Die Netbook-Flut ist auch in Deutschland am Wüten. Nach und nach schieben Hersteller wie Asus und Acer neue Geräte mit
aktualisierter Hardware in die Regale des Einzelhandels. MSI versucht mit dem Wind
U160 einen weiteren Schritt, um sich gegen die vielen Mitstreiter durchzusetzen. Der
10,1-Zoller bekam nicht nur einen goldenen Anstrich, auch das Chassis-Design wurde
neu aufgesetzt.
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Datenblatt:
- 10,1-Zoll
WSVGA Display (1024x600 Pixel, glänzend)
- Intel Atom N450 (1,66 GHz) CPU
- Intel GMA 3150 Chipsatz-Grafik
-
160 GB S-ATA Festplatte (5400 U./Min.)
- 1 GByte DDR2 RAM
- 3x USB, Audio-In, Audio-Out, Multicard-Reader
- Ethernet 10/100, WLAN Draft-b/g/n, Bluetooth 2.1
-
Microsoft Windows 7 Starter Edition
- Preis:
ab 345 Euro
So geht man bei MSI zurück zum
Zylinder-Look, welcher vor allem Sony-Geräte im Sommer 2008 prägte. Unter diesem Look versteht man eine Art Rolle, welche die Scharniere von Notebooks ummantelt. Ähnlich wie bei einer Bass-Rolle im Auto wird das Design eines Netbooks somit mehr in die
futuristische Richtung geschoben.
Das
Deckeldesign gibt sich durch und durch
glänzend. Fingerabdrücke finden auf der angreifbaren, gebräunten Oberfläche schnell einen Platz. Als Kontrast zur dunklen Farbgebung wurde das
MSI-Logo im
Metallic-Look eingefräst. Eine Beleuchtung wie bei den Apple Macbooks ist jedoch nicht vorhanden.
Auch im Innenraum kommt eine
glänzende,
goldfarbige Beschichtung zu Einsatz. Die Tastatur ist hingegen in einem matten Schwarz gehalten. Es handelt sich um ein so genanntes Chiclet oder
Isolation Keyboard. Erkennbar an den freistehenden Tasten mit größerem Abstand zueinander. Im Gegensatz zu einer normalen Tastatur, wie wir sie aus 13- oder 15-Zoll Geräten kennen, kommen einige Tasten in einem
verkleinerten Layout daher. Auch die Pfeiltasten leiden unter der Platzproblematik.
Als optische Trennung zwischen Arbeitsumgebung und Zylinder-Scharnier befindet sich oberhalb des Keyboards eine weitere
Kunststoff-Leiste. Diese wirkt rein optisch wie ein gebürsteter Aluminium-Block. Die Scharnier-Rolle und die dazugehörigen Seitenenden kommen jeweils in einem matten Grau und einer
metallisch glänzenden Legierung daher. Während sich bei Sony an den Rändern des Zylinders der Netzschalter und der Anschluss für das Netzteil befinden, verzichtet MSI im Wind U160 auf Letzteres. Die Stromquelle wird dafür an der linken Anschlussseite angehangen.
Allgemein ist die
Verarbeitung des Chassis gelungen. Verwindungssteifigkeit und die Verarbeitung des Deckels können sich sehen lassen. Die beiden Scharniere geben sich nicht nur
optisch gut im Zylinder, sondern halten den Deckel auch soweit fest, dass ruppige Autofahrten nicht zu einer Wackelpartie werden. Dem entsprechend schwergängig ist aber auch die Öffnung des Gerätes. Hier müssen beide Hände angelegt werden,
da die Unterseite sonst nachzieht.