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TEST Nokia N96
Smartphone für Tetris-Fans
von Stefan Trunzik am Mi, 12.11.2008



Smartphone ohne Touch... aber mit N-Gage Gaming
Bereits Anfang des Jahres sollte das Nokia N96 den deutschen Markt erreichen. Um das fortschrittliche Smartphone besser an die Nutzer anzupassen, ließ sich der finnische Hersteller jedoch weitere acht Monate Zeit. Nun endlich halten wir eine Verkaufsversion des N96 in den Händen.


Bild: Notebookjournal D/C
Nokia N96 Smartphone


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In Sachen Verarbeitung wird dem Nutzer trotz leicht angreifbarem Kunststoffgehäuse eine hohe Qualität geboten. Die Slider-Eigenschaften kommen gut an. Eine hohe Verschleißrate ist jedoch nicht zu verhindern. Grund: neben dem Tastenfeld werden zusätzliche Multimedia-Tasten angeboten. Die werden unterwegs sicherlich am meisten genutzt.


Bild: Notebookjournal D/C
Nokia N96 Smartphone
Mit 2,1 cm in der Höhe lässt sich das Nokia N96 nicht in jeder Hosentasche verstauen. Als Trostpflaster bekommen wir dafür ein sattes Zubehörpaket. Mitgeliefert werden KFZ-Ladekabel, TV-Kabel, Headset und Fernbedienung. Ein Standard-USB Übertragungskabel und ein Akkulader für Steckdosen gehören natürlich ebenso ins Paket wie Anleitungen und Nokia-Software.

Das abgerundete Design wirkt elegant und kompakt. Fingerabdrücke werden durch die Klavierlack-Oberfläche jedoch zu schnell sichtbar. Von diesem Phänomen sind alle Eingabegeräte betroffen.

Störend
kommen Ziffernfeld und Navigation daher. Alle Tasten befinden sich, ohne direkte Abtrennung voneinander, auf einer Ebene. Eine „blinde“ Benutzung ist somit recht schwer.


Bild: Notebookjournal D/C
Nokia N96 Smartphone

Die ungleichmäßige Ausleuchtung von Ziffern und Multimedia-Tasten sorgen zusätzlich für Ärger. Ohne eingeschaltete Beleuchtung können Player-Funktionen nur erahnt werden. Eine feste Beschriftung spendiert Nokia nicht. Der Hub und Druckpunkt aller Tasten gibt sich dagegen sehr gut.

Wie der Vorgänger (N95) besitzt unser Testmodell ein 2,8-Zoll TFT, welches mit 16 Millionen Farben arbeitet. Die Auflösung beträgt dabei 320x240 Pixel. Im Gegensatz zur Tastatur ist das Display gut ausgeleuchtet und überzeugt mit attraktiven Kontrasten.

Fotos oder Videos, welche mit der integrierten 5.0 Megapixel-Kamera (Carl Zeiss) aufgenommen werden, versüßen uns den Redaktions-Alltag. Per TV-Kabel konnten wir diese sogar auf dem Fernseher begutachten.


Bild: Notebookjournal D/C
Nokia N96 Smartphone
Die Kamera kommt übrigens mit einem Doppel-LED Blitz daher und schärft die Fotos via Auto-Fokus. Das Stichwort Geotagging ist auch für Nokia kein Fremdwort mehr. Einziges Manko – schnell bewegte Objekte werden immer noch schlecht aufgenommen.

Der vorgefertigte Sportmodus erfüllt hier auch nicht seinen Zweck. Die Videoaufnahme verspricht 30 Bilder pro Sekunde in VGA-Qualität – kleinere Ruckler konnten wir jedoch nicht ausschließen.

16 GByte interner Speicher und ein zusätzlicher microSD Slot geben Platzproblemen keine Chance. Fotos, Videos und gängige Office-Formate wie Excel-Dateien oder Word-Dokumente können über das Symbian-Betriebssystem perfekt archiviert werden.

Parallel dazu dient das Nokia N96 weiterhin als Business-Begleiter. Diktiergerät und ausgereifte Kalender-Funktion gehören zum Standardrepertoire, wie auch das A-GPS Feature.

Via Nokia Maps 2.0 kann das Kartenmaterial einfach vom PC auf das N96 übertragen werden. Satelliten werden innerhalb von 15 Sekunden gefunden und die Verbindung arbeitet angenehm stabil. Für Consumer ausgelegt integriert Nokia zusätzlich die N-Gage Oberfläche, welche Spiele in guter Qualität wiedergeben kann. Im Paket enthalten – der Klassiker TETRIS.


Bild: Notebookjournal D/C
Nokia N96 Smartphone

Updates und Software können via WLAN oder UMTS aus dem Internet geladen werden. Ein eher billig wirkendes Dashboard gibt sich dabei unterstützend. Dem Nutzer wird es ermöglicht Fernsehsendungen via DVB-H Empfänger auf dem Handy zu sehen. Leider gibt es kaum Möglichkeiten in Deutschland ein fähiges Signal zu bekommen, was die Funktion unbrauchbar macht.

Die Akkulaufzeit des 125 Gramm schweren Geräts liegt bei 220 Minuten Gesprächszeit und 220 Stunden im Stand-By. Aktive Nutzer, die häufig WLAN und UMTS nutzen, müssen jedoch mit einer täglichen Ladung rechnen. Business-Anwender und Vieltelefonierer greifen am besten gleich zu einem anderen Gerät mit stärkerem Akku.

Auf der nächsten Seite: Fazit: Potenzial für einen Tag ?



 


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Kategorie:
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PRO KONTRA

5,0 Megapixel-Kamera
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Navigation (AGPS)
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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
Oktober 2008