Nach dem erfolgreichen Test des Dell Latitude XT im Mai 2008 haben es Konkurrenz-Modelle wie das
Nexoc Osiris S621 Tablet schwer auf dem Markt zu bestehen. Allgemein bekannt ist, dass
Tablet-User für Akkulaufzeit und starkes Display gern tief in die Tasche greifen. Unser Testmodell verhält sich im Preis rund 1000 Euro attraktiver als Dell‘s Tablet-Convertible. Unter der Haube hat das Osiris folgende Hardware.
Ausstattung:
- Intel Core-2-Duo
T8300 (2,4 GHz)
- 2 GByte DDR2-RAM
- Intel GMA X3100 Grafik
-
12,1-Zoll XGA-Display (1024x768)
- ohne Betriebssystem
Wer sich auf ein Rennen gegen den Strom einlassen will, muss nur
knapp 850 Euro berappen, bekommt für diesen Preis aber auch kein Betriebssystem mitgeliefert. Um unsere Benchmarks dennoch zum Laufen zu bekommen, entschieden wir uns für eine Windows Vista-Lösung in der Version
Home Premium 32-bit.
Neben einer optimalen Handhabung des
Touchscreens wird der Käuferschaft eine gute Verarbeitung versprochen. Design-technisch ähnelt das Chassis den Subnotebooks aus dem Hause Wortmann.
Kontrastreich abgestimmt zeigt sich der 12-Zoller in einem
Schwarz-Weiß-Mix aus lackierten und matten Oberflächen.
Futuristische Rundungen sprechen nicht etwa die Business-User an, sondern wohl die multimediastarke Consumer-Mittelschicht.
Besondere Schmankerl kann man im Bereich der Anschlüsse leider nicht wiederfinden. Während Notebooks von Toshiba wenigstens schön anzusehende Beschriftungen bieten, geht Nexoc hier nicht ins Detail.
Die Nutzung im Tablet-Modus lässt den Benutzer
unabhängig von Anschluss-Positionen stehen. Wer sein Convertible jedoch auch in normaler Form nutzen will, wird mit wichtigen USB-Ports auf der Rückseite bedient. Lediglich
Firewire,
VGA, 1x USB und DVD-Laufwerk sind an der rechten und linken Gehäuse-Wand zu finden.
Wie bekannt wird an der unteren Front mit
Kartenleser und Audio-Schnittstellen gearbeitet. Der Netzschalter wurde beim Osiris S621 Tablet in Form eines Schiebeschalters verbaut und zeigt sich ebenfalls frontal.
Eher billig kommen die Schalter
am Display daher, welche für
Schnellzugriffe auf Fingerprint- Verschlüsselung und Touchscreen-Optionen stehen. Leider reagieren diese Zusatztasten in Zusammenarbeit mit der mitgelieferten Software eher langsam. Auch schnelle hintereinander folgende Eingaben werden nicht korrekt verarbeitet. Für ruhige Gemüter jedoch
ausreichend.