Ist erstmal der anfängliche
"WOW Effekt" verflogen, verliert man schnell den
Reiz an der 3D Technik. Es gibt noch zu viele Nachteile bzw.
Kinderkrankheiten. So hapert es an der Unterstützung von Spielen. In einigen müssen
Effekte wie Schatten oder Bewegungsschärfe
deaktiviert werden. Wodurch die Games an
Atmosphäre verlieren.
Den Spielspaß kann die 3D-Funktion durchaus
steigern. Allerdings geht das oft Hand in Hand mit einer
schlechteren Spielbarkeit (bspw. Performance, Zielgenauigkeit). Besonders bei Ego-Shootern wird das deutlich. Gelegenheitsspielern macht das sicherlich wenig aus, doch Hardcorezocker werden entnervt aufgeben.
Dazu kommt auf dem
40cm (Bilddiagonale) kleinen Display einfach keine richtige 3D-Atmosphäre rüber. Oft ertappt man sich dabei, wie man versucht mit aufgesetzter Brille nahezu in das Display
hinein zu kriechen um den 3D-Effekt besser wahrzunehmen.
Des weiteren sinkt im 3D Modus die
Helligkeit. Bei Spielen lässt sich das in den jeweiligen
Grafikeinstellungen noch ausgleichen. Doch Filme werden teils
zu dunkel wiedergegeben. Hier reicht die Helligkeit des Displays von
195 cd/m² im Durchschnitt einfach nicht aus.
Immerhin ist das Display im G51J
eine Klasse besser als beim baugleichen
G60J – heller und kontraststärker. Aber immer noch nicht überzeugend.
Ansonsten sind Asus G51 und G60
absolut gleich. Beide bieten exakt die
gleiche Leistung und erreichen
dieselben Ergebnisse bei der
Ergonomie,
Verarbeitung und
Mobilität.
Aufgrund des
besseren Displays erzielt das G51 aber
mehr Gesamtpunkte und reiht sich damit vor dem G60 auf
Platz 4 unserer
TOP10 der Gaming-Notebooks ein.
Auch der Mehrpreis des G51 ist
fair. Bedenkt man, was 3D Vision im Desktop-Bereich kostet – 120 Hz TFT 300 Euro + Vision Kit 120 Euro + starke Nvidia Grafikkarte. 3D Vision ist sicherlich
kein muss, aber einen
Blick Wert.
Asus G51J ist bei Onlineshops wie
Amazon
oder
Notebooksbilliger.de bereits für
1.499 Euro lieferbar.