Lange begeisterte Asus‘ K-Serie sparsame Gemüter. Die 15-Zoller konnten mit
niedrigen Preisen Nutzer ohne große Ansprüche überzeugen. Die K-Serie stand bisher für stabile, und für die meisten Anforderungen ausreichend ausgestattete,
Office-Notebooks. Beim letzten Test eines Asus K, dem K51AC, zeichnete sich der Weg zum Entertainer ab. Nun haben wir mit dem
K52J ein wahres
Multimedia-Notebook auf dem Tisch stehen. Ob der 15,6-Zoller das Zeug zum glorreichen Entertainer hat, werden wir untersuchen.
Link:
Testbericht zum Asus K52AC
- Intel
Core i3 350M (2,27 GHz)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
-
15,6-Zoll Display (1366 x 768 Pixel)
-
500 GByte Festplatte
- ATI Mobility
Radeon HD5470 (1 GByte DDR3)
- 3x USB, HMDI, VGA, Audio In & Out, Ethernet, Kartenleser
- Nummernblock, Multi-Touchpad,
Gesichtserkennung, DVD-Brenner
- Windows 7 Home Premium 64-Bit
In unserem
Preisvergleich ist das Asus K52J ab 671 Euro gelistet. Online-Shops wie
notebooksbilliger.de und
amazon.de
verlangen für den 15-Zoller etwas mehr.
Das Asus K52J sucht den Mittelweg zwischen edlem Begleiter und zurückhaltender Wohnzimmertisch-Applikation. Der Deckel ist auf der Rückseite mit
braunem Glanzlack überzogen und mit kleinen Karos verziert. Im geschlossenen Zustand sollte der 15-Zoller mit Vorsicht bewegt werden. Der Lack auf der Deckelrückseite ist nicht der Kräftigste und merkt sich zu harte Handhabung mit Kratzern. Mit Ringfingern oder schweren Stiften ist also Vorsicht geboten. Auf der Innenseite des Deckels entpuppt sich ein
spiegelndes Display, was sich mit dem schwarzen Glanzlack auf dem Rahmen leider sehr gut versteht. Beides sorgt für Irritationen in hellen Räumen.
Die lackierten Karos auf der Deckelrückseite finden wir auf der Handballenauflage und rund um die Tastatur wieder. Während auf dem Deckel der Glanzlack für Fingerabdrücke ein Magnet ist, überzeugt die Oberseite des Chassis‘ mit einer
matten Oberfläche. Die Karos treten mit einer leichten Vertiefung in Erscheinung. Haptisch sorgt das für eine
gute Griffigkeit, welche sich in das Touchpad hineinzieht.
Entgegen den bisherigen Asus K-Notebooks verstecken sich die Scharniere im geöffneten Zustand hinter dem Chassis. Somit wirkt das Asus K52J zierlicher und flacher. An den Seiten und an der Unterseite dominiert schwarzes Plastik.
Wie von den bisher getesteten Notebooks der K-Serie bekannt, ist auch das aktuelle Testgerät
gut verarbeitet. Mit vollem Kraftaufwand ist das
Chassis nicht zu verbiegen - Ein Novum bei Notebooks in der Preiskategorie um 700 Euro. Schwachstellen machen wir unter den planen Oberflächen aus. Handballenauflage, Tastatur und Unterseite zeigen nur
sehr kleine Dellen sobald wir unsere Finger ansetzen.
Als zukünftige
Baustelle für die Asus-Entwickler können wir den Deckel empfehlen. Die Verwindungssteifheit ist nicht mit der des Chassis zu vergleichen. Hier finden wir durchschnittliche Verarbeitungsqualität. Große
Dellen, starke Biegungen und, wie bereits erwähnt, der
kratzempfindliche Lack sorgen für herben Punktverlust.