Mit dem Inspiron M301z schickt Dell den Nachfolger des Inspiron 13z an den Start. Wie schon bei seinem kleinen Bruder, dem M101z, setzen die Texaner auch hier wieder auf eine Nile-Plattform von AMD.
Dell Inspiron M301z: mit externem optischen Laufwerk
Bei den drei zur Verfügung stehenden Modellvarianten hat der Käufer dabei die Wahl zwischen einem Single-Core und zwei Dual-Core-Prozessortypen: In der günstigsten Ausführung (479 Euro) verrichtet ein Athlon II Neo K125 seinen Dienst. Der mittleren Variante (579 Euro) spendiert Dell einen Athlon II Neo K325, den wir schon vom M101z kennen. Die mit 599 Euro teuerste Ausführung, zu der auch unser Testgerät gehört, wartet schließlich mit einem Turion II Neo K625 auf. Allen Modellen gemein ist die integrierte Grafikkarte ATI Mobility Radeon HD4225. Wir testen, wie sich der 13,3-Zöller gegen die bisher schier übermächtigen Intel Ultra-Low-Voltage-CPUs schlägt.
Datenblatt Dell Inspiron M301z
- 13,3 Zoll-Display; HD-ready (1366 x 768 Pixel); LED mit TrueLife
- AMD Turion II Neo K625 (1,5 GHz)
- ATI Mobility Radeon HD 4225 (336 Mbyte)
- 500 GByte Festplatte Seagate Momentus (7.200 U/min.)
- 4 GByte DDR3 Arbeitsspeicher
- 2 x USB 2.0, USB/eSATA, HDMI, Mini-DisplayPort, Kensington Lock
- Audio: Line Out / Mikrofon, Kartenleser (SD, MMC, XD, MS)
- W-LAN (b/g/n), Fast Ethernet (100 MBit/s), Bluetooth 2.1, Webcam
- 1866 Gramm inkl. Akku (44Wh)
- ab 479 Euro im Dell Shop
Optik
Der erste Blick auf den M301z hinterlässt einen sehr positiven Eindruck. Die in Silber gehaltene Optik lässt auf eine hochwertige Verarbeitung schließen, das vorgezogene Display lässt sich problemlos mit einer Hand nach oben klappen. Bei näherer Betrachtung macht sich aber leider schon die erste Ernüchterung breit: Die Oberflächen bestehen nicht aus gebürstetem Aluminium, sondern aus lackiertem Kunststoff mit Hairline-Finish. Schon nach kurzem Gebrauch stellen sich die unschönen Folgen ein: Fingerabdrücke, wohin man schaut. Auch der Displayrahmen und die Arbeitsumgebung bleiben davon nicht verschont.
Besonders schnell dürfte es bei der (ebenfalls großteils lackierten) Unterseite gehen: um den M301z eine möglichst flache Optik zu geben (die Base-Unit misst an ihrer höchsten Stelle gerade einmal 2,2 cm), hat ihm der Hersteller lediglich Standfüße von einem halben Millimeter Höhe zugestanden. Das hat zur Folge, dass die Unterseite bei jedem Abstellen des Geräts Bodenkontakt erfährt und somit besonders schnell Schrammen und Kratzer aufweist. Auch die Standfestigkeit ist durch die quasi nicht vorhandenen Standfüße schon bei kleinen Unebenheiten auf der Abstellfläche beeinträchtigt.
Die Arbeitsumgebung macht einen aufgeräumten Eindruck. Neben dem im Betrieb weiß beleuchteten Power-Button finden sich hier nur noch die beiden Eingabegeräte Tastatur und Touchpad. Das Keyboard verfügt über Sondertasten für die Medien- und Hardwaresteuerung, die als Erst- oder Zweitbelegung über die F-Leiste angesteuert werden können. Die beiden integrierten Lautsprecher finden sich unterhalb der Handballenauflage. Im, mit Klavierlack versehenen, Displayrahmen befindet sich mittig über dem Panel die integrierte Webcam. Etwas unschön fallen am Deckel bei heller Umgebung die acht, teilweise recht groß dimensionierten, Gummistopfen auf.
Ich finde es gut, dass hier mal Ausnahmsweise nicht über die AMD Plattform gemeckert wird. Die Dell M101Z und M301Z sowie M15R sind echt sehr hübsche Notebooks. Leider ist bei diesem Exemplar der Akku echt unbrauchbar und das mit den Kratzern ist sehr schlecht, denn ich würde mich bei meinem nagelneuen Notebook nach kurzer Zeit dann sehr über sowas ärgern.
Was ist eine Aktuelle Note?
Notebookjournal errechnet jede Nacht eine Aktuelle Note. Das ist die Note nach den derzeit gültigen Maßstäben. Sie zeigt an, ob sich ein älteres Modell noch wacker hält oder ob es bereits eine Vielzahl besserer Notebooks gibt. Letzteres ist der Fall, wenn die Aktuelle Note niedriger als die ursprüngliche Note ist.
Es geht um die Vergleichbarkeit
Mit der technischen Weiterentwicklung müssen sich Notebooks an immer höheren Maßstäben messen. Erreichten Gaming 17-Zöller Ende 2006 höchstens 5500-3DMarks06, so waren es Ende 2007 schon 9200! Ein sechs Monate altes Sehr-Gut kann also nicht mit einem Sehr-Gut von vor einer Woche verglichen werden.
Aus Gründen der Vergleichbarkeit haben wir uns auch im Vergleich (Link) für die Nutzung der aktuellen Note entschieden.
Zusammenfassung:
Dell Inspiron M301z
"Aktuelle Note: ausreichend"
Die aktuelle Note des Dell Inspiron M301z wurde am 20.06.2013 errechnet.