Eine preisliche Kampfansage ist Asus' neues 10-Zoll Netbook
Eee PC R101. Der Mini ist für
249 Euro zu haben und damit günstiger als Netbooks von der Konkurrenz. Verglichen mit dem Acer Aspire One 532 oder dem MSI Wind können Interessenten hier bis zu 70 Euro sparen.
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Wo Nutzer mit dem Eee PC R101 im Vergleich zur Konkurrenz Abstriche machen müssen und wie gut das vermeintliche Schnäppchen wirklich ist, klären wir in diesem Artikel.
Der 10-Zoller ist mit Intels aktueller Atom Plattform „Pine Trail“ ausgestattet. Dazu gehören ein
Intel Atom N450 Prozessor und eine integrierte
Intel GMA 3150 Grafikeinheit. Des weiteren spendiert Asus dem Mini ein
mattes Display,
1 GByte DDR2 Arbeitsspeicher und eine
160 GByte Festplatte. Auf Bluetooth und Windows 7 Starter müssen Interessenten
verzichten. Asus liefert das R101 mit
Windows XP Home aus.
Ausstattung:
-
Mattes 10,1-Zoll Display (1024 x 600 Pixel)
- Intel
Atom N450 Prozessor (1,66 GHz)
- Intel GMA 3150 onboard Grafik
-
160 GByte Festplatte (5.400 U/min)
- 2 x USB 2.0, VGA, Kartenleser,
Super-Performance-Mode
- WLAN (b/g), Ethernet (100 MBit/s), Webcam, Audio
- 2200 mAh Akku
- Windows XP Home
- Preis:
249 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Optisch hat das R101 viel gemeinsam mit den restlichen Mitgliedern der Eee PC Familie. Im Großen und Ganzen ähnelt der 10-Zoller dem kürzlich getesteten
Eee PC 1015P.
Die Farbe Weiß hat bei unserem Testmodell ebenfalls die Vorherrschaft. Sowohl Arbeitsumgebung als auch Deckel sind damit verziert. Eee PC typisch ist der
mattschwarze Rahmen des Displays.
Silberne Applikationen wie der Power-Button, die durchgehende Touchpad-Tastenleiste und das Asus-Logo auf dem Deckel sind optische Highlights. Genauso wie das
dezente Wabenmuster auf Handballenauflage und Deckel.
Dabei wird komplett auf Hochglanzflächen verzichtet, wodurch es so gut wie keine Verschmutzungen in Bezug auf Fingerabdrücke gibt. Beim Design reiht sich das R101 nahtlos in die Eee PC Familie ein und es muss sich gegenüber den vielen Brüdern und Schwestern nicht verstecken.
Für den schnellen und häufigen Einsatz oder Transport sollten Netbooks ausreichend stabil gebaut sein. Denn aus Erfahrung werden Netbooks doch
grober behandelt als ein herkömmliches Notebook. Da passt es, dass der 10 Zoller mit einer insgesamt
guten Verarbeitung aufwartet.
Das Gehäuse des R101 ist
verwindungssteif und
stabil. Das Gleiche gilt für Handauflage und Deckel. Die beiden Scharniere sind
fest angezogen. Zum Öffnen benötigen Nutzer beide Hände. Dafür bleibt das Display im
geöffneten Zustand auch bei wackligen Gegebenheiten, zum Beispiel bei einer Bahn- oder Busfahrt,
in seiner Position.
Lediglich die
Tastatur trübt etwas den sonst gelungenen Verarbeitungseindruck. Sie
gibt teilweise nach und vermittelt einen
leicht klapprigen Eindruck. Denn anders als bei den teureren Eee PC Modellen besitzt das R101
keine Tastatur mit frei stehenden Tasten. Der Schreibkomfort wird dadurch aber nur bedingt beeinflusst.
Ansonsten sind die Tasten für ein Netbook
ausreichend groß. Auch Abweichungen vom Standardlayout gibt es nicht. Vereinzelt fallen Tasten, wie die
Pfeiltasten (oben und unten), aufgrund des geringen Platzes
kleiner aus. Eine verkleinerte Version des Keyboards ist bei allen 10,1-Zoll Netbook an der Tagesordnung.
Die
gute Tasten-Federung unseres Testgeräts vermittelt ausreichend Feedback und der deutliche Druckpunkt, in Kombination mit dem
mittellangen Abwärtshub, eignet sich durchaus für Vielschreiber. Insofern über das Nachgeben der Tastaturverstärkung hinweg gesehen werden kann.
Der Mausersatz ist durch eine
leichte Umrandung und
angeraute Oberflächenstrukur vom Rest der Handballenauflage abgegrenzt. Eingaben werden
präzise umgesetzt. Durchaus hilfreich, bei der Verwaltung von Officedokumenten oder dem Betrachten von Bildern, ist die
Multi-Touch-Funktion des Trackpads.
Es erkennt Berührungen mit mehreren Fingern und nutzt dies beispielsweise
zum Vergrößern und Verkleinern von Bildern durch
Spreitzen oder
Zusammenschieben von zwei Fingern.
Etwas
präziser könnte der Druckpunkt von den Touchpadtasten sein. Beide sind in einer
durchgehenden Variante untergebracht und funktionieren ähnlich einer Wippe. Darüber hinaus fällt das
Klickgeräusch angenehm leise aus.