Asus bietet mit dem
N71 ein interessantes 17 Zoll Multimedia-Notebook an, bei dem für einen Preis von
unter 1.000 Euro nicht auf eine
gehobene Ausstattung verzichtet werden muss. Dafür sorgen unter anderem
USB 3.0, Intels
Core i5 520M Prozessor und ATIs Mobility Radeon
HD5730 Grafikkarte.
Leider ist die von uns getestete Ausstattungsvariante
nur vereinzelt in Deutschland verfügbar. Unter der Bezeichnung
X77J finden sich aber in unserem
Preisvergleich baugleiche Modelle. Das
X77JA-TY006V unterscheidet sich im Vergleich zu dem Testgerät durch zwei größere Festplatten (2 x 500 GByte) und dem etwas schwächeren Core i5 430M Prozessor. Ab
950,- Euro ist das
X77JA-TY006 zu haben.
Des Weiteren gibt es den 17 Zoller mit einem stärkeren
Core i7 720QM Prozessor und
einer 500 GByte Festplatte unter der Bezeichnung
X77JQ-TY006V, beispielsweise beim Onlineshop
Notebooksbilliger.de, ebenfalls für
950,- Euro.
Eine ähnliche Hardwareaustattung kommt ebenfalls bei 15 Zoll Notebooks (bspw.
ASUS X64JA-JX088V) für etwa
850,- Euro zum Einsatz.
Für uns Grund genug zu schauen was der 17 Zoller kann und wie stark
ATIs HD5730 in der Praxis ist.
Ausstattung ASUS N71J:
-
17,3 HD+ Display verspiegelt (1600 x 900 Pixel)
- Intel Core
i5 520M (2,4 – 2,93 GHz)
-
4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- ATI Mobility Radeon
HD5730 (1 GByte DDR3 Videospeicher)
-
2 x 320 GByte Festplatten (5.400 U/min)
-
USB 3.0,
ExpressGate, eSATA, HDMI, Bluetooth, WLAN
- Windows 7 Home Premium 64 Bit
- Preis: ca.
950 Euro
Detaillierte Ausstattung im Datenblatt
Im Vergleich zu früheren Modellen definieren sich Asus' neue 15- und 17-Zoll Multimedia-Notebooks
weniger durch Hochglanzlack. Besonders bei der Arbeitsumgebung wird das deutlich. Das N71 besitzt das selbe Design wie der bereits getestete
16 Zoller X64.
Der komplette Arbeitsbereich ist mit einer
matten, dunkelbraunen und leicht
gummierten Oberfläche überzogen, womit Fingerabdrücke
verhindert werden und die
Griffigkeit besser ausfällt.
Ein optisches Highlight ist die
silberne Leiste über der Tastatur. Sie ist an den Seiten
blau-weiß beleuchtet. In dem gleichen Licht strahlt der
Power-Schalter. Des Weiteren befinden sich in der Leiste die
Zusatztasten für ExpressGate und für die
Multimediasteuerung.
Ganz ohne Hochglanz geht es aber auch beim N71 nicht. So ist der Deckel mit
schwarzen Klavierlack, indem sich ein
braunes punktiertes Streifenmuster (Imprint-Finish) befindet, überzogen. Eine Verschmutzung durch
Fingerabdrücke lässt sich beim Deckel nicht vermeiden.
Trotz des Verzichts auf glänzende Flächen bei der Arbeitsumgebung macht Asus N71J bei der Optik und Haptik einen
hochwertigen Eindruck.
Neben dem gelungenen Design bleibt die Verarbeitung nicht auf der Strecke. Die Handballenauflage und das Chassis besitzen eine
hohe Festigkeit. Erst bei übertrieben starkem Druck ist ein Nachgeben produzierbar. Der Tastatur fehlt dagegen diese Festigkeit. Bereits bei
geringem Druck gibt sie spürbar nach.
Alles fest im Griff haben die beiden (etwas) schwergängigen Scharniere. Zum Öffnen benötigt der Nutzer
beide Hände. Dafür wippt der Deckel im geöffneten Zustand bei holprigen Zugfahrten oder Ähnlichem nur
geringfügig nach.
Vor dem eigentlichen Panel verbaut Asus eine
Glasscheibe. Das Display wird so vor Kratzern geschützt und die Scheibe erhöht die
Stabilität des Deckels. Allerdings werden auch
Reflexionen verstärkt. Mehr dazu im Displayabschnitt auf
Seite 4.
Der Mausersatz mit
Multi-Touch-Funktion wird durch eine
Vertiefung und
leicht glattere Oberfläche von der restlichen Handballenauflage abgegrenzt. Es besitzt eine ausreichende Größe und Eingaben werden
präzise umgesetzt.
Dazu gesellt sich eine
durchgehende Touchpadtaste, die mit einem
unangenehmen Druckpunkt aufwartet. Zudem könnte das
Klickgeräusch dezenter ausfallen.
Vielschreiber können sich besonderes bei
harten Anschlägen an der
nachgebenden Tastatur stören. Die Größe der
freistehenden Tasten ist dagegen ausreichend und die Federung vermittelt
genügend Feedback. Wünschenswert wären noch ein
etwas präziserer Druckpunkt und eine
Hintergrundbeleuchtung.