LG schickt mit dem R700-X für alle Multimedia-Interessierten ihren aktuellsten 17-Zoll-Schönling ins Rennen. Das R700-X macht besonders durch den Deckel im so genannten
Black-Graphit-Look viel Eindruck. Mit schwarzem Grund, verziert mit silbernen Streifen kombiniert mit dem silbernen LG-Logo und verpackt mit
viel Glanz hat das R700-X die Blicke auf seiner Seite.
Aufgrund des schicken Deckel-Looks ist die Gefahr allerdings groß den offenen Betriebszustand zu meiden, da sich bei der Arbeitsumgebung, dank tristem Einheitsgrau, Nüchternheit breit macht. Größter Blickfang ist die weiße Tastatur. Wie angesteckt wirken die schwarzen Scharniere. Ein Toshiba Satellite P300 oder ASUS M70 bieten deutlich mehr fürs Auge.
Nun ist Design aber nicht alles, denn auf die Inneren Werte kommt es an. Und da hat das LG R700-X einiges drauf, oder besser drin.
Ausstattung:
- Intel Core 2 Duo
T8300 (2,4 GHz)
- 3 GByte Arbeitsspeicher, 1 GByte Intel Turbo Memory
- Nvidia Geforce
8600M-GT (512 MByte DDR2 Speicher)
- 17,1 Zoll WSXGA+ Display, spiegelnd, max. 1680 x 1050 Pixel
- 250 GByte Festplatte (5400 U/min)
- Windows Vista Home Premium
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Befeuert wird LG’s R700-X von einem
Intel Core 2 Duo T8300 Prozessor mit 2,4 GHz. In Kombination mit den
3 GByte Arbeitsspeicher und den
1 GByte Intel Turbo Memory steckt das R700-X bei der Anwendungsleistung sogar das eine oder andere Modell mit stärkerem T9300-Prozessor in die Tasche.
704 PassMark Performance Test Punkte und
922 benötigte Sekunden im CPU-Benchmark Povray sind überdurchschnittliche Werte für einen T8300 Prozessor. Damit bietet das R700-X eine mehr als ausreichende Performance für Windows Vista und deren Anwendungen.
Office, Bild- oder Videobearbeitung, all das geht zügig von der Hand. Dank der 3 GByte Arbeitsspeicher geht dem Notebook auch bei mehreren Anwendungen gleichzeitig nicht der Speicher aus.
Office-Dokumente, Bilder oder Videos finden auf der
250 GByte großen Festplatte von Toshiba (Modell MK3252GSX, 5400 U/min) Platz. Schnell überträgt sie die Daten von einem Sektor zum Nächsten.
50,4 MByte/s im sequentiellen Lesen und
42,3 MByte/s im sequentiellen Schreiben sind sehr gute Werte (PassMark).
3D-Anwendungen kommen dank der
Nvidia GeForce 8600M-GT Grafikkarte(512 MByte DDR2 Videospeicher) nicht zu kurz. Eine Partie Call of Duty 4 oder Unreal Tournament 3 ist mit hohen Details durchaus drin.
Hardwarelastige Spiele wie World in Conflict werden schnell zur Ruckelorgie. Flüssig ist das Echtzeitspektakel nur mit mittleren Details und einer geringen Bildschirmauflösung, wie 1024 x 768 Pixel, spielbar (27 FPS).
Die knapp
3.000 3DMark06 und
91.000 Aquamark Punkte unterstreichen die Aussage. Hardcore-Spieler sollten zu einem 17 Zoll Notebook mit mindestens einer 8700M-GT Grafikkarte greifen. Optimal für Spieler, Notebooks mit einer Nvidia GeForce 8800M-GPU. Wem das zu teuer und wer zeitlich ungebunden ist sollte auf Nvidias GeForce 9600M-GT und ATI’s mobile Variante der Radeon 3800 warten.
Ob die gute Performance des LG R700-X zu lasten der Wärme- und Geräuschentwicklung geht erfahrt auf der
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