Nur wenige Testmuster hat das deutsche Apple-Team für die Fachpresse auf Lager. Wir konnten uns jedoch dazwischen quetschen und ein Exemplar des
MacBook Pro 17-Zoll im
Unibody-Design organisieren. Abweichend von unserem Preview-System kam der silberne Riese sogar mit WUXGA-Display (1920x1200 Pixel).
Ausstattung:
- Intel Core 2 Duo
T9550 (2,66 GHz)
- 4 GByte DDR3-Arbeitsspeicher
- 320 GByte SATA-Festplatte (5400 rpm)
- 17-Zoll
WUXGA Display (1920x1200 Pixel)
- nVidia GeForce 9600M GT (512 MB GDDR3)
- GeForce 9400M onBoard-Lösung (Hybrid SLI)
- WLAN Draft-N, Bluetooth, Firewire, DVD-Drive
- MacOS 10.5 Leopard
Der aktuelle Apple-Shop Preis unserer Konfiguration liegt bei
2500 Euro. Ein stolzer Preis für eine Multimedia-Maschine. In dieser Preiskategorie tummeln sich bei anderen A-Brands bereits Gaming-Modelle von höchster Güte. Hinzu kommt noch der teils abgespeckte
Garantiezeitraum von einem Jahr. Eine Erweiterung auf 3 Jahre kostet satte 350 Euro extra, was den Preis schon an die
3000er-Marke drücken kann.
Herausragend in den Tests der
13-Zoll und
15-Zoll Modelle – die Verarbeitung. Das Komplett-Alu-Gehäuse sorgt für eine ungemein
gute Stabilität und Verwindungssteifigkeit. Handballenauflage und Arbeitsumgebung verkraften Einiges. Selbst bei starkem Druck und grober Behandlung ist kein Nachgeben oder Nachfedern spürbar. Auch die sonst kritische Stelle über dem
Slot-In DVD-Laufwerk macht uns keine Probleme.
Den Deckel des MacBook Pro 17-Zoll sollte man nicht unbedingt als Ablagefläche für schwere Gegenstände verwenden. Zwar wirkt das Chassis allgemein sehr stabil, durch das Große Format können Ober- und Unterseite jedoch
mittig nachgeben. Ansonsten sorgt das
breitflächige Scharnier für guten Halt und einen angenehmen Schließ- und Öffnungsmechanismus.
Wie bei den Unibody-Geräten aus dem Vorjahr und sogar noch aus der Kunststoff-Generation wurde das Isolation-Keyboard übernommen. Einzeln stehende Tasten sorgen für ein
angenehmes Schreibgefühl und bieten den Testern einen guten Druckpunkt. Vielschreiber werden sich am kurzen Hub der Tasten erfreuen. Trotz großem Formfaktor findet auf der Arbeitsumgebung
kein numerisches Tastenfeld Platz. Auch die
magere Tastenbeschriftung dürfte Windows-Umsteiger verwundern.
Zur Verwendung in dunkler Umgebung oder bei Nacht wird serienmäßig eine
beleuchtete Tastatur verbaut. Über eine Funktionstaste kann die Intensität der Leuchtstärke verändert werden. Bei maximaler Helligkeit sind die einzeln beleuchteten Tasten
gut zu erkennen und das Arbeiten durchaus angenehm.