Einfach gute und schnelle Technik lockt heutzutage keine Käufer mehr an. In der Preisklasse von 800 – 1000 Euro sind Leistungsunterschiede eher gering. Da kann man sich ruhig die Designfrage stellen. Es macht doch auch viel mehr Spaß an einem Notebook zu arbeiten, an dem das Auge etwas zum Gucken hat.
So hat jeder Hersteller sein eigenes Design. Ohne in Hochglanz lackiertem Deckel oder Chassis kommt derzeit keiner mehr aus. Ein edler Look ist damit garantiert – Nachteil Fingerabdrücke.
Ganz auf Glanz setzt auch LG beim 13,3 Zöller E300. Dabei scheinen die LG Designer große
Motorsportfans zu sein, denn der Deckel kommt im schicken
Carbonlook daher. Das silberne LG-Logo und die silbern glänzende Arbeitsumgebung setzen ihrerseits hübsche Akzente zu dem sonst dunklen Antlitz.
Die Verarbeitung bleibt dabei nicht auf der Strecke. Das Chassis besitzt eine
hohe Steifigkeit und die Handballenauflage gibt auf der rechten Seite nur bei sehr starkem Druck etwas nach. Alles im Griff haben die Scharniere, die mit einer guten Beweglichkeit überzeugen.
Bei den Eingaben gibt es kaum etwas auszusetzen.
Vieltipper haben Freude an den leichtgängigen und gut gefederten Tasten der Tastatur, die zudem alle
Standardgröße besitzen. Insgesamt sitzt die Tastatur sehr fest und gibt erst bei sehr extremen Druck mittig etwas nach.
Eingaben per Touchpad gehen leicht von der Hand.
Zielsicher und leicht lässt sich der Mauszeiger über das Display steuern. Den Maustastenersatz gibt es in Form einer
Wippe. Was wie eine Taste aussieht, sind in Wirklichkeit 2 Tasten, die sich wippenartig bedienen lassen. Das klingt komplizierter als die Bedienung ist, die geht nämlich
kinderleicht von der Hand, bzw. den Fingern.
Gewöhnungsbedürftig ist die
Schiebevorrichtung in der rechten Seite, die das LG E300 einschaltet. Leicht wackelig trübt sie etwas die sonst gelungene Verarbeitung.