Auf der Cebit 2010 präsentierte Asus die neue N-Serie mit Bang & Olufsen Technik. Ein halbes Jahr später haben wir nun das erste 15,6-Zoll Notebook der Multimedia-Reihe im Test. Unser Testgerät ist jedoch noch nicht serienreif. Daher verkneifen wir uns ein hartes Urteil über das Pre-Sample und werden keine Testnote vergeben. Wie der Artikel zeigen wird, ist das Asus N53JQ in unserer „Angetestet“-Rubrik ganz gut aufgehoben.
Im Oktober wird das Asus N53JQ für die unverbindliche Preisempfehlung von 1.349 Euro in den Handel kommen. Von den marktreifen Geräten unterscheidet sich unser Testgerät in mehreren Punkten. So finden wir in dem Pre-Sample nur ein HD-ready Display vor, während das N53JQ mit FullHD aufwarten wird. Des Weiteren werkelt ab Oktober der neue Intel Core i7-740QM (Testgerät: Core i7-720QM) im 15,6-Zoller mit 4 GByte DDR3 Speicher. Das Testgerät setzt dagegen auf 10 GByte DDR3, was auf den Einsatz von mindestens drei RAM-Slots verweist. Leider war es uns nicht möglich, das Asus N53 zu öffnen und einen Blick auf die Hardware zu werfen.
Wie beim Seriengerät kommt in dem Testgerät die neue Nvidia Geforce GT 425M zum Einsatz. Die Grafikkarte steht als Konkurrenz zur ATI Mobility Radeon HD5650, welche mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und DirectX 11 schon seit dem Jahreswechsel 2009 / 10 auf dem Markt ist und Nvidia das Leben schwer macht.
- 15,6-Zoll Display; HD-ready (1366 x 768 Pixel); Glare
- Intel Core i7-720QM (1,6 – 2,8 GHz)
- Nvidia Geforce GT 425M
- 500 GByte Festplatte (7.200 rpm)
- 10 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 1x USB 3.0, 1x USB/eSATA, 2x USB 2.0, Kartenleser (MMC, SD, MS)
- W-LAN (b / g / n), Gigabit-Ethernet, Bluetooth 3.0, Webcam, Mikrofon
- HDMI, VGA, Audio In / Out (S/PIF)
- 3,1 kg inkl. Akku (48 Wh)
Datenblatt Asus N53JQ ab Oktober:
- 15,6-Zoll Display; FullHD (1920 x 1080 Pixel); Glare
- Intel Core i7-740QM (1,73 – 2,93 GHz)
- Nvidia Geforce GT 425M
- 500 GByte Festplatte (7.200 rpm)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 1x USB 3.0, 1x USB/eSATA, 2x USB 2.0, Kartenleser (MMC, SD, MS)
- W-LAN (b / g / n), Gigabit-Ethernet, Bluetooth 3.0, Webcam, Mikrofon
- HDMI, VGA, Audio In / Out (S/PIF)
- 3,1 kg inkl. Akku (48 Wh)
- ca. 1.349 Euro ab Oktober 2010
Optik / Verarbeitung
Die neue N-Serie setzt die Tradition fort und glänzt mit matten und gebürsteten Oberflächen. Die einzigen Klavierlack-behafteten Stellen finden wir in Form der Touchpad-Taste und der Innenseite der Scharniere wieder. Über das Display montiert Asus eine zusätzliche Glasscheibe, welche den Rahmen kaschiert und jede Menge Fingerabdrücke speichert.
Die Scharniere sind auffällig designt und erinnern, mit etwas Fantasie, an die älteren Sony- und Dell-Notebooks mit dem Zylinderlook. Dazwischen platzieren sich die Bang & Olufsen Lautsprecher unter einer riesigen gelochten Alu-Platte in Silber. Mattes Plastik zeigt sich auf der Arbeitsoberfläche zwischen Display und Handballenauflage, die wiederum im bräunlichen Alu-Look für eine edle Nuance sorgt. Auch der silberfarbene Deckel hebt den qualitativen Eindruck des Asus N53.
Die Verwindungssteifigkeit des 15,6-Zoll Notebook ist nicht die Beste seiner Klasse, siedelt sich aber weit über dem Durchschnitt an. Vor allem das Display kann mit einer hohen Stabilität aufwarten und bietet ein Spiel von lediglich einem Zentimeter in der Diagonalen. Das Chassis liegt noch stabiler in der Hand und verwehrt jeglicher Gewaltanwendung ein erfolgreiches Biegen und Brechen. Einzig mittig an den Seiten biegt sich die Unterseite auf starken Druck leicht durch. Das geschlossene Display sollte vorsichtig behandelt werden. Bei Druck auf das Asus-Logo zeigt sich eine großflächige Delle.
Da kann man wohl noch nicht wirklich etwas sagen. Ist das Kühlsystem noch nicht fertig? Wird die GPU verhältnismäßig heiß (und muss deshalb die CPU dann runtergetaktet werden damit nicht eine der beiden Komponenten überhitzt?).
Teilen sich die 2 Komponenten eine Heatpipe/Kühlkörper oder gibts getrennte?
So oder so - Nvidia ist viel zu spät dran mit den 4xx für...