überraschender Weise ist das billigere Modell auch das leisere. Unter Volllast bleibt es bei großartigen 34,4 Dezibel (Intel-Modell: 39,1), im Idle messen wir 29,8 bis 31,5 Dezibel (Intel-Modell: 31,1 - 32,4). Im Office-Modus ist unser Test-Modell fast unhörbar, beim Anschauen von HD-Videos hört man den Lüfter etwas – was jedoch nicht stört.
Office Betrieb (Browser & Word) [Watt]
Energieverbrauch Office Betrieb
Kategorie: Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
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Die Stromaufnahme beträgt sowohl im Office-Betrieb als auch unter Last gut 5 Watt weniger als beim Intel-Modell. Das kommt der Akkulaufzeit zugute: rund eine Stunde hält das APU-Modell mit dem gleichen Akku länger durch. Über 11 Stunden sind maximal möglich, in der Praxis reicht der Akku für rund 7 – 8 Stunden.


Auf der nächsten Seite: Fazit


 


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Testergebnis
Subnotebooks, Ultrabooks, Ultrathins
Lenovo ThinkPad X121e (E 350)
gut
Test vom 27.08.2011


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

günstiger Preis
leise
mattes Display
lange Akkulaufzeit
Display könnte heller sein
kein USB 3-Anschluss
schlechte Mausersatztasten im Touchpad



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