Im LG LW40 verrichtet Intels i915GM-Chipsatz mit dem integriertem Grafikkern Intel GMA-900 seinen Dienst. Ein Intel Pentium M 740 mit 1,73 GHz und 533 MHz FSB sorgt für ansprechende Rechenleistung. LG spendiert dem LW40 einen sehr schnellen DDR2-533-Hauptspeicher (PC2-4200). Der RAM
reicht mit einer Kapazität von 512 MByte derzeit für gängige Büroprogramme locker aus. Dank einem freien Speicherslot an der Geräteunterseite lässt sich das LG LW40 aber natürlich auch problemlos mit einem Speicherriegel aufrüsten. Die S-ATA-Festplatte vom Typ Hitachi Travelstar 5K100 (HTS541060G9SA00) besitzt eine Kapazität von 60 GByte und glänzt in den Festplatten-Benchmarks mit einer hohen Datentransferleistung. Mit einer Rotationsgeschwindigkeit von 5.400 Umdrehungen/min katapultiert die Travelstar 5K100 beim Festplattentest von SiSoft Sandra die Daten mit rund 19 MByte/s umher. Beim Transfer unseres Testdatenmixes aus großen und kleinen Dateien lässt die Travelstar 5K100 mit rund 9,4 MByte/s ebenfalls nichts anbrennen. Der integrierte 8fache Double-Layer-DVD-Brenner TS-L632B von
Toshiba Samsung Storage Technology Corporation beschreibt neben DL- auch RAM-Medien. Variable Backups von unternehmenskritischen Daten mit einem Volumen von bis zu 8,5 GByte steht damit nichts im Weg. In unserem DVD-Transfertest offenbart sich der TS-L632B mit einer Datenübertragungsrate von rund 4,1 MByte/s aber nicht gerade als besonders schnelles optisches Laufwerk.
Eine kleine Überraschung gab es beim obligatorischen 3D-Grafiktest mit Futuremark's 3DMark03. Der im Chipsatz integrierte Grafikkern Intel GMA-900 des LG LW40 liefert einen hohen Wert von 1.252 Punkten. Damit stößt das LG LW40 fast in den Leistungsbereich der Notebooks mit ATI's Radeon X300 vor. Zwar bleiben aktuelle 3D-Spiele damit natürlich trotzdem tabu, Foto- und Multimediaarbeiten mit aktuellen Fotobrowsern sowie gängige Bildbearbeitungsprogramme meistert das LG LW40 hingegen mit Bravour. Selbst große Flash-Animationen und voluminöse Bilddateien mit über 20
MByte werden dank der schnellen Kernkomponenten fix geladen, eine ruckende Darstellung der Flash-Animationen stellten wir ebenfalls nicht fest.
Mit einer Leistungsaufnahme von fast 23 Watt reicht der 4.800 mAh starke Akku für durchschnittlich 3 Stunden mobiler Arbeit am Notebook. Wirklich mobil und unabhängig ist der Anwender auf Reisen mit nur einem Akku also nicht. Dafür hält sich das LG LW40 aber bei der Temperatur- und Geräuschentwicklung angenehm zurück. Bei Volllast bleibt das LG LW40 insgesamt recht kühl. Der Lüfter schaltet sich in unseren Tests recht spät ein und versieht dann seine Aufgabe mit einem zwar deutlich vernehmbaren, aber unserer Meinung nach akzeptablem Lüftergeräusch. In den unteren Lüfterstufen bleibt der Drehflügler schön niederfrequent und stört dann kaum.
Als kommunikativer Vollprofi lässt das LG LW40 bei der Kommunikationsausstattung wenige Wünsche offen. Zugang zum schnellen Firmennetzwerk ermöglicht ein Gigabit-LAN-Chip von Marvell Yukon. Drahtlose Verbindungen stellen den global reisenden Anwender dank Intel's Pro/Wireless 2915ABG vor keinerlei Probleme. Neben den beiden in Deutschland und Europa gängigen IEEE802.11b/g-Standards, unterstützt das LG LW40 nämlich auch den IEEE802.11a-Standard. Reisende, die im
amerikanischen oder asiatischen Ausland unterwegs sind, können daher auch dort jederzeit die Verbindung zu Hot-Spots oder WLAN-Access-Points nutzen. Das analoge Modem ist in weniger ausgebauten Gebieten immer noch eine sinnvolle Sache. Ein integriertes Bluetooth-Modul erlaubt zudem die Kommunikation mit moderner drahtlosen Peripheriegeräten. Besitzer eines älteren Handys, PDAs oder ähnlichen Endgerätes werden aber eine Infrarot-Schnittstelle vermissen, schade: Einen extra Schalter für die schnelle Abschaltung von WLAN und Bluetooth gibt es beim LG LW40 nicht. Per Tastatur-Hotkey lassen sich aber beide im Windows schnell an- und abschalten.