Maxdata setzt beim IWS 8100 auf aktuelle Mobiltechnik: Dem mit 2 GHz getakteten Core 2 Duo T7200 von Intel steht eine ATI Mobility Radeon X1600 mit 256 MByte Grafikspeicher zur Seite. Wie die 3D-Benchmarks zeigen, ist das System so auch halbwegs aktuellen 3D-Games gewachsen. Spitzenleistungen in Sachen 3D-Performance sind nicht zu erwarten – was angesichts des Einsatzzwecks der Maschine auch nicht nötig ist.
Eine Docking-Schnittstelle darf man für ein Business-Notebook wohl als selbstverständlich voraussetzen. Doch einen Fingerprint-Reader und ein TPM-Modul für die Festplatten-Verschlüsselung bringen selbst unter den Business-Notebooks nicht alle Vertreter mit.
Mit einer seriellen, eine parallelen und sogar einer PS/2-Schnittstelle dürfte dieses Notebook vor allem Anwender mit Legacy-Peripherie erfreuen.
Einzig mit einer DVI-Schnittstelle hätte man dieses Notebook noch abrunden können – doch die läßt sich über die optionale Dockingstation nachrüsten.
Gute, aber nicht überragende Verarbeitung
Ein Highlight ist die Tastatur, die Vielschreiber mit einem satten Anschlag verwöhnt. Lediglich etwas mehr Hub wäre wünschenswert. Auch die übrigen Eingabegeräte geben sich keine Blöße, und arbeiten sauber und präzise.
Die Verarbeitung des Geräts wirkt zumindest äußerlich aber eher preiswert. Man sieht es dem Notebook nicht unbedingt an, dass es mit knapp über 2000 Euro recht teuer ist. das verwendete Material einen billigen Eindruck. So besteht das Gehäuse vollständig aus silbergrauem Plastik; Verbundwerkstoffe werden nicht eingesetzt.
Dabei ist die Verarbeitung durchaus gut, wenn man einmal von der etwas wackeligen Abdeckung der Displayscharniere absieht, Das Gehäuse an sich ist stabil und verwindungssteif; nur über dem optischen Laufwerk ist das Gehäuse nicht ganz so stabil wie an den übrigen Stellen.