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TEST ASUS G60J-JX042V
Angriff auf die Gaming-Spitze
von Marco Obendorf am Do, 12.11.2009



Das Asus-Spiele-Notebook G60 bekommt ein Hardware- und Design-Update. Die Centrino 2 Plattform wurde gegen Intels neue Calpella-Plattform ersetzt und soll für mehr Performance sorgen.


Ausgestattet ist das Notebook mit einem Intel Core i7 720QM Prozessor, 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, einer Nvidia GeForce GTX 260M Grafikkarte und 2 x 500 GByte Festplatten mit 7.200 U/min. Dazu gesellt sich hochwertiges Zubehör in Form eines Gaming-Rucksacks und einer Gaming-Maus.

In unserem Preisvergleich ist das G60J-JX042V ab 1.650 Euro gelistet.

Damit liegt es preislich auf dem Niveau eines Alienware M15x oder Clevo W860CU Notebooks, welche beide unsere TOP10 der Spiele-Notebooks bis 16 Zoll anführen und die stärksten Konkurrenten für das G60J sind.


Ausstattung:
- 15,75-Zoll HD-Ready Display (1366 x 768 Pixel)
- Intel Core i7 720QM (1,6 – 2,8 Ghz)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- Nvidia GeForce GTX 260M (1 GByte GDDR3 VRAM)
- 2 x 500 GByte Festplatten (7.200 U/min)
- HDMI, eSATA, beleuchtete Tastatur, Rucksack, Maus, Express Gate
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis: ab 1.650 Euro

Detaillierte Ausstattung im Datenblatt

Republic of Gamers Design


Bild: Notebookjournal/MM
Deckel im neuen Look

Das Design ähnelt im Großen und Ganzen dem Vorgänger G60VX. Lediglich der Deckel wurde überarbeitet. Der weiße Hochglanzlack wurde durch ein etwas dezenteres dunkles Blau ersetzt, inklusive dem beleuchteten Republic of Gamers Logo. Dazu gesellen sich schwarz glänzende Umrandungen beim Display und der Tastatur.

Trotz des Chassis aus Kunststoff macht der Gamer auch durch nette Metallapplikationen bei den Scharnieren und dem Touchpad einen hochwertigen Eindruck.


Die Handballenauflage ist wie beim Vorgänger mit einem gummiähnlichen Werkstoff überzogen. Wodurch Fingerabdrücke verhindert werden und die Hände nicht so schnell schwitzen. Die griffige Oberfläche erhöht die Handhabung.

Insgesamt ist die Optik sehr gelungen und kommt sicherlich nicht nur in der Redaktion gut an. Das G60J wirkt modern und ist im Vergleich zu einem Clevo W860CU Notebook nicht so trist. Ein Alienware M15x ist noch spezieller und macht optisch noch mehr her. Das G60J liegt beim Design genau zwischen den beiden Konkurrenten.

Neben dem optischen Eindruck überzeugt der 16-Zoller auch bei der Verarbeitung. Letztere liegt allerdings nicht ganz auf dem Niveau des Klassenprimus M15x von Alienware, welches allerdings ein höheres Gewicht von einem Kilogramm auf die Waage bringt.

Das Chassis und der Deckel besitzen eine gute Verwindungssteifigkeit und besonders die Unterseite wirkt sehr robust. Selbst bei übermäßig starkem Druck ist kein Nachgeben der Handballenauflage produzierbar.


Bild: Notebookjournal/MM
Beleuchtete Tastatur

Was leider nicht für die Tastatur zutrifft. Bei härteren Anschlägen gibt sie an einigen Stellen nach. Das trübt den sonst gelungenen Verarbeitungseindruck. Dafür besitzt das Keyboard eine dreistufige Hintergrundbeleuchtung. Nicht nur der optische Gesamteindruck wird dadurch aufgewertet. Die Beleuchtung erleichtert das Arbeiten in dunklen Räumlichkeiten ungemein.


Das Layout entspricht weitestgehend dem Standard. Die freistehenden Tasten besitzen eine gute Federung und einen kurzen Abwärtshub. Hinzu kommt, dass Alle Tasten ausreichend groß dimensioniert sind. Einzig die Pfeiltasten sind für größere Hände etwas zu klein. Hier können Nutzer aber beispielsweise auf den nummerischen Ziffernblock ausweichen.

Sowohl Spieler als auch Vieltipper werden mit den Eingaben keine Probleme haben. Das gilt ebenfalls für das Touchpad, welches bereits bei vielen G-Modellen (G50, G70) zum Einsatz kam und immer noch eine gute Figur macht. Eine große und matte Arbeitsfläche sorgt für eine zielsichere und präzise Navigation des Mauszeigers.

Anwendungleistung
Im G60J verbaut ASUS einen Intel Core i7 720QM Prozessor mit einem Standardtakt von 1,6 GHz. Intels neue mobile Core i7 Prozessoren verfügen über die sogenannte Turbo Boost Funktion, mit der einzelne Kerne automatisch auf bis zu 2,8 GHz übertaktet werden. Umgekehrt werden Kerne, die nicht genutzt werden, herunter getaket bzw. deaktiviert.

