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TEST HP Mini 210-1018eg
Design-Refresh mit Festplatten-Power
von Stefan Trunzik am Do, 25.02.2010



Frischer Wind im Netbook-Markt ?
In die neue Netbook Saison startet Hewlett Packard mit dem Mini 210. Der 10,1-Zöller erinnert sehr an die bekannten Vorgänger des Unternehmens. Jedoch wurde unserem Testgerät ein kleines Facelifting verpasst. Das Design wirkt minimalistischer und ergonomischer als je zuvor. Die klobig wirkende Front älterer Modelle wurde geändert, um ein solides, schlichtes Layout zu ermöglichen.

Aktuelle Preise:
notebooksbilliger.de - 285 Euro
Amazon.de - 304 Euro

Schnittige Bauweise
Bild: Notebookjournal.de/MM
Das Gehäuse konnte nochmals verkleinert werden. Uns gefällt der Aufbau

Unter anderem wurde auch der WLAN Schieberegler komplett entfernt und auch der Netzschalter findet nun nicht mehr an der Front des Gerätes Platz. HP konnte so noch einige Millimeter in der Gehäusehöhe gut machen. Die Eingabegeräte könnten in unserem Test nicht besser abschneiden. Frei stehende Tasten, welche vom Hersteller als Island-Style benannt sind, überzeugen durch einen optimalen Druckpunkt und kurzem Hub. Vielschreiber werden trotz verkleinertem Layout (93% zur Full-Size Tastatur) auf ihre Kosten kommen.

Datenblatt:

- 10,1-Zoll WSVGA Display (1024x600 Pixel, glossy)
- Intel Atom N450 (1,66 GHz)
- 1 GB DDR2 Arbeitsspeicher
- 250 GB Festplatte (7200 U./min.)
- WLAN Draft-n, optional Bluetooth
- VGA, 3x USB, Audio-Kombiport, Card Reader, Ethernet
- Microsoft Windows 7 Starter Edition

Auf die bisher vertikale Ausrichtung der Touchpad-Tasten wurde verzichtet. Durch direkte Integration in das Berührungsfeld bleibt die Touch-Fläche ausreichend groß, um auch weitere Desktop-Strecken zurückzulegen. Bei längerer, intensiver Benutzung empfehlen wir dennoch eine, per USB angeschlossene, Maus.

Display-Verglasung
Bild: Notebookjournal.de/MM
Vor dem eigentlich Panel sitzt eine Glasscheibe, die stark reflektiert

Den Härtetest der Redaktion konnte das HP Mini 210 nicht standhalten. Zwar schneidet die Gehäuseverstärkung der Handballenauflage und Tastatur gut ab, die allgemeine Verwindungssteifigkeit lässt jedoch zu wünschen übrig. Durch die schraubenlose Anbindung der Unterseite genießt der Nutzer den Vorteil des schnellen Wechselns von Hardware-Komponenten. Bei grober Behandlung ist jedoch ein deutliches Knacken der Einrastvorrichtungen zu hören.

Um den Akku korrekt zu befestigen, bedarf es einem manuellen Feststellen der Halterungen. Ein rückfedernder Mechanismus, wie wir ihn aus den handelsüblichen Geräten kennen, ist nur auf einer Seite vorhanden. Wer in der Hektik also vergisst die Sicherung des Akkus umzuschalten, läuft Gefahr die Kunststoffhalterungen abzubrechen. Eine direkte Reparatur ist nicht möglich. Der Akku müsste komplett ausgetauscht werden. Am Rande sei erwähnt, dass HP nur eine 12-monatige Garantie (Pick-up & Return) ausschreibt.

Deckeleinheit und Scharniere harmonieren in unserem Test optimal. Das Display wird auch in geringen Winkeln gut festgehalten. Für zusätzliche Festigkeit sorgt die, vor dem Panel liegende, Glasplatte. Und genau in diesem Bereich werden sich viele Leser wieder nach dem Grund eines Glossy-Displays in Netbooks fragen.

Unser Rat – lieber den ein oder anderen Euro drauflegen und zu einem 10-Zöller mit mattem Panel greifen. Die durchschnittliche Ausleuchtung von 137 cd/m² und ein Maximalkontrast von 182:1 kann der Sonne im Park nämlich nichts entgegenwirken.




 


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Kategorie:
Netbooks

Testergebnis
Netbooks
HP Mini 210-1018eg
gut
Test vom 25.02.2010


Aktuelle Note: gut  Erklärung

PRO KONTRA

Qualitative Tastatur
Guter Design-Refresh
Schnelle Festplatte
Temperaturentwicklung
kontrastschwaches Display
manuelle Akku-Halterung



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 Testwerte


Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 289 €

Hersteller-Preis
299 €

Service Hotline
01805 / 652180 (Euro 0,14/Min)

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Januar / Februar 2010