Wer nicht gerade mit starker Kurzsichtigkeit gesegnet ist, dürfte dankbar sein für die Display-Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten. Generell lässt sich mit dem Notebook ergonomisch hervorragend arbeiten, was nicht zuletzt auf die bereits erwähnte Qualität der Eingabegeräte zurückzuführen ist. Zwar klingen die eingebauten Boxen blechern, doch audiophile Zeitgenossen dürften mit den wenigsten Notebook-Lautsprechern glücklich werden.
Ein Manko ist der Lüfter, der unermüdlich und auch bei wenig rechenintensiven Anwendungen um Aufmerksamkeit bettelt. Zwar lässt sich per Tastendruck der sogenannte Silent-Mode aktivieren, in dem der Prozessor heruntergetaktet wird, Doch auch dann gibt der Lüfter erst nach einer ganzen Weile Ruhe und erwacht umgehend wieder zum Leben, sobald man den Silent-Mode deaktiviert.
Fazit: Fisch oder Fleisch?
So absurd es klingt, aber die größte Stärke - sprich: die üppige Ausstattung und die leistungsfähige Hardware - des Pro 8100 IWS Select ist zugleich seine größte Schwäche: Denn während Features wie die exzellente Tastatur, der Fingerprint-Reader oder die Docking-Schnittstelle klar den Business-Anwender ansprechen, wird sich dieser an dem zu hohen Lüftergeräusch stören.
Der typische, leistungshungrige Consumer wird auf die üppige Schnittstellenausstattung keinen Wert legen und zu preiswerteren Geräten greifen.
Einzig Anwender, die die vielfältige Schnittstellen-Ausstattung zu schätzen wissen, sollten also zum Pro 8100 IWS Select greifen