Mehr zu den neuen Mobilen Core i7 Prozessoren und Intels Calpella Plattform erfahrt ihr unserem Vergleichstest:

Link zum Test: Vergleichstest mobile Core i7

Eine weitere Besonderheit ist die Hyper-Threading Technologie, welche jedem physischen Kern noch einen virtuellen zuordnet. Dadurch verfügen die Core i7 über 8 Kerne. Aufgrund der neuen Features bieten die mobilen Core i7 CPUs eine deutlich bessere Rechenleistung als die Core 2 Duo Vertreter.


Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PassMark Performance Test

Das wird auch bei unseren Anwendungsbenchmarks deutlich, in denen das G60J sehr gute Ergebnisse erreicht. Im PassMark Performance Test, bewertet das komplette System aus CPU, RAM, HDD, GPU, erreicht der 16-Zoller 1.223 Punkte.


Bild: notebookjournal.de/mO
Systembenchmark PCMark Vantage

Ein gleichwertiges Ergebnis im Systembenchmark PC Mark Vantage mit 6.131 Punkten. Auch der 1-Kern Benchmark Povray wird dank des Turbo-Boosts in sehr guten 839 Sekunden absolviert.


Bild: notebookjournal.de/mO
CPU-Benchmark Povray

Unterstützt wird der Prozessor von 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher, welche auf 2 Speicherslots verteilt im Dual-Channel-Modus arbeiten.

Massig Daten können auf 2 x 500 GByte Festplatten mit einer satten Gesamtkapazität von einem Terabyte untergebracht werden. Ein Novum unter den Spiele-Notebooks. Gaming-Konkurrenten von Alienware, Clevo oder MSI können nur eine HDD unterbringen.

Die beiden 500 GByte Festplatten arbeiten mit schnellen 7.200 U/min und erreichen bei unseren Tests sehr gute Übertragungsgeschwindigkeiten von knapp 90 MByte/s im sequentiellen Schreiben und Lesen. Ein optionaler RAID-Verbund, wie er noch beim Vorgänger möglich war, ist beim G60J nicht mehr möglich.

Summa summarum ist die Anwendungsperformance des ASUS G60J ausgezeichnet. Nutzer sind für jede Anwendung sehr gut gerüstet.


Auf der nächsten Seite: Turbo-Bremse und Gamecheck

Anwendung
Performance Test (Pass Mark Rating)Punkte1222.8
Cinebench R9.5 (Multiple CPU Render Test)Sekunden15
Cinebench R9.5 (Single CPU Render Test)Sekunden40
GeekbenchPunkte473.2
Povray 3.6 (CPU)Sekunden839
Festplatte
Performance Test (Sequential Read)in MB/s89.4



 


Kommentare zum Artikel ( 3 Antworten )
Zur Diskussion im Forum

AW: Na Toll
von oBi am Fr, 13.11.2009 13:24 Uhr

Wenn du dich für das G60VX interessierst, solltest die
1.499,- Euro Variante nehmen. Bietet die gleiche Leistung. Es
gibt nur 3 Alternativen: Zitat aus dem Test: [I]Ein
Alienware M15x oder Clevo W860CU sind ähnlich ausgestattet
teurer. Ein MSI GT640 ist im Vergleich zum G60J-JX016V günstige
- 1.399 Euro. Die verbaute GTS 250M Grafikkarte ist aber auch
deutlich...
Na Toll
von Soap am Fr, 13.11.2009 12:35 Uhr

Ich hatte schon überlegt, mir das Teil zu kaufen, aber jetzt
bin ich eher abgeneigt! Was würdet ihr denn als Alternative im
gleichen Preissegment vorschlagen? Will eigentlich nicht mehr
als 1600 ausgeben, aber in jedem Fall ne gute GraKa und nen i7
Proz haben.....
Titel einfügen
von Nobody am Do, 12.11.2009 20:02 Uhr

Nichts neues beim G60j also wenn man von den I7 mal absieht.

Kategorie:
Gaming bis 16,4"

Testergebnis
Gaming bis 16,4"
ASUS G60J-JX042V
sehr gut
Test vom 12.11.2009


Punktabzug: drittklassiges Display
Aktuelle Note: befriedigend  Erklärung

PRO KONTRA

3D- und Anwendungsleistung
Ausstattung / Zubehör
Schnelle Festplatten
Verarbeitung
Akkulaufzeit
Display



Game Check:
Call of Duty 4 + 5:

Far Cry 2 :

GTA IV:

Need for Speed SHIFT:

Race Driver GRID:

World in Conflict:



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Marktpreis


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ab 1649 €

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01805 / 010920 (Euro 0,14/Min)

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Voraussichtliches Erscheinungsdatum
November 2009