Anfang April konnte sich Redakteur Marco Obendorf bereits auf der
Vorstellung des Dell Adamo mit Sekt und Kaviar vergnügen. Pünktlich zum Deutschland-Start wollen auch wir sehen, ob das hochwertige
Lifestyle-Produkt auch bei uns die Korken knallen lassen kann. Der texanische Hersteller liefert uns die Pearl-Edition des
13.4-Zöllers. Um auch den Preispunkt zu wahren, entscheiden wir uns für eine Konfiguration unter
2.000 Euro.
Ausstattung:
- Intel Core 2 Duo U9300
ULV-Prozessor (1.2 GHz)
- 2 GByte DDR3-RAM (Arbeitsspeicher)
- Intel GMA 4500 onBoard-Grafik
- 128 GB SSD Speicher
- 13.4-Zoll WLED HD-Display 16:9 (1366x768 Pixel)
- DisplayPort (DVI-Adapter), eSATA, 3x USB
- WLAN Draft-N, Bluetooth, Ethernet
- Windows Vista Home Premium 64 Bit
- Preis:
1.899 Euro
Das Dell Adamo tritt als direkter Konkurrent zu der durchweg schmalen X-Serie von Samsung und dem weit verbreiteten
Apple MacBook Air auf. Im Rennen um das dünnste Chassis muss sich Dell jedoch mit den mittleren Rängen zufrieden geben. Während Apples Subnotebook an der dünnsten Stell nur 4 mm misst, tritt das Adamo durchweg mit
16,4 mm auf.
Im Gegensatz zum
Samsung X360 und X460 orientiert sich unser Testmodell am Hersteller aus Cupertino. Das Voll-Aluminium Gehäuse setzt dabei jedoch Akzente auf der Deckel-Oberfläche. Eine weiße,
hinter Glas liegende Farbgebung setzt den oberen Deckelrand in den Mittelpunkt. Stilistisch mit einer Aluminium-Leiste abgetrennt kommt eine wabenartig strukturierte
Alu-Oberfläche zum Einsatz. In die Trennleiste eingefasst – das Dell Logo und der Gerätename Adamo.
Die Unterseite ist ebenfalls mit der genannten Wabenstruktur in Verbindung zu bringen. An den äußeren Punkten befinden sich
4 Gummifüße. Mittig zeigt sich ein Alu-Aufsatz, der nochmals Hersteller und Gerät betitelt. Zusätzlich wurde das Intel- und Windows Vista-Logo eingefräst.
Einen Blick in den Innenraum zeigt uns eine ähnliche Schlichtheit, wie wir sie bereits beim Apple MacBook Air sehen konnten. Ein
vollwertiges Keyboard ohne numerisches Tastenfeld sowie das eingebettete Trackpad lassen die Arbeitsumgebung aufgeräumt auftreten. Am oberen Rand befindet sich der Netzschalter sowie ein Soft-Touch
Multimedia-Panel. Über dieses können wir wichtige Funktionen bei der DVD- und Musikwiedergabe steuern.
Im geschlossenen Zustand bemerken wir ein überstehendes Endstück des Dell Adamo. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um den Akku sondern um die Anschlussleiste. Außer einem
3,5mm Klinke-Anschluss für Kopfhörer befinden sich alle Schnittstellen auf der Rückseite des Geräts. Mit an Bord –
eSATA, 3x USB,
DisplayPort mit DVI-Adapter, Ethernet und Netzstecker. Ein separater Mikrofon-Anschluss sowie das Kensington Lock fehlen.