Auf den ersten Blick waren sich die Tester sicher: Das Travelmate 6293 gehört in die Office-Kategorie. Beim Wiegen dann die große Überraschung. Mit einem Gewicht von
1910 Gramm hat es der
12-Zoller gerade so in die Subnotebook-Kategorie geschafft. Kann sich das Notebook gegen Dauerbrenner wie
Sony Vaio VGN-Z11VN oder
HP Elitebook 2530p behaupten?
Subnotebooks richten sich meist an Businesskunden. Eine lange Akkulaufzeit, genügend Leistung für anfallende Officeanwendungen und gute Mobilitätseigenschaften sind daher unabdingbar.
Konfiguration Acer TravelMate 6293
- Intel Core 2 Duo
P8400, 2,26 GHz
- 3 GByte DR2 Arbeitsspeicher
- Intel GMA X4500
- 12,1 Zoll, 1280x800
WXGA, matt
-
320 GByte SATA-Festplatte
- Multi-Card-Reader, VGA, Infrarot, PC Card, 3x USB 2.0
- Windows Vista Business Professional
- Preis:
995 Euro
Link: Weitere Informationen im Datenblatt
Optisch macht das Travelmate 6293 von Acer nicht viel her. Attribute wie
praktisch und solide gehen dem Hersteller eindeutig über Design und Chic. Der positive Nebeneffekt daran: auf der
matten Oberfläche sind Fingerbadrücke auch bei längerer Benutzung nicht sichtbar.
Das
Gehäuse erweist sich auch nach genauerer Untersuchung als
äußerst robust. Die Scharniere halten den Deckel gut fest. Auch bei einer wackeligen Zugfahrt federt dieser nicht. Das Gehäuse ist
sehr verwindungssteif. Die Handballenauflage gibt selbst bei starkem Druck keinen Millimeter nach. Vorbildlich.
Die
Tastatur erweist sich als
vielschreibertauglich. Der Druckpunkt ist klar und das Feedback ist sehr gut. Das gut durchdachte Tastaturlayout ermöglicht
große Tasten und eine optimale Gesamtübersicht. Über die FN-Tasten kann der Anwender verschiedene Funktionen aufrufen.
Insbesondere spezielle Energiemodi von Acer und die Acer eSettings. Dieses Tool ermöglicht unter anderem eine perfekte Systemübersicht (Prozessor, Mainboard etc werden angezeigt.).
Das
Touchpad fällt aufgrund der großzügigen Tastatur
etwas klein aus. Das Navigieren funktioniert jedoch problemlos. Schnell und präzise kann der Benutzer den Mousezeiger über den Desktop bewegen. Die
geräuschvollen Touchpadtasten sind in Sachen Eingabegeräte das einzige Manko.