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TEST Samsung N220 Marvel
Zurück zu den Wurzeln des NC10 Netbooks
von Stefan Trunzik am So, 21.02.2010



Zurück zu den Netbook-Wurzeln
Nach nun zwei Jahren des Netbook-Hypes findet man nur noch ein Samsung Netbook in den notebookjournal.de Top 10 der Mini-Notebooks. Zwar lieferte der Hersteller gute Ansätze, schaffte es aber nicht ein komplett abgerundetes Paket auf dem deutschen Markt zu platzieren.

Mit dem NC10 konnten Fans gebunden werden. Nachfolger der N-Serie erfüllten jedoch nicht die Anforderungen der Deutschen. Im Oktober 2009 gelang es dem N510 noch einmal den vierten Platz in unserem Ranking zu belegen, mehr war nicht drin.

Ausklappwinkel
Bild: Notebookjournal.de/AS
Der maximale Ausklappwinkel kann sich auch im Schoßbetrieb sehen lassen.

Das Samsung N220 soll nun wieder den Kurs des begehrten NC10 einschlagen. Solide Optik, mattes Display und eine lange Akkulaufzeit werden auf der Hersteller-Homepage angepriesen. Außerdem soll der neue Pine Trail Prozessor Intel Atom N450 für eine bessere Anwendungsleistung sorgen.

Datenblatt:

- 10,1-Zoll WSVGA Display (1024x600 Pixel)
- Intel Atom N450 (1,66 GHz)
- Intel NM10 Chipsatz
- Intel GMA 3150 Grafik
- 1024 MB DDR2 Arbeitsspeicher
- 250 GB Toshiba Festplatte (5400 rpm)
- 3x USB, VGA, Card Reader, Audio-Ports, Kensington Lock
- WLAN Draft-n, Bluetooth, LAN 10/100
- Windows 7 Starter

Aktuelle Preise:

notebooksbilliger.de - 345 Euro
Amazon.de - 352 Euro
notebookjournal.de Preisvergleich - 333 Euro

Optik & Verarbeitung
Laut internen Studien vieler Netbook-Hersteller sollen glänzende Elemente im Design viele Nutzer zum Kauf anregen. In unseren Umfragen unter den notebookjournal.de Lesern konnten andere Fokus-Punkte festgestellt werden. So favorisieren die Meisten eine matte Umgebung, welche Fingerabdrücke nicht direkt aufblitzen lässt. Samsung konnte sich mit dem N220 auf einen Mittelwert einigen.

So kommt die Oberfläche des Deckels in einem Glossy-Look daher. Unser Gerät sollte eigentlich in der Farbgebung Grün-Schwarz auftreten, entpuppte sich aber als rein schwarzer Mini. Als Kontrast umrahmt das Gerät ein silberner Kunststoffstreifen. Im aufgeklappten Zustand zieht sich dieser auch als Umrandung von Display und Arbeitsumgebung durch das Chassis.

V-Ansicht
Bild: Notebookjournal.de/AS
Ein silbernen Kunststoff-Streifen zieht sich durch die komplette Seitenansicht
des Geräts.

Schön anzusehen – der komplette Innenraum wurde matt und schlicht gehalten. Aufdringliche Beleuchtungselemente oder Designausschweife können wir nicht finden. Einzig und allein an der unteren Seite der Handballenauflage befinden sich dezent leuchtende Status-LEDs. Diese zeigen Aktivitäten von Festplatte, WLAN sowie Gerätezustand an.

Um den Schreibkomfort zu erhöhen verbaut Samsung ein sogenanntes Isolation oder Chicklet Keyboard. Unterschied zu älteren Tastaturen ist dabei der vergrößerte Abstand zwischen einzelnen Tasten. Die Einführung bei Netbooks macht sich im Test positiv bemerkbar. Durch das verkleinerte Layout des 10-Zöllers treffen wir somit die Tasten genauer.

