Im Sommer/Herbst 2009 musste sich das Toshiba Mini NB200 bereits in der notebookjournal.de Redaktion beweisen. Nun tritt der
Nachfolger NB305 den harten Netbook-Parcours unseres Teams an. Zeitgemäß entschied sich Toshiba zur Verwendung der
Pine Trail Plattform von Intel. Außerdem wurden kleinere Änderungen am Design vollzogen und die Akkulaufzeit erweitert.
Aktuelle Angebote:
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Datenblatt:
- Intel Atom N450 CPU (1,66 GHz)
- 1 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
-
250 GByte Festplatten-Kapazität (5400 rpm)
- 10,1-Zoll WSVGA TFT (1024x600 Pixel, glänzend)
- Intel GMA 3150 Grafik
-
Bluetooth, WLAN Draft b/g/n, Ethernet
- 2x Audio-Ports, 1x VGA, 3x USB 2.0, SD Card Reader
- VGA Webcam, integriertes Mikrofon
- Windows 7 Starter
- Preis: 449 Euro (UVP)
Das Design erinnert stark an das
ältere NB200 Modell. Einzig und allein die Front wurde überarbeitet. Wo früher unter anderem noch der Card Reader Platz fand, finden wir nun nur noch
Status LEDs. Diese geben Auskunft über Aktivität von WLAN, Festplatte und Stromzufuhr. Der Kartenleser wich an die linke Seite.
Allgemein geht das Gerät gegenüber dem NB200 zu den Seiten hin spitzer zu und wirkt somit schnittiger. Wir sprechen also von einem
minimal abweichenden Facelifting. Des Weiteren wechselt Toshiba den Akku aus. Statt einer überstehenden
Lithium-Ionen Einheit schließt diese nun bündig ab, hebt jedoch das Gerät einige Zentimeter an.
Sonst zeigt sich die Aufmachung das Toshiba Mini NB305 mit einer
mattierten Ober- und Unterseite. Der Deckel unseres Testgeräts ist in
weißer Farbgebung und besitzt eine linienförmige Struktur. Dieses sorgt für eine
verbesserte Griffigkeit und spricht uns optisch mehr an. Arbeitsumgebung und Unterseite teilen sich eine grau-mattierte Optik. Fingerabdrücke finden, wenn überhaupt, auf dem
chromfarbenen Zylinder-Scharnier oder der Displayumrandung Platz.
In Sachen Stabilität hätten wir uns vom Toshibas Netbook-Update mehr erwartet. Wie beim Vorgänger NB200
geben Handballenauflage und Isolation Keyboard bereits b
ei geringem Druck nach. Für die alltäglichen Schreibarbeiten stellt dies jedoch kein Hindernis dar. Die freistehenden Tasten können gut angesprochen werden und verfügen über einen guten Hub. Im linken Tastenfeld bemerken wir eine
gewisse Schwergängigkeit einzelner Tasten. Ob es sich hier um einen Serienfehler handelt oder nur unser Testsample betrifft, können wir zu diesem Zeitpunkt nicht ausmachen.
Das
Touchpad und die dazugehörigen Tasten geben sich im Test sehr gut. Wir erkennen eine
leichte Perforation auf der Pad-Oberfläche. Gefallen finden wir auch am Druckpunkt der Tasten. Schnell und einfach navigieren wir mit Hilfe des Mausersatzes durch das
Windows 7 Starter Betriebssystem. Ähnlich wie man es von Apple-Produkten kennt, ist auch die Scrollfunktion via Z
wei-Finger Multitouch aktiv.
Der Blick auf die Anschlüsse lässt schon lange keinen Netbook-Fan mehr erstaunen. Das Standard-Repertoire enthält wie bei der Konkurrenz eine VGA-Schnittstelle, Ethernet, Audio-Ports, SD Kartenleser und
drei USB 2.0 Steckplätze. Letzteres können wir in einem Fall sogar mit der
Sleep&Charge Funktionalität von Toshiba vorfinden. So wird es uns ermöglicht Geräte wie MP3-Player oder Handys via USB zu laden, ohne das Gerät einzuschalten.