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TEST Newton Peripherals MoGo Mouse
Die flachste Maus der Welt
von Uli Ries am Do, 21.12.2006



Flachnager

Bild: notebookjournal
Reisefreudig: Die MoGo-Maus wiegt nur 30 Gramm und ist ultraflach.
Eine Maus, die aussieht wie eine WLAN-PC-Card, ist schon rein äußerlich etwas Außergewöhnliches. Umso erstaunlicher, wenn das Ganze dann auch noch beinahe einwandfrei in der Praxis funktioniert. Denn die 75 Euro teure MoGo-Maus ist nicht nur sehr leicht, extrem flach und dank Bluetooth auch kabellos. Sie funktioniert auch tadellos auf verschiedensten Oberflächen. Ideal also für vielreisende Notebookbesitzer.

In Betrieb ist die Maus in sekundenschnelle: Standfuß ausklappen, Connect-Knopf an der Unterseite drücken, das Bluetooth-fähige Notebook nach ihr suchen lassen und schon steht die Verbindung. Ohne Treiberinstallation. Wird die Maus nicht benötigt, einfach den Fuß wieder einklappen und die Kartenmaus in ihr Haus stecken, den PC-Card-Slot des Notebooks. In die modernen Express-Card-Steckplätze passt sie jedoch nicht.

Mauseloch im PC-Card-Slot
In diesem wird sie auch mit Futter aus dem Notebookakku versorgt. Lästig dabei ist, dass sie jedes Mal erneut als neue, unbekannte Hardware vom Betriebssystem gemeldet wird. Laut Hersteller ist der Akku binnen einer Stunde geladen. Bereits wenige Minuten genügen aber, um genug Saft für eine Stunde Arbeit zu haben. Ist der Akku voll, sind über drei Stunden Dauereinsatz möglich. Im Test gab es ab und an Probleme mit dem Aufwachen: Die Maus war wach, aber das Notebook erkannte sie nicht automatisch. Erst nachdem per XP-Bluetoothsteuerung noch mal nach dem Nager gesucht wurde, stand die Verbindung erneut.

Der Standfuß dient nicht nur zum An-und Abschalten, er hebt das Maushinterteil auch schräg in die Höhe, so dass sie bequem zu greifen ist. Das ist zwar etwas ungewohnt, aber nach wenigen Minuten kommt der Anwender mit der MoGo-Maus besser zu recht als mit herkömmlichen Mini-Notebookmäusen. Der optische Sensor an der Unterseite ist hochwertig genug, um auch auf glatten Tischoberflächen oder Hosenbeinen gut zu funktionieren. Zwar nicht so gut wie eine hochwertige optische Maus, aber gut genug für längere Arbeitssitzungen.


Bild: notebookjournal
Empfindlich: Der Klappfuß ist filigran und neigt dazu, abzubrechen.
Optimierungsbedürftig ist einzig der Standfuß. Der kleine Plastiksteg wird nur von einer klitzekleinen Feder gehalten und ist im wahrsten Wortsinn leicht aus der Fassung zu bringen. Die Konstruktion ist ziemlich filigran und sollte somit mit Vorsicht behandelt werden.

Fazit: Beinahe perfekt
Wäre der hakelige Klappfuß nicht so hakelig und empfindlich, die MoGo-Maus wäre perfekt in der Handhabung. Auch das ständige aufpoppen der Meldung beim Laden irritiert ein wenig. Unterm Strich bleibt aber ein wirklich positiver Eindruck. Die Maus macht Spaß, spart Platz und ist ziemlich flexibel. Ideal also für Vielreisende, die mit Touchpad oder Kontrollstick nichts anfangen können.




 


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sehr leicht
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Standfuß hakelig
passt nicht in Express-Card-Slots



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