MSI hat sich wohl gedacht, warum sollen Turbos nur in Automobilen funktionieren. Wie sonst kommt man auf die Idee, ein Notebook mit zuschaltbarem Turbo zu bauen. Viele werden sich jetzt an die 90er Jahre zurück erinnern. Da war es normal einen 286er oder 386er mit Turbotaste auszustatten.
Die Notebookjournal.de Redaktion kennt ein ähnliches Prinzip ja schon vom
ASUS C90S. Dank einer handelsüblichen Desktop-CPU ist das „richtige“ Übertakten erst möglich. Das hatte einen enormen Leistungsschub zur Folge.
Die Verwendung einer Desktop-CPU bringt aber auch Nachteile mit sich. So funktionierte das Übertakten anfangs nicht ohne Probleme und der Prozessor muss mit vier zusätzlichen Lüftern gekühlt werden, die auf der Rückseite angebracht sind.
Siehe Testbericht ASUS C90S
Das
MSI GX600 wird von einem
Intel Core-2-Duo T7500 angetrieben. Dieser arbeitet mit einer Taktfrequenz von
2,2 GHz. Das heißt, jeder Kern arbeitet ohne Turbotaste mit 2,2 GHz.
Per Knopfdruck lässt sich die Leistung des Front Side Bus um 20 Prozent erhöhen. Der Takt steigt dann um 440 Megahertz (0,44 GHz). Die Turbo-Funktion steht nur im Netz-, nicht im Akku-Betrieb zur Verfügung.
Der Intel Core 2 Duo T7500 wird von 2 GByte Arbeitsspeicher (max. 4 GByte sind möglich) und einer
250 GByte (5400 U/min) großen Festplatte von
Western Digital unterstützt. Die Festplatte überzeugt durch eine sehr gute Übertragungsgeschwindigkeit. Im sequentiellen Lesen und Schreiben erreicht sie
51 MByte/s.
Für Multimedia- und 3D-Berechnungen ist eine NVidia GeForce 8600M-GT mit 512 MByte DDR2 Videospeicher zuständig. Die 8600M-GT ist neben einer Radeon HD2600 von ATI die derzeit stärkste mobile Grafikkarte für 15-Zoll-Notebooks.
Unser Testgerät verfügt dazu noch über ein
HD-DVD-Laufwerk. Diverses Zubehör, wie Headset, eine hochwertige Laser-Gaming-Maus und ein Rucksack sind ebenfalls mit dabei.