Die Gehäuseverstärkung gefällt uns. Lediglich unter sehr starkem Druck lassen sich Tastaturplatte und Handballenauflage durchbiegen. Bei normaler Nutzung ist von diesem Nachgeben keine Spur. Auch die Kunststoff-Scharniere geben sich nach unseren Bedürfnissen. Zwar arbeiten diese erst ab einem Aufklappwinkel von 20° korrekt, mehr erwarten wir jedoch auch nicht. Der Deckel wird fest genug gehalten, um auch die ein oder andere, ruppige Autofahrt zu überstehen.

Akku Überstand
Bild: Notebookjournal.de/AS
Hier ist gut zu sehen, wie der Akku nur wenige Zentimeter hervorsteht.

Auf der ebenfalls gut verstärkten Unterseite kann bei Bedarf der Arbeitsspeicher gewechselt werden. Hierfür muss der Nutzer nur eine Schraube lösen und die passende Abdeckung entfernen. Um an anderen Komponenten wie Festplatte, WLAN Modul und Prozessor zu gelangen, ist mehr Aufwand nötig. Fünfzehn Mal müssen wir den Schraubenzieher ansetzen. Auch für die Abnahme der kompletten Unterseite ist eine ausgeprägte Feinmotorik vom Vorteil.

Im Großen und Ganzen sind Design und Verarbeitung sehr stimmig. Das Samsung N220 wirkt keineswegs altbacken und ist auch bei harter Beanspruchung immer noch gut unterwegs. Ganz nach dem Motto Understatement geht der Hersteller wieder zurück zu seinen Netbook-Wurzeln. Den Geschmack der Redakteure hat es getroffen.


Auf der nächsten Seite: Anschlüsse & Funktionen


 


Kommentare zum Artikel ( 4 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Samsung N220 Marvel - Zurück zu den Wurzeln des NC10 Netbooks
von Yu_ am Mo, 08.03.2010 17:16 Uhr

Mich würde interessieren wie das Gerät den niedrigen
Geräuschpegel erreicht - 20.5 dB, das ist doch im Prinzip die
Lautstärke eines SEHR leisen Raumes, oder? (Ich glaube bei
Lüfterlosen geräten wurde mal "<20 dB" angegeben.) Ich
glaube die Lautstärke sprengt bei meinem EEEPC 1000H schon die
Festplatte alleine ohne Lüfter; Immerhin ist auch deren surren
quer durch...
AW: Samsung N220 Marvel - Zurück zu den Wurzeln des NC10 Netbooks
von Matrix316 am So, 07.03.2010 18:05 Uhr

Ok, CULV Core 2 Duos kosten etwas mehr aber ein Acer Timeline
1810TZ [url]http://geizhals.at/deutschland/a472886.html[/url]
bietet doch wesentlich mehr als das Netbook hier. Kostet zwar
120 Euro mehr, aber so viel hat ein NC10 zu Beginn auch mal
gekostet. Das mit Ion Chip, wäre der Hammer. Aber für 450 €
gibts ja auch z.B. das Asus Eee PC...
AW: Braucht man sowas wirklich?
von loop am So, 07.03.2010 14:09 Uhr

Das sollte das Problem aller Netbooks sein, dass sie sich
eigentlich nur noch in Design und Akkulaufzeit und Display
unterscheiden. Der Markt ist praktisch überflutet davon. Jedoch
sind aber die Sub(net)Notebooks mit CULV C2D doch meist
erheblich teurer als ein Netbook. Optimal für mich wäre auch
ein Netbook >10" mit 1366x768 und ION2. Das ganze natürlcih für
350€...

Kategorie:
Netbooks

Testergebnis
Netbooks
Samsung N220 Marvel
sehr gut
Test vom 21.02.2010


Aktuelle Note: sehr gut  Erklärung

PRO KONTRA

Mattes Display
Sehr gute Verarbeitung
Gute Akkulaufzeit
geringe Lautstärke
kontrastschwaches Display



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Anbieter
Marktpreis


Anbieter-Preis
ab 340 €

Hersteller-Preis
419 €

Service Hotline
01805 / 121213 (Euro 0,14/Min)

Links zum Hersteller
Homepage
Websupport

Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Januar / Februar 2010