Lange hat Nvidia an der neuen ION-Generation gebastelt und im Sommer 2010 endlich die ersten Netbooks mit dem Grafikbeschleuniger ausstatten können. Den Asus Eee PC 1201PN konnten wir im Juli bereits testen und aufgrund der fehlenden Optimus-Technologie mit einem „BEFRIEDIGEND“ nach Hause schicken. Doch auch der präsente Lüfter und das sehr dunkle Display waren maßgeblich an der schlechten Testnote beteiligt. So resümierten wir, dass es für Interessenten angebracht wäre, auf den, bereits damals angekündigten
Nachfolger, Asus Eee PC 1215N zu warten. Nun ist es soweit und wir halten ein Pressesample des 12,1-Zoll Netbooks aus den USA in den Händen.
Link:
Testbericht Asus Eee PC 1201PN
In Europa wird der Asus Eee PC 1215N ab September dieses Jahres erhältlich sein und voraussichtlich knapp 500 Euro kosten. Entgegen der
Ankündigung des Herstellers wird das Netbook nicht über USB 3.0 verfügen. Dafür findet der
derzeit schnellste Intel Atom Prozessor seinen Weg in den 12,1-Zoller. Die Dual-Core CPU Intel Atom D525 taktet mit 1,8 GHz und setzt auf die Hyper Threading Technologie wie die großen Brüder aus der Core iX-Reihe. Die
Nvidia ION-Grafikkarte erreichte mit dem Mainstream-Atom (N450) knapp 2.000 Punkte im 3DMark 06. Ob in dem großen Netbook, das mit dem 12,1-Zoll Display eigentlich kein Netbook mehr ist, weshalb auch
keine Windows 7 Starter Edition installiert ist, die 3D-Werte besser ausfallen, werden wir in dem Abschnitt
„Leistung“ auf Seite 3 erläutern.
Aktuelle Angebote:
Asus Eee PC 1215PN (amazon.de) -
499 Euro
Asus Eee PC 1215N (cyberport.de) -
499 Euro
Besonders spannend wird der
Vergleich in der 500 Euro Klasse zum
Dell Inspiron M101z und zum
Acer Aspire 1551. Die beiden 11,6-Zoller sind mit einem AMD Athlon II Neo K325 (Dual-Core / 1,3 GHz) und der ATI Mobility Radeon HD 4225 ausgestattet und stellen damit die AMD-Alternative zu den, doch
meist schwerfälligen, Atom-Netbooks dar. Aufgrund der hohen Anwendungsleistung des AMD-Prozessors haben wir die Systeme in der Kategorie der Subnotebooks getestet, denn die Leistung übersteigt, je nach Anforderung, die Intel Atom CPUs um das Doppelte. Ob das Spitzenmodell der Atom-Prozessoren den Leistungsnachteil ausgleichen kann, werden wir in diesem Testbericht überprüfen.
Ebenso steht die Frage, ob das Komplettsystem des US-amerikanischen Testgerätes - zu dem die Verarbeitungsqualität, Haptik der Eingabegeräte und die Displayeigenschaften genauso zu zählen sind, wie die Lüfterlautstärke und Akkulaufzeit – ein nahezu
rundes Gesamtpaket abgeben wird.
Link:
ausführliches Datenblatt
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12,1-Zoll Display; HD-ready (1366 x 768 Pixel);
Glare
- Intel
Atom D525 (1,8 GHz), Dual-Core (HT)
- Nvidia
ION 2 (512 MByte) / Intel GMA 3150 - Optimus
- 250 GByte Festplatte (5.400 U/min)
- 2 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
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3x USB 2.0,
HDMI, VGA, Audio In, Audio Out, Kartenleser
- W-LAN (b/g/n),
Fast Ethernet (100 MBit/s),
Bluetooth 3.0
-
1535 Gramm inkl. Akku (56 Wh)
- ca.
499 Euro ab September 2010