Tribals, wie noch beim Vorgänger
GX600, sucht man beim GX620 vergeblich. MSI setzt ganz auf Optik im gebürsteten
Aluminium-Style. Dadurch wirkt es
hochwertiger und verspielter.
Verziert sind mit dem dunklen Alu-Look Handballenauflage und Deckel. Eine
rote Umrandung bildet dabei einen gelungenen Kontrast und unterstützt die Gaming-Ambitionen.
Verarbeitungstechnisch leistet sich das GX620 leider ein paar Patzer. Der Bereich rund um die Multimedialeiste gibt bereits bei
geringem Druck nach. Das Gleiche gilt für die Tastatur. Mit leichten Anschlag ist mittig ein deutliches
Durchbiegen spürbar.
Der
Abwärtshub der Tasten ist dagegen OK. Allerdings sind aufgrund des eingebrachten numerischen Ziffernblocks einige Tasten
viel zu klein geraten (Return-, rechte Shift-, Punkttaste). Auch die Pfeiltasten eignen sich nur für
Kinderhände. Hier müssen User bei Sport- oder Rennspielen auf den Numblock ausweichen.
Eingaben per Touchpad gehen
leicht und
präzise von der Hand. Die Touchpadtasten sind etwas zu
schwergängig. Durch einen sehr geringen Hub fällt der mittlere Druckpunkt unangenehm auf.
Im MSI GX620 ist ein Intel Core 2 Duo
P9500 Prozessor mit 2,53 GHz für Rechenarbeiten zuständig. Wem die normale Leistung des P9500 Prozessor nicht ausreicht, der kann mittels einer
Turbo-Funktion (Übertaktungsfunktion) den Takt auf
2,93 GHz erhöhen. Der P9500 mutiert so zu einem Prozessor der einen T9600 alt aussehen lässt. Die Leistung steigt mit der Turbofunktion je nach Benchmark um etwa
15%.
Gleich
5 neue Bestwerte (Cinebench, Geekbench, Povray, PCMark Vantage) erreichte das MSI GX620 mit dem gepimpten P9500 Prozessor (16 Zoll Gaming-Kategorie). Mit
4.289 Punkten im PCMark Vantage und
781 benötigten Sekunden im CPU-Benchmark Povray sind Windows Vista & Co. keine Herausforderungen. Auch rechenintensive Programme sind für den ALU-Gamer kein Problem.
Unterstützt wird der Intel Core 2 Duo P9500 Prozessor von
4 GByte DDR2 Arbeitsspeicher und einer
schnellen 320 GByte großen Festplatte aus dem Hause Western Digital. Die wartet mit exzellenten Lese- und Schreibgeschwindigkeiten auf –
61,6 MByte/s sequentielles Lesen,
59,1 MByte/s sequentielles Schreiben.
Ob auch Spiele von der übertakteten CPU profitieren, dass könnt ihr auf der nächsten Seite im
Gamecheck nachlesen.