Das nächste Semester kommt erst im Oktober. Doch schon jetzt informiert sich der Ein oder Andere angehenden Studi über seinen potentiellen mobilen Begleiter.
Klein, viel Leistung, mobil und nicht zu teuer – das sind die wichtigsten Kriterien. Schließlich soll noch etwas für die Bar des Studenten-Clubs übrig bleiben. Nicht jeder angehende Studi kann 1.400 Euro für ein
LG P300 (13.3“, 8600M-GS) locker machen. Umso interessanter sind kleine 13-Zoller für gerade mal 600 Euro.
Wir haben uns das MSI S310 in die Redaktion geholt. Die Hardware liefert ansprechende aber unspektakuläre Basics. Wie lange wird das MSI S310 in der Vorlesung durchhalten? Sieht man auch draußen etwas auf dem Schirm? Werden meine WG Mitbewohner durch einen nervenden Lüfter um den Schlaf gebracht? Diese Fragen klären wir auf den nächsten Seiten.
Konfiguration des Testgerätes
AMD Turion X2 Dual Core
1.8 GHz
2048 MB DDR2 RAM
160 GB Festplatte
13.3" TFT WXGA Glare Type
WLAN 802.11bg / Vista Home Premium
Preis:
zirka 600 Euro
Details der Ausstattung im
Datenblatt.
Auch wenn Geiz nun mal Geil ist, ein hässliches Plastik-Monster möchte niemand auf dem Schreibtisch haben. MSI hatte in dieser Hinsicht ein gutes Händchen. Das
Chassis ist von oben (Handballenauflage) und von unten
sehr stabil. Selbst ruppiges Halten an einer der vorderen Ecken lässt das Gehäuse in keiner Weise verziehen.
Die Kunststoff-Oberfläche fasst sich
überraschend hochwertig an. Sie ist glatt, sehr hart und hat einen feinen Glitzer-Effekt. Diese Festigkeit sorgt dafür, dass sich die Unterseite an keiner Stelle auch nur eine Winzigkeit eindrücken lässt. Ein großes Lob aus der Redaktion.
Die Arbeitsumgebung wirkt, dank des
Reliefs um das Touchpad und der Aluminium-Leiste über den Tasten, aufgeräumt und hochwertig. Auch hier wackelt nichts, nur die linke Handballenauflage drückt bei starkem Druck ein klein wenig ein.
Das Gegenteil robuster Verarbeitung finden die Tester bei den
Scharnieren vor. Die sind nicht nur optisch recht winzig sondern
wackeln beim Öffnen und Schließen in ihrer eigenen Einhängung. Eine Nutzung im Zug oder im Auto könnte damit schwierig werden. Die Anzeige schwingt bei Erschütterungen mit.
Der
Verschluss verrichtet seinen Dienst sehr gut – auch wenn es im Sinne des Wortes gar keinen gibt. Der Deckel wird durch einen starken Magneten gleichmäßig an die Handballenauflage gezogen. Das funktioniert
sehr gut, ein unbeabsichtigtes Öffnen, z.B. im Rucksack, ist so gut wie ausgeschlossen. Die Tester haben selten derart stark schließende Magnete kennen gelernt.