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TEST ASUS G72GX-TY013V
Alter Gamer im neuen Gewand
von Marco Obendorf am Do, 26.11.2009



Vor nicht allzu langer Zeit, genauer im Juli diesen Jahres, musste sich das ASUS Spielenotebook G71GX beweisen. Mit der Endnote „gut“ hinterließ der 17-Zoller einen positiven Gesamteindruck.


Nun schickt ASUS den Nachfolger G72GX ins Rennen. Doch was heißt hier eigentlich Nachfolger, denn bis auf das neue Chassis und die Formatänderung von 16:10 auf 16:9 hat sich eigentlich nichts getan.

Wie beim Vorgänger verbaut ASUS einen übertaktbaren Intel Core 2 Duo P8700 Prozessor, 6 GByte DDR2 Arbeitsspeicher und eine Nvidia GeForce GTX 260M Grafikkarte.

Nur ein Blender? Wir schauen hinter die Fassade des neuen Chassis und überprüfen, was die Core 2 Duo Technik im Zeitalter der mobilen Core i7 Prozessoren im Stande ist zu leisten.

Das ASUS G72GX-TY013V ist in unserem Preisvergleich ab etwa 1.400 Euro gelistet.

Ausstattung ASUS G72GX-TY013V:
- 17,3 Zoll HD+ Display (1600 x 900 Pixel)
- Intel Core 2 Duo P8700 Prozessor (2,53 GHz)
- 6 GByte DDR2 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce GTX 260M (1 GByte GDDR3 VRAM)
- 500 GByte Festplatte (7.200 U/min)
- Übertaktungsfunktion, HDMI, ExpressGate, Rucksack, Maus
- Windows 7Home Premium 64 Bit
- Preis: ca. 1.400 Euro

Detaillierte Ausstattung im Datenblatt

Verarbeitung, Optik und Eingaben


Das Chassis des G72GX hat nur noch sehr wenig gemeinsam mit dem G71GX. Auffällige Farbkombinationen, wie das rot/schwarz des Vorgängers sucht man vergebens. Das gesamte Gehäuse strahlt in schwarzem Hochglanzlack. Echte Hingucker sind die blau beleuchteten Elemente, in Form des Rebublic of Gamers Logos und eines Leuchtstreifens im Deckel, wie auch die dreistufige Hintergrundbeleuchtung der Tastatur.

Optisch wirkt der Nachfolger hochwertiger. Zudem trifft der neue dezentere Auftritt sicherlich mehr den Geschmack der breiten Masse. Allerdings fangen die vielen Hochglanzflächen schnell an zu nerven. Denn Nutzer hinterlassen überall ihre Fingerabdrücke.

Zumindest auf der Handballenauflage hätten sich die Tester eine gummiartige Oberfläche, wie beim Vorgänger oder auch dem G60J gewünscht. Selbige sorgt nicht nur für eine bessere Handhabung, sondern mindert auch das Transpirieren der Hände.

Durch das breite 16:9 Format macht das Gehäuse einen sehr wuchtigen und robusten Eindruck. Was zumindest bei der Unterseite für eine sehr gute Stabilität sorgt. Nur bei sehr starkem Druck lässt sich die Handballenauflage zum Nachgeben bewegen.


Dem Deckel dagegen hätte mehr Stabilität gut getan. Bereits mit geringen Druck gibt dieser mittig nach. Dafür überzeugen die beiden Scharniere. Sie haben das Display fest im Griff und überzeugen mit einer guten Beweglichkeit.


Bild: Notebookjournal/MM
Beleuchtete Tastatur

Die beleuchtete Tastatur kennen die Tester bereits vom 16 Zoller G60J. Sie wurde 1:1 übernommen und bietet 3 Helligkeitsstufen. Damit werden Arbeiten in dunklen Räumlichkeiten deutlich erleichtert.


Bild: Notebookjournal/MM
Arbeitsumgebung

Das Layout entspricht, bis auf ein paar kleine Abweichungen, wie die rechte Pfeiltaste, welche in den Ziffernblock hineinragt, weitestgehend denen von Standard-Tastaturen.

Die Festigkeit lässt wie beim kleinen Bruder etwas zu wünschen übrig, besonders der rechte Bereich ab der Enter-Taste wippt bei härteren Anschlägen nach.

Alle freistehenden Tasten besitzen eine gute Federung und einen kurzen Abwärtshub. Hinzu kommt, dass die meisten Tasten ausreichend groß dimensioniert sind. Einzig die Pfeiltasten fallen für große Hände etwas zu klein aus.

Der riesige Multi-Touch-Mausersatz ist zur besseren Abgrenzung und Bedienung mit vielen kleinen Erhöhungen, wie bei den Eee PCs, überzogen. Durch dezente blaue Streifen wird das Touchpad vom Rest der Handballenauflage abgegrenzt. An der Präzision gibt es nichts zu auszusetzen. Zielsicher lässt sich der Mauszeiger über den Desktop navigieren.

Jedoch hätte es ruhig etwas kleiner ausfallen können. Beim Benutzen der W,A,S,D-Tasten streift der Handballen das Pad, was durchaus zu Fehleingaben führen kann. Die beiden Touchpad-Tasten sind in einer durchgehenden Leiste untergebracht und besitzen einen klaren Druckpunkt.


Auf der nächsten Seite: Anwendungs- und 3D-Leistung


 


Kommentare zum Artikel ( 2 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Alter Gamer im neuen Gewand
von Skipjack am So, 29.11.2009 00:50 Uhr

Was ích absolut nicht verstehen will, ist warum so viele
heutige Notebooks schlechtere Bildschirme haben als 4 Jahre
alte Notebooks (z.B. mein alter Acer 9500 WSMI, den ich erst
kürzlich gegen einen HP "dragon" eingetauscht habe). Das ist
doch mehr als lame! Ich überlege mir schon wie ich meinen HP
länger aktuell halten kann. Der hat wenigstens einen
vernünftigen...
AW: Alter Gamer im neuen Gewand
von LE@SH am Fr, 27.11.2009 12:10 Uhr

Könnte man eigentlich rein theoretisch die beleuchtet Tastatur
vom G72gx ins G71gx einbauen!?? Weil die wäre noch das
I-Tüpfelchen bei meinem! :D

Kategorie:
Gaming ab 17"

Testergebnis
Gaming ab 17"
ASUS G72GX-TY013V
gut
Test vom 26.11.2009


Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

3D-Leistung
Geringe Wärmeentwicklung
Ausstattung / Zubehör
Helles Display
Schnelle Festplatte
Lüfterlautstärke
Kontrastschwaches Display
Akkulaufzeit



Game Check:
Call of Duty 5 + 6:

Far Cry 2 :

Race Driver GRID:

Need for Speed SHIFT:

World in Conflict:

GTA IV:

Left 4 Dead 2:



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