Intels neue mobile Core i7 Prozessoren sorgen für eine
tolle Performance. Allerdings bringen die CPUs auch
Nachteile mit sich, wie die Tester bereits in verschiedenen Tests feststellen konnten.
Der Energiebedarf steigt im Vergleich zu den Core 2 Duo CPUs an. Das Asus G60J verbraucht im Officebetrieb
41,7 Watt und unter Last (CPU- und 3D-Benchmark gleichzeitig)
89,8 Watt. Das ist in Anbetracht der Leistung noch akzeptabel.
Was für die Akkulaufzeit aber nicht zutrifft. Hier macht sich der Mehrbedarf an Strom deutlich negativ bemerkbar. Mit dem verbauten
4.800 mAh Akku erreicht das G60J eine magere Laufzeit von
67 Minuten unter Last (BatteryEater ca. 30%ige Auslastung). Selbst im Idle-Betrieb, bei 30%iger Helligkeit und aktiviertem WLAN hält der Akku
keine 2 Stunden –
117 Minuten.
Eine deutlich bessere Vorstellung liefert das G60J bei der Wärmeentwicklung. Auch nach langem und anspruchsvollem Betrieb werden
keine unangenehmen Gehäusetemperaturen erreicht. Nach Abschluss unserer Benchmarks und Spieletests erwärmt sich die Arbeitsumgebung auf maximal
38°C. Und das nur auf einem sehr kleinen Bereich in Nähe der Lüfteröffnung. Der Großteil liegt zwischen
28°C und
33°C.
Die Unterseite erwärmt sich etwas stärker. Maximal konnten die Tester punktuell im Bereich der Heatpipe
46°C messen. Überwiegend liegen die Temperaturen auf der Unterseite zwischen
31°C und
36°C.
Den verbauten Hardwarekomponenten droht ebenfalls nicht der Hitzetod. Nach unserem
halbstündigen Stresstest unter
Volllast erwärmte sich der Prozessor auf
68°C im Durchschnitt und die Grafikkarte auf
87°C im Durchschnitt.
Die Temperatur der GPU (87°C) fällt im Vergleich zum Alienware M15x und Clevo W860CU deutlich höher aus. Liegt aber laut Nvidia noch im
vertretbaren Bereich. Hinzu kommt, dass eine solche Auslastung in der Praxis
kaum zu erreichen ist.
Um das Notebook kühl zu halten, hat der eine verbaute Lüfter ordentlich zu tun. Das wird bei der Lüfterlautstärke deutlich. Im Idle-Betrieb oder bei Officearbeiten erreicht das Notebook einen Pegel von
29,2 dB(A). Wodurch es
kontinuierlich wahrnehmbar ist. Zum Vergleich: Ein Alienware M15x erreicht bei gleichem Szenario einen Pegel von etwa 27 dB(A). Glücklicherweise erzeugt der Lüfter ein angenehmes Rauschen, welches nicht als störend empfunden wird.
Des Weiteren kommt es bei sehr ausgiebigen Einsatzzeiten im Idle-Betrieb immer wieder mal
kurz vor, dass der Lüfter auf
32 dB(A) aufdreht. Dies findet jeweils nur für ein paar Sekunden statt. Das aber zum Glück nur in sehr großen und unregelmäßigen Abständen von etwa
40 - 60 Minuten.
Unter Last ist der 16-Zoller
deutlich hörbar. Maximal erreichten die Tester einen lauten Pegel von
40,1 dB(A). Dieser wird aber nur bei sehr starker Auslastung erreicht. Im Spielebetrieb liegt der Geräuschpegel meist zwischen
35 und
37 dB(A). Ein akzeptabler Wert für ein Spielenotebook.