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TEST Lenovo Thinkpad Z60t
Leichtes und schnelles Office-Notebook
von Ronald Tiefenthäler am Do, 19.01.2006



Dunkles 14-Zoll-LCD und umfangreiche Kommunikationsausstattung
Bei der Bewertung des Z60t-Displays erlebten die Testredakteure eine herbe Enttäuschung. Zwar verspricht das 14-zöllige WXGA-LCD (15:9-Format) dank einer Auflösung von 1.280 x 768 Pixeln einen guten Kompromiss im Vergleich zu

Bild: Notebookjournal.de/RT
Lenovo IBM Thinkpad Z60t: Das Display ist im Akkubetrieb viel zu dunkel.
den oftmals klobigen Notebook-LCDs der 15- und 15,4-Zoll-Klasse, allerdings liefert das Lenovo Thinkpad Z60t dann im Messlabor die bisher niedrigsten je gemessenen Werte bei der Leuchtdichtemessung im Akkubetrieb ab. Die Grundhelligkeit unserer 9-Zonen-Leuchtdichtemessung liegt im Akkubetrieb durchschnittlich bei desolaten 55,5 cd/m². Mit Strom aus der Steckdose sind es dann immerhin 114,1 cd/m². Zwar ebenfalls deutlich dunkler als der LCD-Klassendurchschnitt, aber noch akzeptabel.

Nachtrag vom 22.11.2007: Die Grundhelligkeit kann im Bios oder in den Thinkpad-Utilities eingestellt werden. So kann der User einstellen, dass das Notebook im Akkubetrieb mit geringer Helligkeit läuft. Die Aktivierung dieses Features hatten die Tester damals übersehen.

Auch bei der Homogenität der Helligkeitsverteilung unseres Testgerätes bleiben Wünsche offen, da das LCD subjektiv ebenfalls fleckig wirkt. Wir messen im Akkubetrieb zwischen dem mittleren linken Bildsegment mit 45,5 cd/m² und dem mittleren unteren Bildschbereich mit 69,6 cd/m² eine prozentuale Helligkeitsabweichung von hohen 53 Prozent, im Netzbetrieb sind es zwischen beiden Messsegmenten etwas geringere 42 Prozent. Einziges Positivum: Das Display spiegelt sehr wenig.

Positives gibt es dafür bei der Kommunikationsausstattung des Thinkpad Z60t zu berichten. Wie beim Thinkpad Z60m ist Wireless LAN gleich mit Unterstützung aller drei gängigen IEEE802.11-Standards (a, b

Bild: Notebookjournal.de/RT
Lenovo IBM Thinkpad Z60t: Akku steht hinten deutlich über.
und g) an Bord. Damit steht einer problemlosen WLAN-Kommunikation rund um den Globus theoretisch nichts im Wege. Problematischer könnte es allenfalls für Anhänger von Linux sein, passende Treiber fürs WLAN-Modul zu finden. Statt einem Intel-Modul integriert das Lenovo Thinkpad Z60t nämlich ein Modul vom Hersteller Atheros. Wie beim Z60m lässt sich das WLAN-Modul bequem und schnell durch einen zusätzlichen Schiebeschalter an der Frontseite an- und abschalten. Allerdings findet sich beim Lenovo Thinkpad Z60t der Schalter rechts vorne. Damit kann bei entsprechender Konfiguration im ThinkVantage-Verbindungsmanager die integrierte Bluetooth-Unterstützung gleich mit de- und aktiviert werden. Kabellose Infrarotunterstützung bietet das Lenovo Thinkpad Z60t in dieser Ausstattungsvariante dem Anwender ebenfalls an. Kabelgebunden kann der Anwender dank integriertem Gigabit-LAN bei entsprechend schnellen Gegenstellen zusätzlich ein sattes Geschwindigkeitsplus in Kabelnetzwerken erzielen. Drei USB-2.0-Schnittstellen, ein S-Video-Port, ein PCMCIA-Slot und ein SD-Kartenleser runden das Anschlusssegment beim Lenovo Thinkpad Z60t ab.


Bild: Notebookjournal.de/RT
Lenovo IBM Thinkpad Z60t: Typische Z-Serie-Silhouette.
Außergewöhnlich: Auch das kompakte Lenovo Thinkpad Z60t integriert eine voll funktionsfähige Biometrie-Lösung in Form einer Kombination von integriertem Fingerabdruck-Sensor rechts neben dem Touchpad und internem Embedded Security-Subsystem. Das Eintippen von Passwörtern gehört so nach Einrichtung des Systems der Vergangenheit an. Zudem lassen sich beim Lenovo IBM Thinkpad Z60m dank zahlreicher durchdachter Assistenten, sinnvoller und automatisch einspringender Hilfen und einem kinderleicht durchzuführenden Recovery von der Festplatte auch anspruchsvolle Wartungsmaßnahmen spielend einfach erledigen.


Auf der nächsten Seite: Unser Fazit:


 


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Kategorie:
Office

Testergebnis
Office
Lenovo Thinkpad Z60t
gut
Test vom 01.07.2006



PRO KONTRA

solides Gehäuse
stabiler & schicker LCD-Deckel
haptisch angenehme Eingabegeräte
integrierter Fingerprint-Reader
schnelle Kernkomponenten
Anschluss für Docking Station
Touchpad und PointingStick
exzellentes Bedienungskonzept
leiser Lüfter
geringe Erwärmung
Display spiegelt wenig
An-/Aus-Schiebeschalter für WLAN
Gigabit-LAN & a/b/g/-WLAN
Infrarot & Bluetooth
Gehäusematerialien ziehen Staub an
Deckel schließt nicht sauber
Handballenauflage läßt sich eindrücken
Tastatur biegt sich etwas durch
kleines Touchpad
zäh reagierender Pointstick
Speicherslots ungünstig angeordnet
scheppernde Lautsprecher
inhomogene Ausleuchtung
deutliche Blickwinkelabhängigkeit



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